Latinos, Schwarze, Asiaten und Frauen wählten IHN viel
11. November 2016 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #allerlei
Mensch, der eine jetzt in den US-Staaten Gewählte, er hatte einen Vater. Und eine Erziehung, die er bei ihm genoß. Wenn ich das richtig verstanden habe, was da rübergebracht wurde, könnt die Erziehung von dem jedem Erzieher im Dritten Reich gefallen haben.
Stramm "arisch", könnt man das umschreiben. Auf Funktionalität ausgerichtet. Schwäche, darf keiner, der so erzogen ist, zeigen. Ein Mann sollte das Ergebnis sein, der immer an der Spitze steht. Überall.
Hat's ja auch noch weiter hinauf geschafft. Jetzt. Heute ist er US-Präsident. Nicht nur mehr einer, der in Fernseh-Shows für Auslese unter Arbeitnehmern sorgt, die gerne bestimmte Posten hätten. Oder sich über Frauen ausläßt. Was die alles mit sich tun lassen, wissen sie, daß einer einen ausreichenden Status hat, Geld. Wie sie sich bei so einem aufführen, geben können.
In der Regenbogenpresse war er daheim, mit seinen Affären, Familiengeschichten, Bauwerken, die dem Protz des Höher, Weiter dienten.
Einen eigenen "Tower" hat er hochziehen lassen.
So einer ist das also ungefähr, in dessen Hand die Amerikaner nun vertrauensvoll ihr Schicksal legten.
Eher ein Rechtsnationaler. Einer, der geradezu die Erziehung eines solchen genoß. Wie sie sich welche ganz rechts außen vorstellen. Blond ist er überdies, was die Haarfarbe angeht.
Er sieht sich nicht als bloßes Parteimitglied, sondern als "Führer" einer "Bewegung".
Keine Kiste war ihm zu billig, bei seinen Wahlkampfauftritten nicht in sie hineinzugreifen. Daß man auf die zurückkommen muß, auf die er mit seinen vorurteilsbeladenen Ansagen so zu sprechen kam. Immer wenn er seine Reden hielt. Die Schwarzhäutigen, Latinos, Asiaten, die Frauen.
Über die ließ er sich insbesondere aus.
Und trotzdem, trotzdem, es gab viel zu viele Dunkelhäutige, Asiaten, Latinos, Frauen, die ihn wählten. Nichtsdestotrotz ihr Kreuzchen bei ihm hinmachten.
Daß man sich wirklich fragt.
Daß man sich wirklich fragt: Ich beleidige DIE bestmöglich. Und DIE sind mir dafür so was von dankbar, daß sie am Schluß noch mithelfen, daß aus mir was ganz Großes werden kann. Etwas noch etwas Größeres als zuvor. Daß ich nun sogar das Büro des US-Präsidenten einnehmen darf.
Womit sie mir was beweisen, die Leute? Eventuell, wie doof sie doch sind. Vergeßlich und mit Tinitus im Ohr. Wahre Ungläubige noch dazu. Im Grunde Ungläubigkeit in Reinkultur.
Die, die nicht auf das hören, was ich sage. Daß es nicht zu fassen ist.
Fast ein Moment, wie das aus der Zeit des falschen Charlies. Die Weimarer Republik.
Der war auch dauernd dabei, Reden zu halten. Führte Wahlkämpfe. In denen er auch jede Menge von sich erzählte. Über seine zukünftigen Pläne berichtete.
Außerdem hatte er so ein Buch geschrieben. Das Zeilen enthielt, die nichts zu wünschen übrig ließen.
Nur, es scheint am Schluß alles keiner so recht geglaubt zu haben. Daß das alles auch wahr werden könnte. Was der dort am Rednerpult abgelassen hat. Oder in Buchform gebracht präsentierte.
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