Wirklich, ein Schluchzer
23. Oktober 2016 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #allerlei
Sie hat geschluchzt, als wäre das was, für das man Tränen vergießen müßte. Sie, die Handelsministerin, die aus Kanada angereist war, schluchzte.
Nachdem sich der aus der belgischen Wallonie erst mal hart zeigte, die Unterzeichnung des "CETA"-Abkommens für unmöglich erklärte, war ihr was fürs Tränenvergießen nahe.
Tränen? Geflenne? Wollt's nicht glauben.
Das, was in Syrien seit Jahren los ist, das ist wohl eher was zum Heulen.
Oder steckt dort in diesem "CETA" so viel von der Dame drinnen, daß sie sich zu stark damit identifizieren mußte? Daß sie flennen wollte, weil sie eine höhere Widerstandmauer sah?
Daß eine aus Kanada die Hartnackigkeit des Wallonen mit Geschluchze aufnehmen könnte, darauf wäre ich nicht gekommen. Daß das "CETA"-Ding so ungeheuer wichtig ist, daß die Kanadier sogar höchstpersönlich bei denen vorüberkommen, die Wallonen direkt ansprechen, ebensowenig. Fast, als hätte man was nötig.
Um höchstselber den Wallonen was zu erläutern, kommen sie rüber. Und dann ist alles doch nur eine innereuropäische Angelegenheit.
Obwohl der aus der Wallonie ausgiebig erläutert hatte, warum das "Freihandelsabkommen" bei ihm nicht gut kommt: wegen dem mit den unübersichtlichen Schiedsgerichten, die Auswirkungen auf die Regionalgebiete, Natur und Umwelt. Den europäischen Standards da, soweit nicht alles ohnehin schlimm genug ist, auch ohne Kanadier, Nordamerikaner. die mit ihrer "ttip"-Leiste außerdem nahe rumstehen und beobachten.
Das alles, davon ist jedoch plötzlich bei den Wallonen keine Rede mehr.
Jetzt sieht der Wallone das anscheinend urplötzlich in einem kleineren Rahmen, regional. Nachdem die ihm zusetzten,, vernünftig auf ihn einredeten. Ihm Gewinn versprachen für seine Wallonie. Wenn er alles nicht mehr so verengt betrachtet, zustimmend nickt. Daß eine Unterzeichnung des "CETA"-Abkommens Ende Oktober des Jahres '16 nach dem Millenium wieder möglich erscheint.
Da könnte man jetzt selber in Geheule ausbrechen, wegen dem. Losflennen.
Angesichts von etwas, das keinerlei größeren Vorteil bringt, außer daß für einige viele wenige die "Bürokratie" weniger wird, der hohe Gewinn sich weiter maximiert.
Alles für diese riesigen Horden von Wenigen, die in Wahrheit als einzige was davon haben.
Wird man sicher irgendwann sehen, wie groß der Haufen der Gewinner dabei ist.
Da haben ein paar allerschönstes Geschäft, tanzen auf den Tischen herum. Dir selber geht's mit der Zeit deswegen eher schlechter.
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