"James Bond" mit neuen, größeren Auftritten
Das ganze Geheimnis des "Brexit"?
Ein Rechtsaußengeist. Dem die Briten anscheinend folgen mußten.
So ein Milliardär hat den "Brexit" angerissen. Muß ich wissen, wie der, der als Milliardär für altertümlich profane Nationalideen mit ihrem seit altersher bekannten Beiwerk geht, heißt? Seine Inselregion hätte er gerne hinter Grenztürmen und allem sonst. Schwer zu sagen jedoch, was dabei seine Moneten so treiben. Ob die viel der gerühmten Heimat kennen? Bei den vielen Börsenplätzen dieser Welt; auf deren Spielwiesen man sich beheimatet fühlen kann. Während man daheim für die Bevölkerung vor allem vielerlei bornierte Grenzziehung möchte.
Auf alle Fälle fütterte der mehr als ein Jahrzehnt lang seine Leute an. Bis das mit dem "Brexit" denn doch noch so anwuchs. Daß das vielem Volk was Annehmbares schien.
Dieser Geist. Der einer derer von Rechtsdraußen ist. Nur, daß das scheinbar bei Briten irgendwie nicht so auffällt. Das, was den Britischen da untergekommen ist. Was mit allem Drumherum größer auf die britische Heimatbühne geriet, sich einschlich.
Einfach durch so eine Kampagne eines Milliardärs mit rechtem Pendel und altvorderem Nationengeist, der mit seinem Geld die Glut irgendwie ständig am Kokeln halten konnte. Bis die Zahlen bei einem Britannien-Volksentscheid plötzlich unvermittelt dahingehend gingen. Praktisch, daß die Flamme hell hochloderte.
Eine einfache Mehrheit genügte nebenher. Ein bißchen was über fünfzig Prozent.
Obwohl, bei der Tragweite des Vorgangs, mindestens etwas weit über die sechzig Prozent, eine Zweidrittelmehrheit, nötig hätte sein müssen. Daß es wirklich wäre, und nicht die bloße Laune eines schnöden Augenblicks.
Im Hintergrund der Engländer steht also was, was so Verhältnissen von rechts außerhalb gut entspricht. Der eine Milliardär, der übrigens fremdländisch verheiratet ist, viel im Kleingeistnationalen die Welt bereist, der geht befreundet mit der "National Front" um, den "Freiheitlichen", so welchen, einem derartigen Personenkreis, ob in Holland, Ungarn oder sonstwo, wo man nichts von derartigen wissen müßte.
Daß spätestens an der Stelle jedem klar sein dürfte, was das ist. Daß sich die Frage stellt: Wie ist DAS bei den britischen Einwohnern angekommen, mit wem sie es hier möglicherweise zu tun haben? Was ist denen die Tragweite von so JENEM und den SEINEN bewußt? Haben sie so Worte für so was wie solche Rechtsnationale aus dem Vorvorgestern irgendwo parat? Benennungen, die alles deutlicher machen, was der Hintergrund von was ist, das man denn doch wählt, gewählt hat? Oder wird in Großbritannien darauf verzichtet, bei sich selber genauer hinzuschauen? Höchstens für Vorkommnisse im europäischen "Ausland" kennt man so Worte, fallen sie ein?
Es wurde außerdem trotzdem auch noch auf ungeheuerliche Weise von den Normalo-Parteien in Großbritannien angenommen. Daß SIE das Geschäft der anderen betrieben und weiter betreiben. Als wäre dem oder so was nichts entgegenzusetzen. Nicht mal mit unzweideutigen Benennungen.
Geradezu so aus dem Britischen seit einem Weilchen in Sicht: DIE regieren NICHT, sind NICHT an der Macht. Haben keine eigene Regierung, die sie aus Mitgliedern ihrer einen Partei gebildet hätten. Nichtsdestotrotz wird alles tunlichst so getan, nach dem Begehr dieser Leute. Deren Geschäft und das dieses Milliardärs, das man denn demnach höchstselbst betreibt. Als müßte man DAS geradezu. Gäbe es dafür einen irgendwie gearteten Zwang.
Und das scheint ziemlich beruhigt zu haben, daß der eine Milliardär mit dem anderen Milliardär, der der Jahr-'17-US-Präsident ist, zusammenhockte. An einem Tisch, bei Speis und Trank. Wo der eine sich versichern ließ, daß der Amerikaner den Briten sicherlich ein wenig was aushülfe, ginge zuviel von wegen des "Brexits" in Großbritannien in die Binsen. Hätte der "Brexit" unvermittelt zu schlimme Folgen.
Der starke Arm der Nordamerikaner. Angedacht, nach dem "Brexit" sollten sich die Briten hauptsächlich dort an den anlehnen. Der eine Onkel in Amerika, der hätte für alles Verständnis. Würde jede Not rasch lindern helfen.
Jetzt scheint es dieser Jahr-'17-Tage so, daß das mit dem "Brexit" doch noch zu einem guten Ende kommt. Der Austritt wird fällig, die Trageweite soll allerdings abgefedert werden. Die Briten, die denken zudem, angesichts ihres tollen Geheimdienstes, daß sie ständig über alles bestens unterrichtet sind, das auch bleiben. Was so in Europa unterwegs ist, nichts, das ihnen entgehen könnte.
Als hätten die altvorderen Briten, noch viel britischer wie die heutigen Briten, mit einem größeren "Commonwealt" nicht auch einen guten Geheimdienst gehabt. Nichtsdestotrotz drängte es sie. Nicht nur danach, die Festlandseuropäer bestmöglich auszuspionieren. Sondern bei ihnen mit am Tisch dabeizusitzen. Mitten dabeizusein, wenn in Europa Kleinigkeiten beschlossen würden. Bei den anderen mitzureden. Für und Wider und so. Und nicht im Abseits sich rumzudrücken, verdruckst sich zu verhalten. Als der ewige Geheimdienstanhänger, der was auf dem Herzen hat.
Jetzt haben die Briten, lesen sie keine europäischen Zeitungen, kriegen das nicht durch die einheimische Presse übermittelt, denn bald wirklich nur noch ihren gewaltigen, weltumspannenden einen Geheimdienst, alles bis in jede Einzelheit mitzuhören. Jedes Stöhnen. Statt wo an einem Rundtsich dabeizusein, zu europäischen Absichten was beizutragen. Nun geht ihr Geheimdienst und das groß. Das Späßchen großbritannischer Intrige.
James Bond allerorten für Britannien, und das nicht bloß als Filmwerk. James Bond in der Realität.
Wo die Briten überall sind in Europa, haben sie viel von "James Bond" am Fahren. Die Spionagewelt ganz weit vorn dran, daß man auch ja auf dem Laufenden bleibt. Bis ins kleinste Detail was weiß. Und auch was für den Rest. Wenn man was verhindern möchte. Jemandem überdies bei was zuvorkommen.
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