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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 95

20. März 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

 

Ihr letztes Wort, daß ich ab sofort im Mezzolatte Hausverbot hätte, wenn es das wäre, was ich wollte, genügte mir.

 

Das stand wirklich im Raum, daß die Drohung mit dem Koch mir Realität werden könnte.

Am Schluß reichte dem die Idee mit der Handarbeit nicht, brachte der einen Baseballschläger mit, ihn mir aus gegebenem Anlaß über die Rübe zu ziehen. Daß die Rentner-, innen und diversen männlichen, weiblichen Geschäftsleute in Anzug und Krawatte im Mezzolatte nur so zu schauen anfingen. Wie das bei einem zugehen konnte, wenn der die dickliche Oberin zu sehr aufgeregt bedrängte.

Etwas vollkommen Unerwartetes, im und fürs Mezzolatte.

 

 

*

 

Zwanzigster Juli, mein Tagebuch.

Weiter die Nachtstunden. Es ist soeben 03:39 Uhr.

 

 

Wie hätte ich nur auf durchgeknallte Einfälle kommen können, bei Manuelas Anblick?

 

Bittesehr, an was hätte ich denken sollen, Tagebuch, als an das, woran ich dachte? Und ich hatte im Kopf, Manuela erst mal abzuschleppen, um mich in voller Fahrt in Manuela reinzuschieben.

Nichts andres.

Überhaupt nichts.

 

Wem wäre irgendwie etwas absolut Absurdes eingefallen, wie Manuela ausschaute?

Sexy war Manuela. Zwar kleingewachsen. Aber mit langen Beinen.

Beine, Manuela, Beine, Manuela ... Manuelas Hüften, Schwung, daß die kriegen konnten. Viel, viel Schwung.

Am Gipfel oben hatte ich Manuela bereits gesehen.

Das wollte ich echt wiederhaben, Gipfelsturm.

 

Ein klein bißchen bleich im Gesicht, Manuela, zwar schon. Beim näheren Hinschauen.

Eigentlich aber alles nicht schlimm. Nichts irgendwie was Schlimmes, bei Manuela.

Manuela in ihrem kurzen, schwarzsamtenen Sackkleidchen. Probleme, mich nicht dazwischen rein blicken zu lassen, hatte Manuela beim Sitzen an meiner Seite.

Und ich, ich mußte aufpassen, nicht ausschließlich dort hinabzulinsen, bei Manuela.

Alleine auf Manuelas wohlgeformte Beine. In der Erwartung, darüberhinaus was zu sehen zu kriegen ...

 

Im Grunde, daß Manuelas Beine für mich das Allerwichtigste an Manuela waren.

Manuelas Beine ...

 

 

 

 

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