"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 500
15. August 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
Frau Ramona Gleibt: Aus den Augenwinkeln habe ich Gaby beobachtet. Also, als wir alle zusammen zum Pilzesuchen aufgebrochen waren, hatten wir alle außer Sonja knielange, hellbraune Bermudas an. Nur Sonja mochte die Dinger überhaupt nicht, Sonja hatte eine blaue Röhrenjeans an den Beinen angezogen. Wie ich Gaby dort stehen gesehen habe, hatte Gaby jedoch überhaupt nicht mehr viel an. Was Gaby anhatte, war ihr langes gelbes Shirt. Getragen hat Gaby das wie einen Minirock. Knapp ihren Hintern, daß Gaby das Shirt bedeckt hat. Während wir andern, Vati, Mutt, Sonja und ich noch genauso gekleidet waren, wie am Nachmittag bei unserem Aufbruch. Auf Hüfthöhe hatte Gabys Shirt ein paar komische Flecke. Die Füße Gabys waren lang und nackt. Ich habe geschaut und gesehen, daß Gaby auch die gelben Sportsocken fehlten. Aber ihre braunen Wanderschuhe hat Gaby weiter getragen. Ah, an den Innenseiten von Gabys Oberschenkeln war ... Wie getrocknetes Blut, Blut von Gaby. Daß ich, als ich das gesehen habe, plötzlich wieder daran dachte, daran, was ich mit meinen flattrigen Augen in dem kurzen Moment mitgekriegt hatte. Sie wissen, Gaby, so verkehrt herum oben auf dem Mann. Gaby, die ... Sehr nachdenklich wurde ich, weil, wenn das wirklich war ... Habe Gaby angestarrt, war mir sicher, daß sie auch kein Unterhöschen anhatte. Daß da Schamhaar hinten unten bei Gaby lugte ...
Detektei Umschau: Keinem ist das sonst aufgefallen. Angesprochen hat Gaby niemand darauf, Frau Gleibt, daß sie so - wie soll ich sagen? - unbekleidet war ..?
Frau Ramona Gleibt: Nein. Hat sich niemand drum gekümmert. Vielleicht, wenn Gaby ein Junge gewesen wäre ... So aber ist das im ganzen Durcheinander untergegangen. Schließlich war die Polizei zu den Strauchingers auf dem Weg. Die Ankunft der Polizei stand bevor. Außerdem kannten die Strauchingers Gabys 'Fransi'. 'Fransen' nannten die Strauchingers ihn. Dieser 'Fransen', der arbeite für die Taberts, wußten die alten Strauchingers. Bei den Taberts am Hof, daß dieser 'Fransen' beschäftigt. Nicht lange, dann war die Polizei bei den Strauchingers am Hof eingetroffen. Zuerst haben die Polizisten sich mit meinen Eltern unterhalten. Anschließend wurde Gaby zu den Strauchingers ins Wohnzimmer gerufen, Gaby, die schnell oben auf ihrem Zimmer war, sich eine Jeans angezogen hatte. Sonja und ich haben auch gespannt darauf gewartet, uns mit den Polizisten unterhalten zu dürfen. Aber von Sonja und mir wollte nach Gaby keiner der Polizisten was wissen. Gaby ist mit verschlossener Miene bei den Strauchingers aus dem Wohnzimmer gekommen, die Treppe in den ersten Stock hinaufgestiegen. Und Sonja und ich, wir wurden ins Bett geschickt. Zu Sonja und mir sagt Mutti, daß wir unter die Dusche und dann zu Bett gehen sollten. Oben haben wir bemerkt, daß Gaby im Badezimmer war, daß Gaby die Dusche anhatte. Die Badezimmertüre hatte Gaby hinter sich zugesperrt, daß Sonja und ich, wir beide, noch mal ins Erdgeschoß hinunter mußten, um dort aufs Klo zu gehen. Die Polizisten waren zum Bauernhof der Taberts weitergefahren, sich dort nach Fransen zu erkundigen. Als ich mit Sonja geknobelt und verloren hatte, daß Sonja die erste nach Gaby unter der Dusche sein war, bin ich aus dem Bad raus, habe ich bei Gaby die Türklinke herabgedrückt. Gaby hatte ihre Zimmertüre abgesperrt.
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