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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 711

30. Oktober 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Sonst ließ sich kein Mensch blicken. Nicht Frau Ramona Gleibt. Gustl Strauchinger. Oder die ominöse Trenchcoat-Figur.

Das heißt, Thomas, Regina und Herr Augustin, Mitarbeiter der Detektei Umschau, machten am Tag oder des Nachts mit dem Restlichtfernglas Beobachtungen. Die, daß Leute um das Gelände des Bauernhofes der Familie Strauchinger herumschlichen, patrouillierten.

Zivilgekleidete Polizei. Was wir von der Detektei Umschau sicher wußten, weil Thomas bereits von einem Polizisten in Zivil hochgenommen worden war. Auf das Polizeipräsidium war Thomas verfrachtet worden.

Für uns von der Detektei Umschau hieß das, daß wir uns in unseren Unternehmungen zurücknehmen mußten. Daß es angesagt war, dosiert zu arbeiten.

Dann kam der zwölfte Juli. Thomas fuhr in seinem Mietfahrzeug früh morgens die Geiersdorfer Bergstraße hoch. Da überholten Thomas' Auto drei Rettungs-, und zwei Notarztwägen. Dahinter kamen Polizeiwägen mal drei gefahren.

Als Thomas sah, daß das nichts mit den Taberts und dem Tabert'schen Großbauernhof zu tun hatte, hatte Thomas so eine Ahnung. Und das, was Thomas sich dachte, stellte sich als richtig heraus. Die Rettungswägen, die Notärzte mit ihren Autos und schließlich die von der Polizei, die waren alle entweder bei der Familie Strauchinger auf dem Hof eingefahren oder parkten anbei, beredeten Sachen mit Gestalten in Normalo-Kleidung.

Es dauerte eine Viertelstunde, da fuhr der erste Rettungswagen ab. Nach einer dreiviertelten Stunde die beiden anderen, verfolgt von den Notarztautos.

Die Herrschaften von der Polizei, die sich nun mit allen Dienstfahrzeugen am Innenhof des Strauchinger Bauernhofes sammelte. Zwei Uniformierte spazierten bei der Hofeinfahrt herum, sorgten dafür, daß Leute aus der Nachbarschaft, die ankamen, Fragen zu stellen, wieder nach Hause gingen.

Eine Frau Hertha Draubler lief Thomas vor die Füße. Thomas sprach die Frau kurz an. Frau Hertha Draubler war freundlich gestimmt, sagte Thomas, daß jemand den Notruf angewählt habe; Notärzte müßten schnell auf den Hof der Familie Strauchinger kommen, drei Bewohner des Bauernhofes befänden sich in einem schlimmen Zustand, würden kaum mehr atmen.

 

 

Was die lokalen Medien berichteten, können Sie auch selber nachlesen, -schauen, Herr Weil-Esch junior, weil hier in der Anlage dieses Schreiben mehrere Zeitungsausschnitte und die beiden Berichte des Lokalfernsehens, das mit einem Reporterteam vor Ort war, mitgeliefert werden.

 

 

 

 

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