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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 607

22. September 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Eben schwang Thomas die Fahrertüre auf, sich von seinem Sitz aus auf die Beine zu stellen - da ging bei Frau Ramona Gleibts Fahrzeug das Licht an, der Motor brummte los, von Frau Ramona Gleibt angelassen.

Ihr Auto setzte Frau Ramona Gleibt zurück, fuhr die Kurve an dem Kleintransporter vorbei.

Fürs Abfahren hatte Frau Ramona Gleibt sich schon wieder entschieden. Oder derjenige, der sich bei ihr mit ihm Fahrzeuginnern am Beifahrersitz aufhielt.

 

Nicht die Bergstraße hinauf Richtung Geiersdorf, die Frau Ramona Gleibt wählte. Auf der Landstraße tuckelte Frau Ramona Gleibt gemütlich dahin, jede Geschwindigkeitsbegrenzung auf den Schildern am Straßenrand exakt einhaltend.

Thomas mußte sich weiter hinter Frau Ramona Gleibt zurückfallen lassen. Regina war noch nicht bei Thomas eingetroffen.

Nach zehn Minuten Autofahrt gab es eine Kurve. Eine ziemlich lange Kurve. Nach der Thomas weitergefahren ist, Gas gegeben hat, um bei Frau Ramona Gleibt ein bißchen aufzuholen, weil ihm Frau Ramona Gleibt zu weit vorn zu sein schien.

Schließlich ging es Thomas auf, daß Frau Ramona Gleibts Auto nicht voraus war.

Zurück fuhr Thomas. Regina, die Thomas auf der anderen Straßenseite entgegenkam. Thomas und Regina entschieden sich, zusammen zu bleiben, hintereinander zu fahren.

Da war ein Feldweg nach der Kurvenbiegung, entdeckten Thomas und Regina. Auf den mit Kies aufgeschütteten Weg mußte Frau Ramona Gleibt mit ihrem Auto eingebogen sein.

Thomas und Regina diskutierten, ob Frau Ramona Gleibt doch bemerkt hätte, daß ein immer gleiches Fahrzeug dem ihren hinterherfuhr. Aber solches Gerede war immer müßig; schließlich: Aus der Sicht verloren, blieb verloren.

Aus dem Feld- wurde ein Waldweg, und als es für Thomas und Regina wieder dort aus dem Wald hinausging, trafen beide in ihren Wägen auf eine neue Teerstraße. Jeweils in eine andere Richtung fuhren Thomas und Regina, ohne das Auto Frau Ramona Gleibts wiederzusehen.

Zwar ärgerlich, aber, ob Zufall oder nicht, Frau Ramona Gleibt war es gelungen, Thomas und Regina abzuhängen. Während ein Glatzkopf im Trenchcoat auf der Beifahrerseite Platz genommen hatte. Ausgerechnet mit jemand auf Reisen, Frau Ramona Gleibt, der Herr Drakonie Rupertus Wank sein konnte.

 

 

Nichts zu unternehmen, dafür werden wir von der Detektei Umschau nicht bezahlt. Dinge auf sich beruhen zu lassen ist nicht unbedingt eine Geschäftsdevise der Detektei Umschau.

 

 

 

 

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