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Blog von TeddeMehr

Dort: kein Staub, dicke Kruste Ekliges

6. Dezember 2016 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Mit Erkennungszeichen oben am Revers. Für den Kenner.

Der Rechtspopulist in Österreich sprach davon, er wolle den Staub der alten Parteien in seinem Land abschütteln.

Der Parteien, die allerdings demokratische Parteien sind. Deren "Staub".

Während die Partei dieses Herren...

Was ist DAS für eine Partei? Von "Staub" wird bei anderen gesprochen. Nur: Welchen Art verkrustetem Altbelag sieht man denn dort? Was ist da nur zu erkennen? Bei DENEN?

Da kann man nur sagen, daß DIE, obwohl alles bei ihnen mit solch einem seltsamen Belag umgeben ist, sich komischerweise irgendwie fühlen. Frische gaukeln sie den Leuten überall in den Regionalgebieten vor. Von wegen der neuen Zeit, die andere Themen hat.

Aber sonst? Was gibt es in tatsächlich an Neuem außer "Neu"-Benennungen?

Im Grundsatz alles uralt bei IHNEN und IHREN Parteien.

Daß die als solches je wieder wo in die Mitte einer Gesellschaft kommen können, daß man die nicht grundsätzlich links liegen läßt. Durchaus ein Treppenwitz der Geschichte.

Was sieht man am Bildschirm? Wie spricht er sogar offen von sich? Ein rechter Burschenschaftler steht dort rum. Mitglied einer schlagenden studentischen Burschenschaft. Rechtsgedreht, der Mann. Eine Vita, braucht niemand. Schon was zum Wegwinken, kaum daß man begreift, seinen Laden erkennt.

Schließlich sind sie, die Mitglieder dieser Studentenburschenschaft, Leute, die davon sprechen, daß sie den Staat, in dem sie leben für eine Fiktion halten, ungefähr vergleichbar mit so einem ewiggestrigen "Reichsbürger".

Die "Reichsbürger", ganz dem Uralten verhaftet, das die Niederlage damals Anno '45 des letzten Jahrhundert anscheinend nicht verkraftet hat. Ihre Welt erst totalfiktiv und überdies mit dem steinalten grundordinären Judenhaß angefüllt. Praktisch der Judenhaß aus der "Weimarer Republik" und weiter zurück. Sonst bräuchten die anscheinend nichts als die Juden und ihren Haß auf sie. Jenes Reinste an steinzeitlichem Sündenbock-Denken. Die Juden, die ehedem für jeden Mißstand irgendwo verantwortlich gemacht wurden. Wenn was war, dann war es "Der Jude".

Rechter Ungeist allererster Güte. Für den demnach gar keine einzige der Neuigkeiten der Gegenwart nötig ist. Tatsache, für solche wie die "Reichsbürger" bräucht's nie was Neues. Solche leben total im Gestern. "Deutsches Reich", all das. Als gäbe es DAS noch, kommen die der Welt im Heute an.

Frage, wenn das Gestrige schon so nachdrücklich erwähnt wird: Wer hat für das Aussterben jenes Reichs hauptverantwortlich gesorgt? Nicht die Nationalsozialisten?

He, so welche fühlen sich heutzutage tatsächlich wieder für was erhaben, als die, die von gestriger Zeit rüberkommen, bloß als Nachgeborene jünger im Gesicht. Großgängig für erneuerte Macht. Frische Posten. Nochgerade mit IHREM erneuerten Geist.

Daß ausgerechnet SIE von "Staub" sprechen, angesichts dessen, was das erst für ein ekelhafter Belag ist, der dort auf IHNEN haftet.

Nicht mal Staub bei denen. Böseste, dickste Kruste. Alles, was eklig ist, fett verkrustet.

Daß von IHNEN gesagt wird, SIE wären in der Mitte der Gesellschaft angekommen? Was für die Anstalt.

Vielleicht war jene Mitte der Gesellschaft in Österreich denn gerade kurz doch nicht ganz taub. Als der eine Rechtpopulist plötzlich anfing, sich auszusprechen, was erst alles möglich wäre, wenn er seinen Posten innehätte. Man könne sich gar nicht vorstellen, was dann von IHM erst angebracht, losgemacht werden könnte.

Das hat er glattweg gesagt, mitten auf die Lauscher der Leute.

Anscheinend vernahmen den Klang des Siegesgewissen ein paar Österreicher denn doch. Sahen plötzlich klarer hinter die rechte Fassade.

Ehrlich, mit Rechtslastigem trotzen, gegen irgendwelches "Establishment" sein wollen. Gerade mit DENEN? Mit DENEN gäb's dann überhaupt keinen Trotz mehr. Mit denen wärs bald wie in der heutigen Türkei, bei dem Staatspräsidenten und seinen Steigbügelhaltern.

Da würde ich mir schon andere Parteien suchen als ausgerechnet was von rechts. Rechtsaußenparteien sind das Unmögliche schlechthin. Unmöglich wählbar. Für nichts. Die sind wie gelber Schnee, mit dem man sich bewirft und einreibt. Schnee, in dem am Ende noch mehr drinnen verpackt ist, als daß der Schnee gelbe Farbe hat.

Und damit geht man zu allem Überfluß auch noch selber an sich ran. Schmeißt so was nach sich. Besorgt sich selbst damit die Einreibung.

So sind SIE, diese Rechtsaußen: Mit ihnen tut man sich vor allem höchstselbst was an. Was die Rechten bereits an Nation in den Dreck gestoßen haben. Das geht doch auf keine Kuhhaut.

Gerade DIE!

Und immer wieder kommen die dir mit "neu" daher, wünschen sich erneut die Macht. Probieren es unverzagt, dir mit ihren Plumpparolen und ihrer -Propaganda und kleinlichem Rassismus bis hin zu Recht-und-Gesetz-Schein für den Lynchmob anzukommen. Damit man hernach mit IHNEN mit großartig verlieren kann. Verlierertum möchte. Großverliertum. Daß das Großverlieren national groß regional wiederkehre. Bis man das wieder kennt, deutschregional.

 

 

 

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