"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 593
17. September 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
Sieht miserabel aus für Herrn Berthold Tähl.
Plötzlich ist Herr Berthold Tähl dieser brutale Mensch, der Herrn Josef Greitel auf angespitzte Holzpfähle aufgesetzt hat. Elendiglich grausam, daß Josef Greitel an den im Feuer gehärteten Pfahlspitzen zugrundegegangen ist.
Ereignet sich nichts Unvorhergesehenes, steht bei Herrn Berthold Tähl die Verurteilung zu einer fünfzehnjährigen Gefängnisstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung an. Nach dem Geisteszustand Herrn Berthold Tähls wurde ebenfalls bereits gefragt.
Bloß, Herr Doktor Weil-Esch, ist Herr Berthold Tähl tatsächlich unser Mann? Ist Herr Berthold Tähl wirklich unser Kandidat? Oder sind wir es nicht, die trotz allem jemanden anderen kennen, der viel eher der Mörder Josef Greitels sein könnte?
Eine Person, die, wird sie irgendwo gesehen, praktisch ständig so beschrieben wird, daß sie Trenchcoat trägt, Strohhut aufhat.
Herr Drakonie Rupertus Wank beziehungsweise Fransen kennt sich sehr gut aus in der Geiersdorfer Gegend. Fransen ist in und um Geiersdorf herum ein Schatten. Faktisch überall könnte Fransen rumstehen, wo es finster und umschattet ist.
Wir von der Detektei Umschau, Herr Doktor Weil-Esch, wir sagen Ihnen, Fransen könnte Herrn Berthold Tähl ohne weiters ein-, zweimal im Werkzeugschuppen gewesen sein. Stellen wir uns vor, vielleicht hat Herr Berthold Tähl das versteckte Gewehr aus dem Schuppen herausgeholt, es beobachtbar geputzt, zusammengesetzt und wieder auseinandergenommen. Kein Ding der Unmöglichkeit, daß Herr Berthold Tähl Überlegungen mit seinem Gewehr haben konnte, bedenkt man die Sache mit Babsy, seiner Tochter. Den Gedankengang, den könnte Herrn Berthold Tähl durchaus im Kopf gehabt haben, Herrn Josef Greitel aufzulauern und mit seiner Waffe abzuknallen.
Dabei hat Herr Berthold Tähl vielleicht das Versteck verraten. Sagen wir, Fransen ist unbeobachtet bei Herrn Berthold Tähl in den Werkzeugschuppen hineingeschlichen.
Stellen Sie sich vor, Herr Doktor Weil-Esch, vielleicht stand Herr Drakonie Rupertus Wank beziehungsweise Fransen sogar im Auftrag bei Herrn Berthold Tähl auf Beobachtungsposten.
Herrn Drakonie Rubertus Wanks beziehungsweise Fransens Auftraggeber: Herr Hans-Georg Tabert.
Herr Hans-Georg Tabert, wissen Sie, Herr Doktor Weil-Esch, der möchte ständig nur eins: expandieren. Sein Eigentum an Grundbesitz nur immer noch weiter vergrößern.
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