"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 539
28. August 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
Detektei Umschau: Konnten Sie sich einen Reim darauf machen, wovon Gaby da zu Ihnen redete, Frau Gleibt?
Frau Ramona Gleibt: Es schwer für mich, wenn ich Gaby am Flurgang begegnete, Gaby auch nur anzuschauen. Dann fragte ich mich, warum Gaby nichts wußte.
Detektei Umschau: Wovon sollte Gaby etwas wissen?
Frau Ramona Gleibt: Im Kopf hatte ich seit Monaten, von daheim auszuziehen. Der Plan, mit Impi, meiner Freundin, zusammenzuziehen, der hatte nicht geklappt. Weil Impi die Wohnungssuche aufgab. Plötzlich wollte Impi nicht mehr von daheim ausziehen, Impi bei ihren Eltern wohnen bleiben. Impi schrieb mir die Kurzmitteilung, daß sie nicht mit mir zur Wohnungsbesichtigung in der Früh mitkommen würde. Damit war es gelaufen. Ohne Impi konnte ich mir das Ding nicht leisten. Dann kam mir plötzlich die Idee, ich könnte zu Omi ziehen. Alles war besser, als weiter bei meinen Eltern wohnen zu bleiben.
Detektei Umschau: Sie beantworten uns unsere Frage nicht, Frau Gleibt? Was sollte Gaby eigentlich wissen, wovon Sie etwas wußten?
Frau Ramona Gleibt: Weil Gaby scheinbar nicht wußte ...
Detektei Umschau: Verdeutlichen Sie uns das, Frau Gleibt? Was sollte Gaby wissen?
Frau Ramona Gleibt: Daß ich das Gefühl hatte, ER wäre unten. Und dann, sah ich zum Fenster hinaus, konnte IHN tatsächlich sehen. Das heißt, ER trat aus dem Dunklen heraus, ließ sich offen vom mir sehen.
Detektei Umschau: Was ...?
Frau Ramona Gleibt: Ich wußte, daß ER vor dem Haus war. Und wenn ich schaute, war Er tatsächlich unten vorm Haus. Ließ sich sehen. Und ER ist nicht wegen Gaby unten vorm Haus gestanden. Sondern wegen mir. Und Gaby schien davon nichts zu wssen, nicht zu ahnen.
Detektei Umschau: Also, Frau Gleibt ...
Frau Ramona Gleibt: Hören Sie, ich bin im Dunklen seitlich am Fenster gestanden, habe nach unten aus dem Fenster geschaut. Da ist ER ins Licht getreten. ER, ER, der für mich da war. Wie Gaby sollte ich zu IHM kommen. Nur, nur, ich hatte dazu keine Lust. ER wollte es, aber ich bin oben in der Wohnung meiner Eltern geblieben. Ich bin nicht zu IHM hinuntergekommen. Und, Gaby hat mir in die Augen geschaut, und Gaby, Gaby, die schien es nicht zu wissen. Wußte nicht, was war. Obwohl Gaby behauptete, SEINE Präsenz zu jeder Zeit zu spüren.
Detektei Umschau: Was sagen Sie zu uns, Frau Gleibt, ER war auch hinten Ihnen her? Nicht nur hinter Gaby, Ihrer Schwester?
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