Bei fließenden Grenzen
Was für Neuigkeiten: die vom türkischen "Gottesstaat", die reisen in Panzern aus der europäischen Region "Dschörmänie".
In diesen Fahrzeugen kommen sie mordlüstern über die Kurden.
Die Kurden, die einzigen, auf die man sich beim Kampf gegen die von dem einen anderen "Gottesstaat" eher besser verlassen konnte.
Während die vom Rest ... Am besten sollte man das sicher verschweigen.
Wer weiß schon immer genau, wer derzeit der echte Befehlshaber der einen, bestimmten Miliz ist. Schon die Frage. Wer wäre überhaupt zum Vorschein gekommen, hätten die Milizionäre die Welt siegreicher gestalten können? Wer hätte diesen "Gottesstaat" der einen schließlich regiert? Wie gesagt: bei noch mehr Erfolg. Wenn Erfolg zählt, sonst nichts. Wessen Geist hätte dieser Regentschaft entsprochen, hätte man ihn dann irgendwann gefragt? Ihn schmeichlerisch gedrängt, eine Führungsposition anzunehmen? Auch ganz oben.
Mir fällt ein Name durchaus ein.
Eine gute Zeichnung. Nach der Art eines Comics. Ein Anzugträger mit türkischem Fahnensymbol in der Jackettasche hält einen kleineren Typen bei der Hand genommen, der im anderen Händchen eine blutige Machete hält. Angegraut, das Haar des Kleinen, trotzdem wirkt die Type kindlich.
Die Worte der Sprechblase sind (wortwörtlich hier an der Stelle wiedergegeben): "Schau, mein Junge! Onkel Erdo verschafft dir ein wenig Luft gegen die bösen Kurden!"
Tja, wenn das nicht haargenau paßt.
Obwohl denen von dieser Terrormiliz wahrscheinlich nicht nur Luft verschafft wird. Die Miliz kehrt ja anscheinend geradewegs dorthin zurück, nach Syrien, hat eine Regionalbegrenzung überschritten, wie sie auf der detaillierten Terrormiliz-Landkarte deutlich zu erkennen ist.
Und jetzt kämpfen die Kurden gegen einen Feind, der in ziemlich gepriesenen Panzern fährt, geht es nach so Qualitätsansagen für hochrangigeres Militärzeug, von denen man dann und wann was in Artikeln mitkriegen kann.
Quasi ist man deutsch-europäischregional ziemlich mit dem Kampf von so "Kriegern", mit jeder Menge Gebetseinheiten bei jeder Gelegenheit, gegen die Kurden mitbeteiligt. In Form des Materials, in dem Türkensoldatenuniformierte rumfahren. Aus denen es herauskracht, daß was granatenmäßig in der Entfernung hochgeht. Handfeuerwaffen könnt's auch noch aus ähnlicher Landschaft geben.
Da gab's geradewegs jüngst die Jahr '18-Tage so eine Art privateres Treffen voller Hemdsärmligkeit, Das war scheinbar nicht so harmlos, wie es jedem erscheinen wollte. Da hat man weitere Militärhilfe nebenher angesprochen. Für türkische Soldateska, daß die noch tolleres Ersatzteillager gesichert hätte. Daß der an den fahrbaren Gerätschäften darüberhinaus unablässig Kleinigkeiten verbessert würde; mit jeder Neuerung wäre man gerne unterwegs.
An der Stelle läßt sich einiges zusätzlich nachfragen: Zu was für einer Partei gehört der eine eigentlich? Der sich da mit einem dieser typischen türkischen Kopfnicker-Rumsteher beim "Staatspräsidenten" so ausgezeichnet versteht.
Privatheit hat man der Welt vorgegaukelt, dabei hat's allem Anscheine nach härtestes Politikgeschäft gegeben. Nicht nur die Verhältnisse, daß man doch europäisch-deutschregional bitte dran denken möge, wieder in der Türkei zu urlauben. Tonnenweise Geld dort abzuladen, weil's in der Türkei ja SOO schön ist; keine Sorge müßt man haben, wegen nichts.
Jenseits von jedem Parteiinteresse, das der eine Deutschregionale doch ebenso vertreten sollte? Der, irgendwie, als wäre der der Verkehrte für so was. Und trotzdem war DAS. Anscheinend.
Unglaublich. Mit so einem versteht der eine sich prächtig! Mit einem abzuwinken und zu vergessen. Man weiß alles über die reale Lage in der Türkei. ALLES. Wer dort regiert, wer nicht. Oder nicht? Wie erklären sich hier dann diese Tomaten auf den Augen?
Einzig die Kurden waren es die vergangenen Jahre immer gewesen, auf die man sich verlassen konnte. Als so die Kämpfer gegen die eine "Miliz". Die Kurden fragten darüberhinaus borniert weniger nach Rasse, Glaubenszugehörigkeit. Dieses gräßlich fürchterliche Zeug.
Und jetzt ... Jetzt ist der Gottesstaat von woanders doch langsam mal überdeutlich in Sicht geraten. Scheint mächtig auf.
Dort, auf jenem Gebiet, sollen die Kinder heutzutage nach solcherart Lehrplänen lernen, Schulen besuchen, die von so Glaubensbruderschaft. Religion als Dauersülze wird ihnen dort aufgesetzt. Hauptsächlich religiöser Schriftengeist, nichts anderes mehr, ihn sich ins Hirn reinzuknallen. Bestmöglich wenig eines anderweitigen Horizonts, das man türkischen Kindern einträufeln will.
Fast schon direkt vergleichbar, das DORT, wie DAS bei denen der anderen Milizionärenschar.
He, jeder von der Miliz, der ist doch DORT mehr daheim bei einem im Land als anderswo. Müßte man der Welt nicht noch was vom großen Bekämpfen vorspielen, könnt's bald keiner der Miliz je besser haben, wie türkeiweit.
Sogar in die Schule könnten die Milizionäre ihre Kinder in der Türkei schicken. Unbesorgt. Von wegen anderer geistiger Möglichkeit unbelästigt.
Nur eine Ausrichtung in der Erziehung: strikt religiös. Sonst keine mehr. Daran wird in der Türkei für die Landesbevölkerung gebastelt.
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