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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 724

4. November 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Weil Herr Doktor Gregorius Weil-Esch äußerlich einen alles anderen Eindruck als den eines von einer Krankheit gezeichneten Mannes erweckte, kam kein Mensch aus dem familiären Umfeld auf den Gedanken, der Vater, Onkel, was immer, der könnte neue Probleme mit seiner Gesundheit haben.

Die Gallenoperation erklärte Herr Doktor Gregorius Weil-Esch mit einem gewöhnlichen Anlaß. Erinnerte die operierenden Ärzte der Privatklinik an ihre ärztliche Schweigepflicht, daß Familienmitglieder nur erfuhren, daß es Herrn Doktor Gregorius Weil-Esch wieder gutging.

Erst nach dem Ableben Herrn Doktor Gregorius Weil-Eschs, nachdem sein privater Laptop eingeschaltet und aufgeklappt worden war, man Dateien öffnete, kam das tatsächliche Ausmaß von Herrn Doktor Gregorius Weil-Eschs Erkrankung ans Tageslicht.

 

 

Trotzdem ist damit immer noch nicht erklärt, weshalb Herr Doktor Gregorius Weil-Esch unter dem falschen Namen Wendolin Gregorius die Nähe Frau Ramona Gleibts suchte.

Warum sollte Herr Doktor Gregorius Weil-Esch, der Auftraggeber der Detektei Umschau, persönlich aus dem Schatten treten wollen, um Teil des Falles zu werden, den die Detektei Umschau bearbeitet? Aus welchem Grunde könnte Herr Doktor Gregorius Weil-Esch sich eine persönliche Begegnung mit demjenigen gewünscht haben können, der über Frau Ramona Gleibt herrschte? Die krude Schattengestalt, Trenchcoat an, Strohhut am Kopf auf, von der wir von der Detektei Umschau informiert haben, daß Frau Ramona Gleibt sich mehrfach an flüchtigen Orten mit ihr getroffen hat. 

 

Wir von der Detektei Umschau, wir haben da gewisse Überlegungen, welche Gedankengänge Herr Doktor Gregorius Weil-Eschs dazu führten, daß Herr Doktor Gregorius Weil-Esch keine Mühe scheute, sich mit dem ein Treffen zu wünschen, den er in der näheren Umgebung Frau Ramona Gleibts wähnte.

Eine ganz einfache Idee haben wir von der Detektei Umschau.

Ausgehend von unserem Wissen, daß Herr Doktor Gregorius Weil-Eschs Tage gezählt waren. Daß jeder neue Morgen einigermaßen in einem gutem Gesundheitszustand für Herrn Doktor Gregorius Weil-Esch ein Geschenk war, ein Glück.

Das Ende, das nahte, Herr Weil-Esch junior, und keiner starb gerne. Auch nicht Ihr Vater, Herr Doktor Gregorius Weil-Esch.

Erst kürzlich hatte Herr Doktor Gregorius Weil-Esch ein Krebsleiden überwunden. Hatte gedacht, jetzt wäre wieder Ruhe im Karton. Um bei einer Regeluntersuchung bei seinen Hausärzten von der Nachricht ereilt zu werden, daß alles schon wieder anfing. Sogar schlimmer stand es um ihn, Herrn Doktor Gregorius Weil-Esch, wie zuvor.

 

 

 

 

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