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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 499

15. August 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Detektei Umschau: Und? Was war weiter, Frau Gleibt.

Frau Ramona Gleibt: Vati hat es auf den Punkt gebracht, die Fragen gestellt. Vati: 'Was ich mich frage: Warum schlafe ich plötzlich ein? Warum schlafen wir alle plötzlich ein? Haben Sie Dreckskerl was gemacht, daß wir eingeschlafen sind?' Gaby breitet die Arme aus, verdreht die Augen. 'Bitte, Mutti, tu was', verlangt Gabi von Mutti. 'Vati soll aufhören, Fransi anzumachen. Fransi zu beschimpfen, das ... Wenn Vati das noch lange macht, geht Fransi weg. Verschwindet einfach. Läßt uns hier zurück. Bald wird es richtig dunkel. Für Fransi kein Problem. Fransi kommt auch in der Dunkelheit zurecht. Aber wir, Mutti - was soll mit uns werden? Dann müssen wir die ganze Nacht hierbleiben, Mutti.' Mutti nickt, guckt Vati an. 'Gaby hat recht, Didi. Bitte, lassen wir das jetzt. Das hilft uns nicht weiter. Hauptsache ist doch, wir kommen hier so schnell wie möglich weg, sind dann wieder zurück am Hof der Strauchingers. Mehr wollen wir nicht. Bitte, Vati!' Vati blickt den Mann mit dem schäbigen Trenchcoat an, zuckt die Schulter. Echt wahr, Gaby hüpft vor Freude. Gaby: 'Bitte, bitte, Fransi. Bring uns bitte auf den Hof der Strauchingers zurück, Fransi. Vati wird die Polizei nicht rufen, das verspreche ich dir.

Detektei Umschau: Fransen und Gaby, haben die sich vielleicht schon länger gekannt? So, wie sich das anhört ...

Frau Ramona Gleibt: Weiß ich nicht. Für mich war der jedenfalls das erste Mal.

Detektei Umschau: Und - 'Fransi' hat gehalten, was 'Fransi' Gabi versprochen hatte?

Frau Ramona Gleibt: Hat er. Fransen hat uns aus dem Waldstück hinausgeführt. Nach nur wenigen Metern waren wir, von 'Fransi' geführt, auf einem Waldweg. Nicht zu glauben. Den mußte es da schon vorher dort gegeben haben. Vati und Mutti, die haben sich angeschaut, beide den Kopf geschüttelt. Zwei, drei Minuten drauf waren wir alle auf der Teerstraße. Der Straße, die nach Geiersdorf hinaufführt. Wir sind beisammen gestanden, haben uns blöde angeschaut, wollten es nicht glauben. Von Gabys Fransi, von dem war plötzlich weit und breit bei uns nichts mehr zu sehen war. Verschwunden, der Mann, und hätte Gaby nicht seine Taschenlampe gehabt, hätten wir glauben können, 'Fransi', den hätte es überhaupt nicht gegeben. Gegen halb zehn am Abend waren wir alle gesund und munter bei den Strauchingers zurück. In der altertümlichen Küche der Strauchingers haben Vati und Mutti den Strauchingers Geschichte mit dem auseinandergesetzt, der aus dem Boden herausgekrochen kam. Gaby nannte den 'Fransi'. Den Strauchingers war 'Fransi' kein Unbekannter. Die Polizei hat Vati angerufen.

Detektei Umschau: Was hat Gaby denn dazu gesagt? Ihr Vati hält nicht Wort ...

Frau Ramona Gleibt: Nichts hat Gaby gesagt. Mit ausdrucksloser Miene hat Gaby Vati dabei zugeschaut, wie Vati am Gangtelefon der Strauchingers die Nummer der Polizei gewählt hat.

 

 

 

 

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