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Blog von TeddeMehr

Komm da mal irgendwie näher dran

16. Dezember 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Schwer zu sagen, was mit dem Asteroiden "Oumuamua" ist. Bei den ganzen Dunkel-, Hellspielen an dem Teil. Den Absprengungen, Einschlagspunkten, die eine ganz normale Erklärung haben könnten. Nicht das geringste, das auf die Spuren menschlicher Bearbeitung hinweisen könnte.

Wenn da allerdings Bearbeitungsspuren sind, sind's denn in Wahrheit auch keine menschlichen. Oder?

Schon klasse, die Atmosphäre, die von dem Gesteinsteil ausgeht. Mysteriös. Bei so vierhundert Meter Länge. Der ungefähren Form eines Meeresgetiers. Mit ein klein bißchen Flossenandeutung zu beiden Seiten. Flügelform?

Wird schon irgendwann demnächst zu erfahren sein, ob es da bei den Meßwerten irgendwelche ungewöhnlicheren Ausschläge gegeben hat. Wie lange es braucht, sich durch den Wust an Datenlage hindurchzukämpfen. Und wie man die Erkenntnisse dann in der Öffentlichkeit verbreitet.

Jedenfalls hat sich der Himmelskörper "Oumuamua" jetzt vielleicht wieder beschleunigt, ist ein wenig auf einem anderen Kurs. Wie so ein Satellit, den man selber von der Erde aus lange in den Äther rausschickte. Bei dem das Thema war, daß sich die Gerätschaft die Planetengravitation zunutze machen sollte, sich durch sie wieder in neue Fahrt zu bringen. Sogar zu mehr Beschleunigung soll das verhelfen.

Und so was könnte auch mit diesem Asteroiden namens "Oumuamua" frisch passiert sein, nachdem er der Erde ein wenig näher kam. Daß er momentan an Fluggeschwindigkeit zugenommen hat, während er sich eventuell auf einer verfolgbaren Bahn entfernt.

Unter diesen Voraussetzungen könnt es sogar was Unübersichtliches zu bedeuten haben, wäre der Asteroid weiterhin wo im Rund viel zu nahe. Würde abrupt im Weltenraum verharren, sprich, an einem Punkt fliegen. Als hätte er einen Standort, wie die irdische Raumstation.

Ob man sich dann allerdings fürchten müßte? Vorübergeflogen ist das Ding ja bereits einmal. Was sollte es heute, morgen geben, was es nicht gestern lange geben hätte können?

Außerdem: die Verfolgung aufnehmen? Schwierig. Tut sich die Menschheit denn nicht sehr schwer damit, vom eigenen Planeten wegzukommen? "Raumschiff Enterprise" ist eine Filmserie, "Perry Rhodan" eine Heftchenreihe. Trotz allem, was es an Nöten auf Erden gibt: Klimawandel und so. Reisetüchtig ist man nicht.

Wobei, Mond und Mars, Einfälle, die man hat. Fürs Reisen. Die sind wie Kopfschüsse.

Der Mars soll ja noch geradezu ein unwirtlicherer Ort sein wie es der Mond eigentlich ist. Wenn man sich die neuesten Erkenntnisse so überlegt, die es letztens zur Marsforschung zu lesen gegeben hat, wie staubtrocken und lebensfeindlich es auf dem Mars zugehen soll.

Da sind Mond und Mars Orte. Da bliebe ich ja direkt lieber auf der Erde. Das irdene "Balkonien".

Bloß ... Ob das irgendwann noch länger geht?

Auf alle Fälle könnten so die Bekümmerungen und Sorgen eines menschlichen Pioniers, Planeteneroberers auf der Marsoberfläche gewaltig sein. Schwierig, nicht beim kleinsten Fehler oder nach einem Streit im Nu an den Marsbedingungen zu versterben. Ganz davon abgesehen, was man erst leisten muß, ehe man überhaupt auf dem Mars ankommen kann.

Da ist der Mars nochgerade für keinen Marsfahrer eine irgendwie geartete Belohnung. Genausowenig wie der Mond. Da müßte man wohl schon weiter hinaus abfliegen, raus aus dem Sonnensystem. Vielleicht die Richtung, aus der der Asteroid, dieses scheinbare Bruchstück einer Sternenexplosion, denn herkam. Frage: Existiert dort was?

Man stelle sich vor, wäre das denn ein Raumschiff, das so totalnormal in die Erdnähe schwebte. Als Asteroid "Oumuamua". Dann ...

Wie könnte man da denn so schnell hinkommen? Richtung dieses Asteroiden "Oumuamua"? Mua-haha! Auf "Oumuamua" flott ein paar Erkundigungen einzuziehen. Ein Problem zu lösen, das man haben könnte, befände sich eine Lebensart unter der Gesteinsoberfläche. Wäre dort im Untergrund des oberkomischen Asteroiden "Oumuamua" eine Kleinigkeit am Abgehen, daß sich die Menschheit gewissermaßen erregen müßte. Wär mit "Oumuamua" tatsächlich irgendwas Besonderes vorübergeflogen. Wäre von dort heraus vermessen worden, als man noch nicht selber die Idee hatte, von der Erde aus auf den verschiedensten Kanälen dorthin zu messen.

Außer daß normale Hochglanzfotos davon geschossen wurden, muß zuvor nicht viel Irdisches unterwegs gewesen sein. Jene fotografischen Aufnahmen, die Höhlungen entdecken lassen, Löcher, scharfe Kanten. Lichtspiele. Allerdings nichts, das nicht ebensogut Natur sein könnte. Man als was Ungewöhnliches deuten müßte.

Erklärungen gibt's Tausende.

He, was "Alien-Raumschiff"? Wissen einige Forscher etwa doch mehr von dem Gesteinsbrocken? Haben sie bei sich eine Datenlage, unter deren Voraussetzung sich so was aufgeregt, entsetzt herausposaunen läßt?

Angesehene Wissenschaftler, die nicht dafür bekannt sind, mehr als nötig herumzuspinnen.

So ein europäisch-deutscher Kühler hat denn diese Tage durchaus seine Verwunderung über seine Wissenschaftskollegen zum Ausdruck gebracht. Welche, die doch sonst nicht derart durchgeknallt sind. Mir nichts, dir nichts die Contenance verlieren. Bei einem Asteroiden, wie es sie überall im Sonnensystem zu aber Tausenden gibt. Alles total hundsgewöhnlich. Handelsüblich. Auch die Asteroiden-Ausbildung muß nichts Besonderes sein, könnt's in der Gestaltung zig tausendfach geben.

 

 

 

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