Ein Wort, sie weichzuzeichnen: "rechtskonservativ"
Der eine "Rechtskonservative" in den USA hätte anscheinend eine vollständige Neuauszählung der Wählerstimmen gerne. Bei so vielen, die "illegal" gewählt hätten, wie er sagt. Als ob man in den Staaten an die Wahlurne käme, wenn man kein nordamerikanischer Staatsbürger ist.
Was er allerdings faktisch behauptet. Im Grunde was zum Loslachen.
Tatsache, er sagt, in Amerika könnte beliebig jeder an die Wahlautomaten rankommen, bräuchte nichts dazu, müßte nur wo reinspazieren, dürfte er schon seine Stimme abgeben.
Quasi eine ziemlich schlechte Meinung, die er, der Superreiche, hat, was das Wählen in den USA angeht.
Sag mal: Gewährt sie IHM doch, die Neuauszählung. Mir fehlt der nicht, wäre er dann am Ende der große Wahlverlierer, wüßte nicht, wie er auf seinem Lieblingskurznachrichtendienst auf die Welt schimpfen müßte.
Ansonsten: "rechtskonservativ" scheint wirklich das ganz große Ding zu sein, gegenwärtig.
"rechtskonservativ", tatsächlich ein Wort, sie zu verharmlosen.
Wenn jemand an sich als Konservativer denkt, meint er vielleicht, er hätte was mit einem "Rechtskonservativen" zu tun.
Dabei ist "rechtskonservativ" schon was anderes. Viel näher am rechten Rand derer, deren profanere Name "Faschist" ist. Oder, für den mit der Rasseausprägung neben dem Nationalen, die Bezeichnung "Nationalsozialist". Wobei "Sozialist" hier eine Verballhornung ist. Mit Sozialismus haben die Nationalsozialisten nicht viel zu tun, außer daß sie dieses Wort für die Täuschung im Namen führen.
Und solche sind derzeit ganz groß überall auf der Welt. Richtiggehend sind sie das große Ding. Mit dem man überhaupt nicht mehr aufhören will. Mit denen, die sich als "Rechtskonservative" weichzeichnen. Dem "Volk" nach dem Mund reden wollen, verlogen gegen das "alte Establishment" und deren Moralverständnis antexten. Dabei sind sie, die "Rechtskonservativen", die mit der Unmoral. Als diejenigen mit der Diktatur als Hintergrund und Ausbaustufe greifen sie die Demokraten und die demokratischen Parteien verächtlich an.
Ihre große Wählersuche, und Wähler scheinen sie zu finden, daß man sich fragt: Echt wahr, Ängste beherrschen die Leute? Wenigstens wird davon geredet, kleinbürgerlich fürchten sich ein paar. Vor dem und dem, der Globalisierung.
Die Tausendsten Dinge unterliegen einer Veränderung, vor denen sich viel zu viele ängstigen. Sozusagen "Zukunftsangst". Wobei: Die Veränderungen, die Neu-Rechte gerne herbeiführen würden, die fürchtet keiner?
Daß sie zum Beispiel Altwährungen rückeinführen wollen, als hätten die mit dem Früheren irgendwas zu tun, außer daß sie genauso heißen, die uralten Grenzzäune zurückholen, die beschränkten Nationalregionen mit der Ausschließlichkeit ihres vielstimmigen Gesang. Das ist doch das Wenigste, wenn die erst den Thron umringen. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes nebenbei höchstens ein Anfang für DIE. Anschließend fängt das mit dem großen Fürchten erst richtig. Das, mit dem SIE dann am Schluß ankommen möchten.
Wirklich, davor ängstigt sich keiner? Hat's denn so viel Gutes damit in der Vergangenheit gegeben? Faschismus, Nationalsozialismus, wo es sich hinentwickelte. Einparteiensystem in Deutschland, Italien, wo immer. Das, was die in das Heute zurückholen wollen?
Wie wars denn mit dem Müll früher? Überlegt man es sich, die "Rechtskonservativen", die hatten mit ihrem nationale Getue und all dem Übel bei ihnen überall in Europa lange jede Menge Zeit der Herrschaft. Konnten sich jedermann beweisen.
He, das, was sich aus einem "Duce" entwickelte, einem "Führer" - war das irgendwas Besonderes, daß man sich das gerne zurückwünscht?
Vielmehr, ihre Vorherrschaft in der Vergangenheit eine Epoche des reinsten Horrors. Was, eher zum Gruseln als sonstwas.
Angst müßte man doch eher vor solchen Leuten mit dem großen Nationalgehabe kriegen, diesen "Rechtskonservativen". Als das man sie füttert, wärmt. Ihnen die Kleidung vorzeigbar werden läßt. Wo die einen hinführen wollen, wenn sie mit ihren frischen, unverbrauchten, immer teurer und besser gekleideten Larven erst das Machtgestühl erklettern läßt. Vor siebzig Jahren zuletzt größer in Europa gesehen. Vielleicht ist das der Grund für SIE. Alles so lange jetzt her. Einfach zu schön, der Schein, den sie zu erwecken verstehen.
Dann wird's irgendwann demnächst mit Sicherheit erst schrecklich, gibt man sich ihnen in die Hand. Geschieht sicherlich durch sie bei Gelegenheit wieder alles, wovor man sich lange vorher hätte ängstigen sollen. Ehe man sie wählte. Damit nicht Reue aufkäme, irgendwann.
Die Ängste der Bürger, ein Witz. Wenn man rechts wählt.
Auf die hereinzufallen, die die kleinbürgerlichen Vorurteile, Herablassungen gerne mit ihrer Ideologie unterfüttern, doch erst der Schrecken pur. Das Schrecknis par excellence. Wie ihre Herrschaft in der Vergangenheit.
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