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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 521

22. August 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Detektei Umschau: Was war mit Ihrer Schwester Gaby im Krankenhaus, Frau Gleibt?

Frau Ramona Gleibt: Könnten wir jetzt hier Schluß machen? Wenn Sie morgen abend wiederkommen könnten, ja?

Detektei Umschau: Natürlich, Frau Gleibt ...

 

 

Fortsetzung des Gesprächs von Frau Ramona Gleibt mit Mitarbeitern der Detektei Umschau (Frau Agathe Setzer und Frau Regina Datz; die Diktiergerätaufzeichnung ins Reine getippt hat Frau Agathe Setzer):

 

Detektei Umschau: Heute ist der 29.11., 19:17 Uhr, in der Wohnung von Frau Ramona Gleibt. Bei Frau Ramona Gleibt in der Küche. Bitte, Frau Gleibt, Ihre Schwester Gaby wurde von einem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren. Im Rettungswagen begleitet hat ihre Mutti Soni ihre vierzehnjährige Schwester Gaby.

Frau Ramona Gleibt: Vati war noch nachts, nachdem er gegen drei Uhr auf dem Hof der Strauchingers nach Hause gekommen war, mit dem Taxi ins Krankenhaus zu Mutti und Gaby gefahren. Sonja ist auch mit Vati mitgefahren. Nur ich - ich hatte nicht die geringste Lust dazu, auch da zu Gaby ins Krankenhaus mitzufahren. Am andern Tag am Nachmittag war Gaby sowieso wieder bei uns daheim. Gaby hatte nur so eine Bluteisenmangelanämie. Davon konnte Gaby, die Infusionen gekriegt hatte, recht bald erholen. Muß sagen, als Gaby wieder auf ihrem Zimmer im Bauernhaus der Strauchingers war, geschaut habe ich nach Gaby nur kurz. Und da war Gaby schon wieder ziemlich fit, ist nur ein wenig bleich im Gesicht auf ihrem Bett gesessen. Mir hat Gaby ihre Zunge gezeigt.

Detektei Umschau: Ihr Zorn auf Ihre Schwester hat nicht nachgelassen ...?

Frau Ramona Gleibt: Warum denn? Mein Laptop war hinüber. Ich hatte immer noch kein neues. Und Hinni hat mich nicht angerufen. Ganz, wie ich mir das gedacht hatte. Als ich mich am frühen Nachmittag überwunden hatte, Hinni anrief, hat Hinni meine Nummer, als er sie auf der Anzeige gesehen hat, weggedrückt. Mehrere Male machte Hinni das. Auf keine Kurznachricht von mir hat Hinni geantwortet. Doof bei Hinni angelaufen zu kommen, das wollte ich dann nicht. Wie die Vollidiotin bei Hinni an der Wohnungstüre seiner Eltern zu stehen, von Hinni eine Abfuhr verpaßt zu bekommen, darauf konnte ich gut verzichten.

Detektei Umschau: Hat sich zwischen Ihnen und Hinni noch mal irgendwas eingerenkt?

Frau Ramona Gleibt: Nein! Hinni, das mit dem, das war gelaufen. Und meine Schwester Gaby, die sich schön auf ihrem Zimmer herumflözte, von den Leuten hinten und vorne bedient wurde, hatte die Schuld dran.

 

 

 

 

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