"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 522
22. August 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
Detektei Umschau: Und das zwischen Ihrer Mutti Soni und Ihrem Vati Didi ...?
Frau Ramona Gleibt: Mutti hatte im Sinn gehabt, abzureisen. Zu ihrer Mutter zu fahren. Bloß das, das mit Gaby, das, daß Mutti sich um Gaby kümmern mußte, hat Muttis Abreise verhindert. Dann war es die Woche drauf so, daß Vati Didi und Mutti Soni sich wieder nähergekommen sind. Mutti und Vati verstanden sich plötzlich wieder so gut, daß Mutti zu Vati ins Schlafzimmer im Erdgeschoß zurück umgezogen ist.
Detektei Umschau: Ihre ganze Familie, Frau Gleibt, ist trotzdem eine Woche nach dem Geiersdorfer Sommerfest vom Bauernhof der Familie Strauchinger abgereist?
Frau Ramona Gleibt: Richtig.
Detektei Umschau: Gaby war der Grund?
Frau Ramona Gleibt: Ja.
Detektei Umschau: Wir dachten, Frau Gleibt, Ihrer Schwester Gaby wäre es nach dem Zusammenbruch während dem Geiersdorfer Sommerfest wieder besser gegangen, sie hätte sich tags drauf wieder erholt gehabt?
Frau Ramona Gleibt: Am Mittwoch drauf mußte Gaby mit denselben Symptomen wieder mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren werden. Die Krankenhausärzte konnten Mutti und Vait nichts anderes sagen als die Woche zuvor. Weil einer aus der Familie etwas fehlte, haben Vati und Mutti entschieden, nachdem Gaby mit Vati und Mutti wieder auf den Strauchinger-Hof zurückkehrte, den Aufenthalt am Bauernhof der Strauchingers abzubrechen. Von Vertrauensärzten Vatis sollten bei uns daheim an Gaby ausführliche Untersuchungen durchgeführt werden. Die örtlichen Krankenhausärzte stellten bei Gaby schließlich nichts als ein anämisches Blutbild infolge von Eisenmangel fest. Eigentlich nichts Schlimmes. Nur daß bei Gaby, obwohl Gaby die verschriebenen Stärkungsmittel nahm und Eisentabletten schluckte, das Krankheitsbild wiederkehrte.
Detektei Umschau: Sie, Frau Gleibt, geben dem Mann namens Drakonie Rupertus Wank alias Fransen, den Ihre Schwester Gaby 'Fransi' nannte, die Schuld am Tod Ihrer Schwester. Wie kommen Sie zu diesem Ergebnis?
Frau Ramona Gleibt: Als wir in diesen Sommerferien noch auf dem Bauernhof der Strauchingers waren, bin ich die folgenden Nächte zweimal wach geworden. Hatte das Gefühl, da wäre jemand bei Gaby nebenan. Nur, daß es bei Gaby nicht mehr laut zuging. Am Morgen darauf ging es Gaby auch wieder so schlecht, daß sie kaum aus dem Bett herauskam. Zu trinken hat Mutti ihr gegeben, dafür gesorgt, daß Gaby die Eisenpräparate und die anderen ihr verschriebenen Tabletten zur Stärkung ihrer allgemeinen Konstitution schluckte. Sogar der Hausarzt der Strauchingers war bei Gaby auf dem Zimmer, hat sich Gaby angesehen.
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