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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 59

6. März 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

 

 

Doch gut, es irgendwann nachlesen zu können. So war das, so ist das zwischen Manuela und mir gelaufen.

Ein paar Einzelheiten im Kopf zu haben, ist das eine. Das Ganze am Stück verfügbar, was andres.

Sämtliche Geschehnisse hintereinander, Tagebuch. Aufgereiht wie auf einer Perlenschnur.

 

So war das zwischen Manuela und mir abgelaufen ... Bis der Wahnsinn gekommen ist.

 

 

Weitergegangen ist mir das mit Manuela. Immer weiter. Wegen Manuelas Lächeln.

Immer, weil Manuela mich entwaffnend vielversprechend angelächelt hat. So hergelächelt hat Manuela mich, und plötzlich war die Stimmung zwischen Manuela und mir wieder eine andere.

Vergessen zum Beispiel, daß Manuela mich 'Alkie' nannte oder Manuela so komischen Stuß redete.

Lächelte Manuela - überhört hab' ich Dinge.

Genau wollte ich's doch aber auch nicht nehmen. Denn: Solange Manuela mich anlächelte, Manuela und ich nebeneinander hergingen, Dinge gemeinsam unternahmen, bestand die Möglichkeit für mich, die nächsten Stunden oder spätestens irgendwann in den darauffolgenden Tagen aufs neue Manuela mit gespreizten Beinen zu erleben.

Das wollte ich. Genau das.

Ruhig öfters konnte ich das vertragen. Vielleicht sogar die ganzen Semesterferien durch. Wenn Manuela diejenige war - warum nicht Manuela?

 

 

Also, Tagebuch, Manuela und ich, wir waren nach dem 'Alkie'-Gerede. Vor uns war Stadtparkgelände.

Vielversprechend lächelte Manuela zu mir herauf. Manuela meinte: 'Mag nicht mehr durch die Gegend laufen. Warum setzen wir uns im Stadtpark da nicht auf eine Parkbank?'

Ich: 'Können wir machen. Gehen wir in den Park.'

Gemeinsam sind Manuela und ich im Gleichschritt vom Trottoir weg, haben den geteerten Durchgang, der zwei Teile Mauerwerk trennte, durchschritten, und waren in der Parkanlage des Städtchens.

Ein paar Meter weiter, und Manuela und ich, wir befanden uns bei einer hölzernen, grüngestrichenen Parkbank. Nebeneinander haben Manuela und ich uns auf die Holzbank draufgehockt.

Die nackten Beine überschlägt Manuela. Mit dem Fuß wippt Manuela. Manuela spricht: 'Freu mich wirklich sehr, dich mal wiederzusehen. Wie lange das jetzt schon wieder her ist, das mit uns. Wie die Zeit doch vergeht!'

Ich: 'Ja!'

Manuela: 'Hab's damals eine Zeitlang gar nicht schlecht mit dir gefunden ...'

Ich: 'Freut mich.'

Manuela: 'Fand, das lief ganz gut mit uns. Von ein paar Ausnahmen abgesehen ... Aber die gibt's immer, überall, bei jedem, nicht?.'

Ich, kopfnickend: 'O ja!'

 

 

 

 

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