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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 609

23. September 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Thomas suchte sich im Hotel Bertha einen Ort, wo er das Frühstück einnehmen und gleichzeitig ein paar Begebenheiten beobachten konnte. Zum Beispiel die, wer an der Hotelrezeption seine Schlüssel abgab oder das Hotel verließ.

Gegen zehn vor halb acht Uhr, daß Frau Ramona Gleibt die Treppenstiege aus den oberen Hotelstockwerken des Hotel Berthas herabkam. Alleine. Ohne irgendeine männliche Begleitung.

Dasselbe Gewand wie am Vortag kleidete Frau Ramona Gleibt. Ein knielanger schwarzer Glanzrock, ein Anzugjackett und ein weißes Hemd. Darüber hatte Frau Ramona Gleibt sich einen dunklen Stoffmantel übergeworfen. Eine rote Plastikhandtasche hatte Frau Ramona Gleibt in der Hand.

Ein Kopfnicken Frau Ramona Gleibts, Frau Ramona Gleibt ging in die Richtung der Rezeptionsdame, gab ihren Zimmerschlüssel dort bei der Frau ab.

Frau Ramona Gleibt, die unausgeschlafen wirkte, bleich im Gesicht war, aber sonst nichts von einem größeren Problem zu haben schien, schritt durch den gläsernen Vorderausgang aus der Vorhalle des Hotels Bertha hinaus. Geradewegs begab Frau Ramona Gleibt sich zu ihrem blauen Wagen, sperrte auf, setzte sich hinein, fuhr ab.

Regina machte sich daran, Frau Ramona Gleibt hinterherzufahren.

Thomas spazierte zweimal um das Hotel Bertha herum, genoß die kühle Morgenluft. Dann, weil nichts irgendwo war, kehrte Thomas ins Hotelinnere zurück. An der Hotelrezeption verlängerte Thomas seinen Aufenthalt im Hotel Bertha für eine ganze Woche. Dann machte Thomas los, bevölkerte im Hotel Bertha die Hotelflure, ging zurück auf sein Zimmer, bewanderte wieder die Flure, draußen vom Hotel Bertha die Hotelumgebung.

Alle eineinhalb Stunden ungefähr unternahm Thomas das gleiche wieder, ohne daß ihm irgend jemand vor die Füße lief, der glatzköpfig war, im entferntesten Ähnlichkeiten mit dem Mann hatte, von dem Thomas am späten Abend tags zuvor geglaubt hatte, er könnte Herr Drakonie Rupertus Wank sein.

 

Frau Ramona Gleibt fuhr vom Hotel Bertha aus geradewegs in die Arbeit. Gegen zehn vor acht Uhr war Frau Ramona in der Bank eingetroffen. Um acht Uhr in der Frühe , als die Bankfiliale für den Kundenverkehr öffnete, befand Frau Ramona Gleibt sich an ihrem Arbeitsplatz hinter dem Schalter vor ihrem Rechner.

Das Ganze bei Frau Ramona Gleibt war tagsüber wie immer, Frau Ramona Gleibts übliches Arbeitspensum in der Bank. Zwischendurch genoß Frau Ramona Gleibt im Restaurant Erdlich die Mittagspause mit zwei Freundinnen, einem von drei Restaurants, Gaststätten, für die die Bankmitarbeiter gültige Essensberechtigungsscheine hatten.

 

 

 

 

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