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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 578

12. September 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Detektei Umschau: Traurige Geschichte.

Herr Johann Gleibt: Nach dem Tod Gabys konnten Soni und ich uns nur noch immer weniger ausstehen. Streit, Streit, Streit. Ich bin schließlich nicht mehr zu Soni und Sonja in die Wohnung, sondern bin über Nacht im Büro meines Ladens geblieben. Hatte da ein Liegesofa. Dann ist Soni anfangs März vormittags zu mir in den Laden gekommen, hat mir auseinandergesetzt, das wäre es mit ihrer Ehe mit mir, sie verlange die Scheidung. Gründe dafür gäbe es genug. Und, wissen Sie was, ich habe Soni vollkommen recht gegeben, ich und sie, wir sollten uns wirklich scheiden lassen. Zugestimmt habe ich Soni in allen Punkten. Die Wohnung konnte sie ganz haben, wenn sie sie wollte. Mein Zeug habe ich von einer Möbelpackerfirma am nächsten Tag abholen lassen, keine langen Umstände mußte Soni sich deswegen machen. Alles war nur noch unter drunter, in der Familie damals. Sonja heulte rum, weil dieser Lars, mittlerweile zwanzigjährig, sie verlassen hatte. Sonja wußte nicht, warum der Lars das machte, sie verlassen. Sage ich zu Sonja, wird wohl der Grund sein, daß sie demnächst dreizehn würde. So erfahrene Mädchen mochte der vielleicht nicht. Hat Sonja mich angeglotzt, mir die Türe ihres Zimmers vor der Nase zugeschlagen. Ramona, war die hysterisch. Voll hysterisch war die. Ramona hat Mutti erzählt, Gaby hätte kurz vor ihrem Tod noch zu ihr, Ramona, gemeint, sie, Gaby, würde nicht tot sein. Sie, Gaby, würde zu ihr, Ramona, kommen, zusammen mit IHM, ihrem Geliebten, würde sie kommen. Aussaugen würden sie sie, Ramona, aussaugen; alles Blut würden sie und ihr Geliebter ihr aussaugen. Weil Ramona den 'Geliebten' Gabys und Gaby überall blickte, wo Ramona nur hinschaute, mußte Ramona sich für ein paar Tage in eine psychiatrische Klinik begeben. Daran anschließend hatte Ramona zweimal die Woche einen Termin beim Psychiater. Eine Doppelstunde. Ah, die Scheidung, die Scheidung zwischen Soni und mir, alles eigentlich in bestem gegenseitigem Einvernehmen. An alles hatte ich dabei gedacht, nur nicht daran, daß Soni, meine Ex-Frau, mich am Schluß auch um meinen Laden bringen könnte. Und meine beiden Töchter Ramona und Sonja brachen den Kontakt zu mir ab. Ramona blieb fest bei Omi wohnen, Sonja zog mit Mutti Soni in Sonis neue Wohnung. Dabei wußte ich nicht, daß ich in der Vergangenheit so gemein zu meinen Töchtern gewesen wäre, daß beide fast nichts mehr von mir wissen wollten. Mußte der Einfluß Sonis sein, die nur noch schlecht über mich redete.

Detektei Umschau: Ihre Tochter Ramona war in psychiatrischer Behandlung ...? Wegen diesem Mann, der Gaby ...?

Herr Johann Gleibt: Ja. Darum konnte ich mich jedoch nicht handfest kümmern. Ramona, Sonja und Soni, meine Ex-Frau, sind bei der Sache die eine Seite. Ich die andere. Trotzdem weiß ich was von Sonja. Bin schließlich Sonjas Vati. Manchmal treffe ich mich mit Sonja, da erzählt Sonja mir was von sich. Und dem Rest. 

 

 

 

 

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