Die "Montagsmarschierer"-Maske
Jetzt steht bald wieder Halloween bevor. Das Grusel-Fest für die Kinder.
"Süßes - oder Saures!"
Montags zumeist passiert ostwärts, daß es in der deutschen Europaregion so Aufmärsche gibt. Welche, die schreien: "Wir sind das Volk!"
Seit Jahren sind sie mit ihren "Montagsdemonstration"-Fälschungen dabei.
Tatsächlich, jahrelang geht das schon so mit denen, daß dort welche marschieren.
Jetzt trifft sich das wieder gut mit Halloween und dem Auftreten böser Clowns, einer Mode, die aus den Nordamerika-Staaten nach Europa rüberschwappt, zusammen.
"Halloween" und "böse Clowns", was aus den Vereinigten Staaten, wo auch einer gerne der nächste Präsident wäre, der ... Schwer zu sagen, was dann würde, würde der US-Präsident. Für vier Jahre. Acht. Oder mehr.
Nicht solche, wie in der alten DDR damals, sind die, diese Marschierer. Vielmehr solche, die sich die Maske der alten Montagsmarschierer aufgesetzt haben.
Auch was Falsches, wie diese boshaften Clowns neuerdings.Eine Verfälschung des Ursprünglichen.
Die Montagsmarschierer ehedem, deren Charakter war von denen der Gegenwart doch ein wenig verschieden. Die Montagsaufmärsche sorgten in der Vergangenheit möglicherweise dafür, daß die DDR-Oberen auf den Einsatz von Waffengewalt verzichteten. Daß es eine "friedliche Revolution" gab, keine, die vom Klang von Schußwaffen untermalt war.
Die Heutigen dagegen, total verschieden von den Achtziger-Jahre-Typen. Die heutzutage wollen andres, erzählen im Grunde ganz andere Dinge.
Mit der Demokratie und irgendwelcher Freiheit haben sie im Grunde nicht viel am Hut. Eher mit den Jahren vor Adenauer, Erhardt.
Unter ihrer Montagsmarschierer-Maske tragen sie eine weitere Maske: die vom falschen Charlie. Von dem, der ewig Charlie Chaplin für sich okkupiert hatte. Über Jahrzehnte.
Überhaupt nicht wieder abrasieren wollte er sich jenes "Tramp"-Bärtchen, so erfolgreich fand er es.
Obwohl seine eigene Figur sich von der anderen unterschied. Am Schluß, vor seinem Ende, blieb die eine Maske immer noch: das Bärtchen. Den großen Volksverräter ließ er breit und unverfroren aus sich herausreden. Ließ sich erklären, er hätte Sport betrieben, indem er die Deutschen, also welche, so "Arier", was immer "Arier" ist, gegen die "slawische Rasse" in einem großen Krieg gegeneinander antreten hätte lassen. Die "Slawen", hätte sich gezeigt, wären die Sieger. Also gebühre den "Slawen" als den Siegreichen auch alles. Die Unterlegenen müßten untergehen. Das wünschte er sich für die "Deutschen": den Untergang.
Na, was "Tramp"? Was nur immer mit dem "Tramp"?
Arm war der eine mal, hat sich in Wiener Armenhäusern für Männer durchbringen müssen. Als brotloser Künstler. Bis zum ersten Weltkrieg.
Die Rolle des Armen kannte er, hatte Armut am eigenen Leib erfahren.
Und dieses Gesicht des Mittellosen, das der "Tramp" verkörperte, spiegelte er später auf ewig wieder. Obwohl auch der "Tramp" Charlie Chaplins manchmal sein Glück fand. Wie der im Nachkriegsdeutschland in der rechten Szene sein "Glück" fand.
Daß er mal arm war, wie merkte seine Dienerschaft später? Gewohnheitsmäßig zog er sich von einhundert Anzügen immer nur den einen an. Fast, als hätte er nur den. Selbst wenn der sich zerschlissen zeigte, holte der den einen aus dem Schrank.
Das war aber auch schon alles.
Darüberhinaus hatte er ein gewaltiges Bankkonto, und es war alsbald dafür gesorgt, daß er als "Führer" keine Steuerbeamten fürchten mußte, die meinten, auch der "Führer" hätte mal Steuern an das Deutsche Reich abzuführen. Bei IHM war denn brutto netto Realität..
Die, die am Montag meistens losmarschieren, denken als "Das Volk"-Schreier anscheinend, das Volk würde, wenn man nur lange genug "Wir sind das Volk" schreit, irgendwann schon mal dazukommen. Zäh muß man sein, Glück muß einer haben.
Weiß ja nicht warum sie ihre Bärtchen-Maske ständig unter ihrer "Montags-Marschierer"-Maske verbergen. Könnte die einer doch für eine von Charlie Chaplin halten. An "Halloween" noch dazu. Da ist die eine Maskierung wie die andere. An "Halloween", da könnten sie sie sich doch mal hervorholen. Montags. Daß man sie sieht.
Wo doch der alte Geist des "Bärtchens" bei IHNEN wabert, des einen, der unablässig als der "Tramp" auftrat. Die "Tramp"-Verfälschung.
Das rechts, das nennt sich öfters "neu", gibt sich die Bezeichnung von irgendwas "Neuem", behauptet, mit dem von alters her nichts zu tun zu haben. Obwohl ihr rechter Geist total was Altes ist.
Der alte Wein in neuen Flaschen und neu etikettiert.
Vielleicht lassen sie deswegen ihre Bärtchen-Maske trotz "Halloween" denn doch wieder daheim. Daß keiner, der zufällig mitgeht, Ideen hat, sich schreckt, weil er plötzlich an den alten Bart denkt. Was da vollbracht wurde, in allergrößtes deutsches Verlierertum mündete. .
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