Das "wilde Kurdistan", seit einer halben Ewigkeit im Joch
Ganz weit vorn sind die in der Türkei, in der der eine Staatspräsident längst sein "Ermächtigungsgesetz" in der Tasche hat, schon wieder. Einsame Spitze. Mit Lüge und Falschdarstellung.
Man muß sich nur vor Augen halten: Seit ewiger Zeit unterjochen Länder die Kurden.
Zu nennen sind der Iran, der Irak, Syrien und eben die Türkei. Sie alle halten Teile Kurdistans besetzt. Eines früher mal eigenständigen Landes.
Landfläche, das diese Regionalmächte ums Verrecken nicht wieder hergeben wollen.
Und gerade die Türken, die können sich überhaupt nicht mehr einkriegen. Fürchterlich, Landstriche zu verlieren, die ihnen eigentlich nicht gehören. Mit Bevölkerung, der sie nicht wohlgesonnen sind. Kurdische Ländereien, in denen türkische Milizen und so diese mutwillige Soldateska aus dem türkischen Kernland lange eine Politik betreiben ...
Daß jeder auf der Welt, sähe er nur genauer hin, mitkriegen könnte, daß das die sind, die den Völkermord an den Armeniern am lautesten leugnen. Und daß es in der Gegenwart eine Minderheit im Türkenland gibt, eine Volksgruppe, bei der zwar alle offiziell Türken sein sollen, sich türkisch betrachten. Dann aber doch beizeiten merken, daß sie öfters nie so recht an echteTürken heranreichen. Durchaus dann und wann, daß sich das zeigte, daß auch bereits der Welt davon erzählt wurde. Diese vertraute Tatsache, wer wo an einem Ort Bevorzugung erfährt, wer nicht.
Auf alle Fälle sind die Kurden in Gegenwartstagen bestimmt die, die man gut türkisch wie die Armenier auf einen langen Marsch schicken könnte. Am liebsten würde man das lange tun. Wofür auch der türkische Umgang mit den Kurden steht, siehe türkisches Milizentum und viele reisende Panzerfahrzeuge. Ließe es sich nur unter den Augen der Weltöffentlichkeit auf eine passende Weise vollbringen, die ... Besonders unter dem einen Staatsführer der Türken, der seine Amtszeiten als Ministerpräsident lange hinter sich hat, trotzdem jede Machtposition bei den Türken hält. Als "Staatspräsident". Der redet ziemlich unverhohlen davon, man müßte eventuell bloß mal genauer hinhören.
Der eine ist der, der gut auch sein Türkenland demnächst in einen Gottesstaat wandeln könnte. Darin erfolgreicher als die der einen "Gotteskrieger". Gleichfalls beinahe von den Augen der Welt unbesehen, was dort losgeht. Jenseits der welttlichen Betrachtung. Auf dem Weg befindet man sich. Wenn das so weitergeht, wie es sich in der Türkei Tag für Tag abspielt. Jedem von der "Terrormiliz" müßte das denn im Grunde gut gefallen. Dort könnten DIE eigentlich alle daheim sein. Daheim ist daheim. Man müßte wahrscheinlich bestenfalls zu einem flüchtigen Wandel der eigenen Perspektive in der Lage sein. Daß DORT, in der Türkei ...
Jetzt hat der EINE andere seiner Umgebung vorgeschickt, der Welt mitzuteilen, daß türkische Soldateska-Kommandostruktur in Syrien einmarschiert. Gemeinsam mit "syrischen Rebellen" gegen Kurden zu kämpfen, die eigentlich einzigen, die mit den syrischen Milizen ernsthaft den Kampf gegen die eine Gottesstaat-Miliz im Sinn trugen.
Ganz im Gegensatz zu dieser türkischen Führung, bei der zu sagen wäre, wie komisch das ist, daß auch die Türkei großflächig auf eine Landkarte geriet. Die des "Gottesstaates". Eine Landkarte, die großzügig von den Landen was zeigte, die den gewaltigen "Gottesstaat" umfänglich abbildeten. Regionalgebiete, in denen sich die Terrormiliz-Leute gerne vorne gesehen hätten. Die Türkei war da dermaßen mit dabei. Als wäre die Türkei irgendwann von selbst gefallen, wären die von Miliz nur erfolgreicher gewesen. Daß sich der Welt vielleicht was präsentieren hätte können, was die vielen Religionsschulen in der Türkei, eine türkeiweite Lehrplanänderung dafür um so mehr verdeutlichen. Schlußendlich: was das für Schulen sind! Dort könnten die von der einen Miliz gut sorgenfrei jedes ihrer Kinder hinschicken. Viel was anderes lernt man dort auch nicht, als die in unterworfenem Milizengebiet ständig lernen sollten. So richtig verschieden ist das nicht.
Also, die Kurden auf syrischem Gebiet, die gehören mit zu jenen Kurden, deren Land sich vier Nachbarländer genommen haben. Bis heute behalten sie hemmungsbefreit ihre Gebiete. Jetzt erleiden da Kurden wieder mal einen neuen größeren türkischen Feldzug. Einziger Grund: damit den Türken unter dem einen Staatspräsidenten das eigene Kurdengebiet in der Türkei immer türkisch-unbesorgt gesichert bliebe. Und vielleicht auch, weil der eine Staatspräsident ohnehin gerne eine Landesfläche hätte, ähnlich der des osmanischen Reiches. Daß man sich neues Land gewänne. Jetzt eben syrischer Boden, aber doch auch "bloß" Kurdengebiet, eigentlich. Damit, daß man sich vergrößeren könnte, wie man bereits syrische Städte hält. Mit der Freundschaft der Russen in der Hinterhand. Die, auf die man hauptsächlich setzt. Dieses Pokerspiel bei den Russen, das man an den Tag legt. Für noch mehr Landflächenweite. Ganz das alte Gusto von vorvorgestern, diese Art von Landgewinn als Besatzungsmacht. Und so Türken, die haben hinsichtlich von so was tatsächlich noch kaum irgendwas Größeres abgekriegt. Obwohl sie bei allem stets dabei waren. Mit dem deutschen Kaiser waren sie, mit den Nazi-Schergen. Bis sie mal plötzlich "klug" wechselten, lavrierten, wie es den Anschein hat. Was das zeigt, daß sie so viele Jahre jetzt schon Kurdenland ihr Eigen nennen. Land, das nie an die Kurden zurückgegeben wurde.
Nicht von den Türken, nicht von den Persern, nicht von den Irakern und Syrern. Erfolgreicher Landraub. Alles imperiale Besatzungsmächte, unter denen sich jedoch die Türken am deutlichsten hervorheben. Wenig Autonomie kann der Türkei-Mächtige gestatten, ständig die Angst, mal was an Region einzubüßen. Wie das zeigt, daß es bei den Persern, Irakern, Syrern mehr Ruhe gibt als in der Türkei. Daß irgendwas bei den Türken verschieden sein muß, zu dem von anderen.
Das wilde Kurdistan wäre wieder was. Außerdem die Kurden, die einzigen, auf die man sich immer verlassen konnte. Die Kurden haben die Terrormiliz bekämpft, hauptsächlich mit für deren Niedergang gesorgt. Der Rest ... Vom Rest vor allem die Türkei, die Türkei unter dem einen "Staatspräsidenten", einem ewigen "Terrorbekämpfer" für die diktatorische Allmacht eines einzigen, sich selber und einer einzigen Partei.
Was das nicht der Faschismus wäre, den der EINE türkeiweit abbildet, das muß mal genauer erläutert werden.
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