Overblog Alle Blogs Top-Blogs Literatur, Comics & Gedichte
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU
Werbung
Blog von TeddeMehr

"Neu" soll was sein, "ökologischer"

6. August 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Gelobt wird das "Neue", als "ökologischer" als das Alte soll man es sehen.

Dabei das, was beim Auto geschehen ist. Daß eigentlich alles ganz beim alten belassen wurde. Wenn das Fahrgeschäft am Straßenbelag oben seine volle Freiheit erlangt, ist das Gegenwärtige ganz dasselbe wie was aus den vierziger Jahren. Den Fünfzigern. Sechzigern. Siebzigern. Was hinten rauskommt: dito.

Bloß wenn in den Werkstätten gemessen wird, verändert sich das wieder. Weil die rechnertechnische Anwendung was merkt. Daß hier jemand die Schadstoffsemission mißt, bemerkt die. Daß die Werkstattwirklichkeit am Ende andere Daten liefert als sie im tatsächlichen Verkehrsaufkommen wären.

Diesem eingedenk, was das bedeutet. Einem sagt. Wie sieht es dann eigentlich auch bei den Waschmaschinen, Trocknern, Kühltruhen und Eisschränken aus? Kann man sich bei denen unter diesen Voraussetzungen auf irgendwelche Angaben, Gütesiegel verlassen?

Es geht schließlich nur um eins: Geld. Die Anbieter von Geräten wollen verkaufen. So viel ihres Zeugs wie ihnen möglich. Dafür erheben sie ihre Hintergrunddaten, teilen sie.

So bald wie möglich nach einer gewissen Schonfriist sollst du dir wieder was Neues anschaffen, haltlos.

Es gibt durchaus des öfteren Warentester, die den Anbieterangaben rundum widersprechen, was die Realität der und der Gerätschaft anbetrifft. Was die Angaben der Warenpräsentierer auf den Gebrauchsanweisungen oder an der Gerätschaft anbetreffen. Dafür ist das neueingekaufte Ding dann aber mit dem weltweiten Netz verbunden, behorcht dich, kundschaftet dich aus. Ist Teil einer "Wirtschaft vier Punkt null", einem "Internet der Dinge".

Dem Peripheren, Unwichtigen, in Wahrheit. Überlegt man sich schließlich das mit der Autoindustrie, was die für Vorgehensweisen an den Tag legt, derzeit immer noch. Was ist dann mit dem ganzen Rest? Was ist davon zu halten? Was die Technik dort angeht: "Öko"-Angaben, Verbrauch des Gerätes an Strom, Wasser, allem möglichen.

Könnte es denn nicht die Möglichkeit sein, daß die Mentalität der einen nicht auch ein anderer hat? Daß hier nicht derselbe Geist vorherrscht? Eine Mentalität, manches nicht ernster nehmen zu wollen. Daß...

Daß es viele Ähnlichkeiten überall geben könnte.

Wie gesagt, bei den Anwendungen hat sich bei den Autos zwar Verschiedenes getan. Aber eher beim Drumherum zu sehen. Nicht im Kern. Im Kern wollte man sich nicht ändern. So motortechnisch. Sondern lediglich das ständig modifizieren, das mit den althergebrachten Verbrennungsmotoren aus dem letzten Jahrhundert. Oder dem vorletzten.

So weit ist man dabei gegangen, hochtechnologisiert daß man heute bald zur Veränderung gezwungen wird. Weil es überhaupt keine andere Überlebenschance für eine Unternehmung mehr gibt, als sich anders zu orientieren. Oder Untergang. Schleichenden Niedergang.

Zwar zur Orientierung beispielsweise Richtung Elektroauto. Was anderem, was eine andere geistige Perspektive von einem fordert. Daß der die Krone nehmen kann, der in der Lage ist, das geistig zu können, was Besonderes zu liefern.

Was da an Einsatz am Tisch liegt, am Schluß wahr, daß einer alleine den schweren Pott abgreifen könnte. Der, der die Serienreife hat. Der vorne liegt. Der Wahnsinn.

Die eine nordamerikanische Firma fährt weitestgehend längst mit einem Elektromotor. Sieht karosseriemäßig auch nicht viel unverschiedlicher aus wie der gesamte gefahrene Rest, der mit seinen Abgasen allem spottet.

Es ist sogar die Rede, daß bestimmte Autofirmen auf der Stelle umrüsten wollen, das eine voll fallen lassen, das mit Benzin, Diesel fährt. Als wärs 'ne heiße Kartoffel.

Daß die das komplett machen, ohne noch den kleinsten Gedanken an das Altertümliche, Frühere zu verschwenden. Dem in der Gegenwart die schlimmsten Fahrverbote drohen. Daß an mancherlei Tagen vielleicht nur noch die Fahrradfahrer auf die Straßen dürfen. Sonst aber nur das Notwendigste straflos größer reisen darf. Das, das unbedingt MUSS.

Bloß die Deutschregionalen, die drucksen dabei im Hinterfeld herum. Sind traurig und regelrecht enthüllt im rückwärtigen Peloton, würde man hinsehen bei ihnen.

Hatten sich total sicher gefühlt bei ihren Programmanwendungen. Viel zu lange.

Daß SIE... Haben nicht bedacht, daß SIE... Trotz des Risikos, das sie nahmen.

Das EINE Risiko, das ihrer Wahl.

Das Risiko, das sie gegangen sind. Statt Neuheit zu riskieren. Wechsel.

Dort konzentriert reinzuschmeißen, größeren Einsatz zu zeigen.

Von Überraschung durch sie ist in der Gegenwart nichts zu überblicken, nur im Negativen geht die Geschichte groß bei ihnen: Es hatte eine Zeitlang hingehauen.

 

 

 

-------

Werbung
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post