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Blog von TeddeMehr

Der Stamm müßte erst herrschen, dann ...

3. Juli 2016 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #allerlei

Gehörst du denn zum Stamm? Aus jedem Stamm mit Zusammengehörigkeitsgefühl kann eine Sekte werden.

Ist das kein klares Bild, das eine bestimmte Religion hervorbringt?Dort, wo man selber ist, herrscht der Einklang, das beste Einvernehmen untereinander. Während bei allen, die nicht das gleiche beten, denken wollen, wie man selber, dort herrscht Unfriede. Gleichgültig, wie friedlich, einvernehmlich es da zugeht, bei den anderen.

Jenen kann man beizeiten das Biest zeigen, auch die Bestie. Ohne weiteres, unbesorgt.
Da gibt es dann eine Auswahl. Wie etwa der Terrorist zeigt: Jeder, der das islamische Glaubensbekenntnis aufsagen kann, der wird mit der Waffe in der Hand aus dem Bus hinausgewunken. Der andere, der nichts von diesem Glaubensbekenntnis weiß, den erschießt man. Eiskalt.

Wenn das nicht bestens in das "Friedens"-Bild dieser Religion paßt.

Nach dem Motto: Bei den eigenen Leuten Friede, Freude, Eierkuchen, zum Beispiel irgendwo in einer Gebetsstube, in der man sich zusammendrängt. Dann sieht man allerdings plötzlich raus, sieht dort auf der Straße die Spaziergänger. All die Leute, die sicher nicht bei einem dabei sind, wahrscheinlich nie das geringste Interesse daran hätten, je bei einem irgendwo dabeizusein, mitzumachen - dort ist er, der Unfriede.

Eigentlich könnt man aber mit denen, die man draußen rumspazieren sieht, alles machen, was man will. Man tut's nur nicht, solange man ein paar weniger ist. Vernünftiger-, klugerweise, man will ja in Ruhe gelassen werden, seinen Frieden haben.

Nur, wenn man selber mehr ist, sich stärker fühlt, könnt's auch passieren, daß man auch auf Patrouille gehen möchte. Für das Religions-Gesetz als Religions-Polizei. Dann zeigt es sich erst, wie streng man eigentlich ist. Daß alles stringenter ist, als man sich früher öffentlich immer darstellte. Daß es eigentlich allerlei Vorschriften gibt es, unter anderem wie jemand auszusehen, sich zu geben hätte, Essen und Trinken und so weiter. Wer sich nicht daran hält, den ... Da regt man sich auf.

Bis dahin geht das dann, daß das Gesicht von dem zum Vorschein kommt, der mit vorgehaltener Waffe .. Er schafft ihn ja im Grunde nur, den "Frieden" in einer Welt des "Unfriedens". Steht so im heiligen Buch beschrieben: Alle Ungläubigen sind im Grunde die im Unfrieden, es außerdem unwert. Man darf, dürfte mit ihnen machen, was man will. Alles.

Wer das denn dann ausführen möchte, was da als Text geschrieben steht, den Inhalt der Zeilen mit Leben füllen. Es wahrmachen, in die Tat umsetzen.

 

 

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