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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 530

25. August 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Detektei Umschau: Kein Mensch in den Ställen. Niemand irgendwo. Was war denn nun bei den Strauchingers am Hof los?

Frau Ramona Gleibt: Im Haus drinnen haben Gustl und ich Opi Strauchinger in der Küche vorgefunden. Sonst keinen Menschen. Gustl und ich, wir waren darüber eigentlich erst mal ganz froh. Gustl und ich, wir haben Opi Strauchinger Opi Strauchinger sein lassen. Gustl ist im Erdgeschoß sofort auf sein Zimmer gelaufen. Ich selber bin ins Obergeschoß. Habe mir ins Sonjas und meinem Zimmer Unterwäsche besorgt. Bin dann im Bad oben unter die Dusche. Immer schmerzhafter wurden die vielen blauen Flecke für mich. Da war ein ungemütliches Ziehen bei jeder meiner Bewegungen. Die Dusche mußte ich schwächer einstellen, weil ich den herabschießenden Wasserschauer kaum ausgehalten habe.

Detektei Umschau: Jetzt haben Sie nachgedacht, Frau Gleibt? Auf welche Ideen sind Sie gekommen?

Frau Ramona Gleibt: Die Angst hat mich unter der Dusche befallen, ich könnte von Gustl schwanger werden. Gustl könnte mich geschwängert haben. Bei dem, was ich gewünscht hätte, daß es zwischen Hinni und mir nachts auf dem Geiersdorfer Sommerfest passieren hätte sollen ... Da hatte ich selber auch Kondome dabei. Für den Fall, daß Hinni keine gehabt hätte, hätte ich ausgeholfen ... Aber Gustl, der hatte nichts drüber ...

Detektei Umschau: Also haben Sie jetzt bei der Polizei angerufen, Frau Gleibt? 

Frau Ramona Gleibt: Wa-as - Polizei? Aber nein! Warum denn?

Detektei Umschau: Immerhin war da Gustl. Gustl, zwischen Ihren Beinen. Gustl, der hat gemacht. Hat gemacht. Bis ... Sie haben vor einer Sekunde hier davon gesprochen, daß Sie gefürchtet haben, von Gustl schwanger geworden zu sein. Haben wir doch richtig verstanden, oder?

Frau Ramona Gleibt: Daß ich fürchtete, ich könnte schwanger sein, das hat noch nicht geheißen, daß ich es wirklich war. Konnte mich im Bad oben schnell wieder beruhigen. Nein, nein, Polizei wurde von mir keine gerufen. Gustl, ihn bei der Polizei ... Dafür hatte ich keinen Grund. Gar keinen.

Detektei Umschau: Gustl hat aber ... Gustl war eingeführt, Gustl, der war da, hat Sie ... Dahingehend verstehen wir doch nichts falsch, oder?

Frau Ramona Gleibt: Hatte ich Ihnen das vorhin nicht erklärt? Gustl und ich ... Ich fand Gustl nicht so schlimm. Gustl war da fünfzehn. Also, Gustl hätte mich auch mal küssen dürfen ... Und daß Gustl mich da, auf mir, während diesen Momenten, als mir alles ins wache Bewußtsein zurückgekehrt war ... Nein, Gustl war dann davon auch überrascht, daß er ... Er das entdeckt, daß er auf mir liegt, mich ... Nein, hören Sie, nicht mal die Idee hatte ich, Gustl deswegen hinzuhängen. Bei seinen Eltern nicht. Und schon gar nicht bei der Polizei. Das heißt nicht, daß ich nichts gesagt hätte, wenn ich dann wirklich von Gustl schwanger gewesen wäre. Bis dahin aber ...

 

 

 

 

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