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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 461

29. Juli 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Die Düse geht Herrn Josef Greitel alias Beppi, Herr Doktor Weil-Esch. Beppi hätte gerne noch mehr Geld. Die Piepen, die wir Beppi hingesteckt haben, hat Beppi letzten Donnerstag beim Pokern an Freunde verloren. Zusammen mit dem letzten Rest aus der eigenen Kasse, sechs Fünfhunderterscheine.

Wir, wir von der Detektei Umschau, sollten Herrn Josef Greitel wenigstens so viel Geld geben, daß er wieder in eine Pokerrunde einsteigen kann. Den Rest, den würde Herr Josef Greitel dann selber erledigen. Indem er einen fetten Batzen gewinnen würde. Dann bekäme jeder sein Geld von Beppi wieder, auch wir, wir von der Detektei Umschau, und er, Beppi, würde sich nach Mallorca verziehen. Mindestens für ein Jahr. Auf Mallorca hätte er, Beppi, einen Bekannten. Bei dem könnte er wohnen ...

 

Na, geben wir Beppi noch mehr Geld?

 

 

 

Hiermit verbleibe ich,

 

mit freundlichen Grüßen

 

 

 

___________________

 

 

 

 

Anlage

1 Speicherstick mit den Erzählungen Herrn Josef Greitels fürs Selberanhören"

 

 

*

 

Schreiben der Detektei Umschau an Herrn Doktor Gregorius Weil-Esch, Datum: 15.10.xxxx

 

 

"Sehr geehrter Herr Doktor Weil-Esch,

 

meine Mitarbeiterin Agathe würde sich demnächst gerne ein paar Wochen Auszeit vom Beruf und für die Schönheitsoperation nehmen.

Die Klinik Sonnenschein, die Agathe sich ausgesucht hat, hat keine überhöhten Preise, denke ich.

Ein kleiner Katalog der Schönheitsklinik liegt für Sie, Herr Doktor Weil-Esch, in der Anlage bei.

 

 

Zurück zu unserem Thema in Ihren Angelegenheiten:

Pfand Stifter, Herr Doktor Weil-Esch.

Bis vor zwei Tagen waren wir von der Detektei Umschau mit unseren Anfragen nach Auskunft bei Pfand Stifter ziemlich erfolglos. Daß für uns in den Unterlagen nachgesehen würde, nicht die Bohne.

Wir hätten das schließlich gerne gewußt, ob der besagte Spazierstock mit der von Herrn Bernd Reil in foxy.jpg. beschriebenen Knaufbronze eines Drachenmonsters wirklich von Herrn Bernd Reil versetzt wurde. Und inwiefern Herr Bernd Reil das gute Stück wieder abgeholt hatte. Und: Sollte niemand den Metallstock abgeholt haben, ob man ihn versteigert hätte.

 

Vor zwei Tagen war das keiner der alten Herrschaften, der im Ladengeschäft des Pfandleihhauses Pfand Stifter den Ton angab. Sondern ein junger Mann. Siegfried Stegmann, hatte er als Name an einem silbernen Namensschild am Revers seines Arbeitsmantels stehen, sagten mir Agathe und Regina.

 

 

 

 

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