Was wunder?
Solche Probleme bei der Regierungsbildung ...
Wundert einen auch nicht angesichts so eines neuen Bundestagsexemplars. Für das von Bevölkerung so Personen gewählt wurden. Aus der untersten Schublade. Dem hinterletzten rechtslastigen Winkel.
Welche, die mit ihrer Partei nun weit über das hinausgehen, bei ihren Höhenflug, was ihnen möglich sein sollte. Bei der Politik, die sie in der Absicht tragen.
Daß mit denen wirklich keine gute Zeit ist. Sondern alles ein einziges Problem. Wie das bereits in der Vergangenheit war, als sie schon mal waren, nichts besonders Gutes mit sich brachten. Daß festzuhalten wäre: So schlimm kann nichts sein, daß es DIE für irgendwas bräuchte.
Bei dem, was nach der "Weimarer Republik" über die Reichsdeutschen kam, ist das Wort "schrecklich" geradwegs ein zu schwaches Wort, das auch nur annähernd zu beschreiben. Angesichts der Unausstehlichkeit der Ereignisse und der Böswilligkeit, die in allem dort inbegriffen ist. Was sich unter dem Namen "Nationalsozialismus" zusammenfand. Der größtmögliche Volksschaden, der SIE waren. Mit nichts konnte man sich gut Deutsch übler beschädigen.
Und so was möchte man irgendwie in der Gegenwart zurück, von solchem Geist und dergleichen Personenkreis sich aufs neue eventuell regieren lassen?
Schließlich bereits einmal überblickbar, wie es IHNEN nicht paßt. Wie die Jahre zwischen '33 und '45 und die Folgen ein gewisser Kummer für SIE sind. Nachdem man doch ziemlich viel was davon weiß. Viel zuviel eigentlich. Während sie DAS dort Zuhörern bei Ansprachen, Reden als irgendwie was Erträgliches rüberbringen wollen. Daß das Tage gewesen wären, während denen man in Echt leben hätte können. Daß welche im Heute sich derartiges zurückwünschen könnten. In so Verhältnissen wie DIE Reichsbürger damals das Dasein zu fristen. Bei der Gestapo und allem, das in schwarzer Uniform als SS umging. Die einen von der Gestapo fanden in der Stasi späterhin eine knappe DDR-Entsprechung. Unter dem Zeichen des "Kommunismus", daß die Gestapo demnach lediglich anders hieß.
Das eine wie das andere ein Überwachungsstaat. Mit "Blockwart", "Hausmeister", der auch noch ein Auge auf alle Vorgänge im kleinteiligen Gebäudeumfeld deiner Straße hatte. Daß möglichst wenig der Staatsmacht entging. Wobei der Bürger manches im Dritten Reich übersehen sollte, zwar wahrnehmen, DAS wissen, aber so richtig klar sollte ihm die Tragweite nicht sein, daß sich Widerstand in ihm aufbaut. Also: DAS sollte er nicht so eng sehen.
Bei dem einen wie den anderen kamen irgendwann, Drittes Reich, DDR, war denn was Auffälliges, die uniformierten Verhafte-, Festnehmkommandos. Erschienen, obwohl einer nichts Besonderes angestellt hatte, als nicht mit denen auf den Machtsesseln übereinzustimmen. Und das zu äußern.
Mit so einer Äußerung konnte man denn festgenommen werden, um in einem Gefängnis zu landen. Für mehr oder weniger lange. Oder, zur Nazizeit, an Orten wie Dachau einzutreffen. Weil das die Heimat war, in der nicht zu vieles zu deutlich abgebildet sein sollte, daß derjenige bei den Nazis in die eroberten Gebiete weiterreisen durfte. Ostwärts. Per Dampfzug. Im geschlossenen Viehwagen oder so. Wo auch das war, mit dem man sich mit dem ureigenen Rassismus umtrieb, und dem, das man mit "unwertem Leben" umschrieb.
In den von den Soldaten der Wehrmacht besetzten Gebieten, daß die SS-Kommandos ihre "Konzentrationslager" einrichteten. Daß der drögen, belämmerten reichsdeutschen Bevölkerung zwar manchmal was auffiel, jedoch nichts zu deutlich ins Bewußtsein drang. Weil, im Reichsinnern, dem Kernland, spielte sich das nicht so ab. Dort wußte man höchstens ungefähr was. Den Geruch der verbrannten Leichen in den KZ hatten die Dritte-Reich-Bewohner nicht so in der Nase, der meilenweit getragen wurde, wenn der Wind günstig war.
Das waren die ungefähren Verhältnisse: Es wurde über was geredet. Aber so direkt abgebildet hatte man das denn doch nicht. Es schien alles in weiterer Ferne; man war wie wattiert.
Das ist allerdings alte Geschichte. Was vor Adenauer, Erhard. Auch noch vor den Alliierten, die eine Zeitlang entnazifizierten. Den Deutschen die Wahrheit nicht ersparten. Daß doch was größer ins Bewußtsein geriet. Von den eigentlichen Geschehnissen jenseits der tagtäglichen Dritte-Reich-Propaganda. Dem in den Wochenschauen. Was man am Volksempfänger auf die Ohren kriegte. An dem man immer nur einen Sender eingeschaltet hatte.
Umzuschalten, dabei sich erwischen lassen, das war gefährlich. Wenn die Nachbarschaft hellhörig sein konnte. Daß man möglicherweise herbeigekommenen Uniformierten was zu erzählen hatte, was man sich da an "Volkszersetzendem" anhörte. Wollte man einen Aufstand proben?
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