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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 479

6. August 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Das kurz festgehalten, Herr Doktor Weil-Esch: Thomas und ich, wir sind uns keines Fehlverhaltens gegenüber den Beamten bewußt. Außer dem, daß Thomas und ich uns nicht mit einfachen Antworten abspeisen lassen wollten. Darüberhinaus haben wir kein Geheimnis daraus gemacht, daß wir beide Detektive sind, die für einen privaten Geldgeber an einem Fall arbeiteten. Deswegen unser Interesse an der Sache.

 

Trotzdem wurden wir, wir von der Detektei Umschau, mit einem Hausverbot belegt.

Aber das wollen wir von der Detektei Umschau uns nicht gefallen lassen. Gegen das auf der Meldestelle in Berlin gegenüber Mitarbeitern der Detektei Umschau ausgesprochene Hausverbot haben wir mit Hilfe eines Schreibens unseres Anwalts Widerspruch eingelegt. Darin fordern wir, daß das Hausverbot rückgängig gemacht wird.

 

 

Hiermit verbleibe ich,

 

mit freundlichen Grüßen

 

 

 

___________________

 

 

 

 

Anlage:

15 Fotos der Gründelicherstraße in Berlin Kreuzberg und des Wohngebäudes Gründelicherstraße 9 mit vier Stockwerken, in dem Herr Drakonie Rupertus Wank im 5. Stock eine Wohnung haben soll"

 

 

*

 

Schreiben der Detektei Umschau an Herrn Doktor Gregorius Weil-Esch, Datum:15.11.xxxx

 

 

"Sehr geehrter Herr Doktor Weil-Esch,

 

Herr und Frau Hemmkarg, die beiden Alten im vierten Stock in dem Wohngebäude in der Gründelicherstraße 9, haben bei Thomas und mir viele Fragen aufgeworfen.

Natürlich sind Thomas und ich wieder in die Gründelicherstraße aufgebrochen.

 

Im Haus Nummer 9 in der Gründelicherstraße haben Thomas und ich an der Wohnungstüre von Herrn Lampertz, dem Hausmeister, im Erdgeschoß geläutet.

Herr Holger Lampertz sagte zu Thomas und mir, daß bereits sein vor fünfzehn Jahren verstorbener Vater im Gebäude Gründelicherstraße 9 Hausmeister war. Er, der Sohn, hätte den Hausmeisterjob quasi von seinem toten Vater geerbt. Jetzt sei er achtundvierzig, mache die Arbeit des Hausmeisters seit dem Tod seines Vaters.

Seit er ein Kind war, meinte Herr Lampertz, kenne er die alten Hemmkargs. Damals waren die Hemmkargs schon alt. Aber heute wären sie steinalt. Frau Susanne Hemmkarg wäre bald einhundertfünf, ihr Ehemann Ernst drei Jahre jünger.

Seit einer halben Ewigkeit wohnten die alten Hemmkargs im Haus Gründelicherstraße 9. Als einzige in dem Gebäude hätten die Hemmkargs vor acht Jahren ihre Eigentumswohnung behalten. Wären nicht auf das angemessene Angebot eingegangen, mit dem der neue Hausbesitzer ihnen ihre alte Eigentumswohnung vor der Hausrenovierung abkaufen wollte.

 

 

 

 

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