Der Spuk mit den Nationalhymnen, die gespielt wurden, Spielern, die im Zeichen einer Nation gegeneinander antraten, ist wieder vorüber.
Ehrlich, das Hohelied der Einzelstaatlichkeit. So wie es früher war. Ewig.
Ob Kaiser regierten, Könige, -innen oder Staatsoberhäupter, die mehr oder weniger gewählt waren oder zweifelsfrei mit Gewalt an die Macht kamen. Sie sorgten sich um Landesgrenzen, den Schutz ihres beengten Gebietes.
All das hat es in Europa im Grunde lange genug gegeben. Beinahe bis zum Abwinken.
Obwohl in Brüssel ein europäischen Parlament seinen Sitz hat, haben die Einzelstaaten doch tatsächlich ständig ziemlich viel zu sagen. Wenn man darüber nachdenkt, daß Bestimmte sich dauernd wichtig, bedeutend geben, die keinen Sitz im Europaparlament haben. Es gibt das Ganze also weiterhin: jede Menge Einzelstaatlichkeit. Wiewohl auch die oft genug im Verbund auftritt, wenn Verschiedene sich einzeln treffen.
Trotzdem alles in dem Jahrhundert nach dem Millenium eigentlich überhaupt nicht so schlecht ablief, wenn man sich das mal überlegt, daß einzelne Länder nicht unbedingt hängengelassen wurden, denken manche an das Verlassen des Bundes. Vor allem, weil sie meinen, daß das, politisch eigene Süppchen zu kochen, ein Vorteil wäre.
Betrachtet man sich allerdings das genauer, scheint es lediglich das zu sein, daß in manchen europäischen Regionen das Land und die Bevölkerung unter die Knute der Falschen geraten ist. Solche, die dummerweise tatsächlich gewählt wurden. Welche mit diktatorischen Anwandlungen. Denen es in ihrer Lokalität vor allem um den eigenen Machterhalt geht. Sonst um nicht viel. Ewige Regentschaft. Niemand anders soll mehr regieren, als sie und ihr Gefolge.
Immer Wahlsieger; nie mehr abwählbar.
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