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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 552

3. September 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Detektei Umschau: Wie ist das weitergegangen, Frau Gleibt?

Frau Ramona Gleibt: Das nächstemal erschien ein Notarzt in der Wohnung der Familie Gleibt. Unten, vor der Haustür, daß ein Rettungswagen vorfuhr. Mutti, Sonja, drei Sanis - und ein weiterer Notarzt, der nach zwei, drei Minuten zum anderen dazukam - drängelten sich in Gabys Zimmer. Gaby wurden Spritzen gegeben; an Gaby wurde herumgemacht. Dann meinte der eine Notarzt zum zweiten, daß er Gaby nun doch wieder gekriegt hätte, Gaby wäre zurück auf der Welt. Nun konnte Gaby sogar auf die für Gaby bereitgestellte Liege geschnallt werden. Hinten und vorne hoben zwei Männer Gaby in die Höhe. Eine junge Sanitäterin hielt den Beutel für die Infusion in die Höhe. Aus unserer Wohnung ging es für Gaby hinaus, die Sanitäter mußten die Etagen mit Gaby auf der Liege zu Fuß runter, weil der Lift streikte. Der Rettungswagen schaffte Gaby ins Krankenhaus. Die gleiche Geschichte, die wir mit Gaby nun schon öfters hatten. Mutti, Sonja fuhren Gaby ins Krankenhaus hinterher. Vati, der schon um sieben Uhr früh rum in sein Ladengeschäft aufgebrochen war, wollte ebenfalls sofort ins Krankenhaus kommen. Nur ich, ich bin nicht mit Mutti und Sonja mitgefahren. Ich habe zu Mutti gemeint, einmal bei Gaby mit dem Hammer auf den Kopf, wäre Ruhe im Karton. In die Schule bin ich gegangen, als wäre nichts. Für die zweite Stunde war ich dort, normal. Als ich nachmittags von der Schule heimkam, fand ich niemand in der Wohnung daheim vor. Entweder waren sie alle immer noch im Krankenhaus bei Gaby oder schon wieder. Mir war das so was von schnuppe. Als alle, Vati, Mutti, Sonja, nach Hause kamen, habe ich nur kurz gefragt, wie es Gaby ginge. Besser ging es Gaby schon wieder, aber sehr gut ging es Gaby deswegen auch nicht, das wurde mir geantwortet. Dann bin ich zu mir auf mein Zimmer, habe Vati, Mutti, Sonja in der Küche gelassen. Ich frage mich heute, hätte ich es meinem Zimmer nicht wissen müssen ...

Detektei Umschau: Was hätten Sie wissen sollen, Frau Gleibt?

Frau Ramona Gleibt: Das mit IHM. Daß ER zu mir ans Fenster kommt. Daß ER zu mir kommen würde. Gaby war nicht da war, also kommt Er schnell zu mir. Das hätte ich mir denken sollen. Das erste Mal seit langem, daß ER an mein Fenster gekommen ist. ER hat bei mir am Rolladen gekratzt. Ich habe SEIN Flüstern gehört. Direkt sprach ER mich an. Mit meinem Namen, Ramona. ER meinte, daß ich IHM öffnen sollte. Wenn nicht, würde ER bei mir das Fenster eindrücken. Knapp bin ich am Fenster gestanden. Ohne es erst mal zu schaffen, IHM aufzumachen. Immer ungeduldiger war ER mir mir. ER hob den Rolladen an, ließ los, daß er herabkrachte. Gegen den Rolladen schlug ER mit der Faust. ER: 'Du willst mich. Hier bin ich. Mach mir endlich hier auf. Oder ... Oder ich komme aus Gabrielles Zimmer zu dir ...'

Detektei Umschau: Hätten Sie die Polizei gerufen?

 

 

 

 

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