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Blog von TeddeMehr

Kleine Trommel-Jungs, die ohne Not den Auftritt DORT nehmen

16. Januar 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

So Trommler-Kerlen, ziemlich ausgeholfen wird denen momentan?

Nachdem sie es nötig hatten, sich in ihrer uniformen üblichen Bühnenkluft, wie es hieß, bei Leuten aufzustellen, daß es manchem klar sein müßte, wer die aus dem austrianischen Unterdrunter sein könnten. So bei der momentan umfänglichen wienerischen Gegenwartseintrübung, einer aus der hoch aufsteigenden Vorvorgestrigkeit. Ein unbeschreiblich unsägliches austrianisches Ding, das blasenwerfend auftreibt.

Also, auch ich hiermit einer, mit den paar Zeilen hier, daß ich bestimmten Kerls nun aushelfe. Wenn es nach dem einen Motto geht: "Nie waren die Verkäufe, war die Nachfrage so groß, das mit der Neugierde der Leute und so weiter, als jedesmal, wenn die Kritiker über was von uns Verriß schrieben."

Unter dieser Voraussetzung bin ich nochgerade denen nun auch ein Helferlein. Hilfreich für den Ruhm von Leuten. Weil ich mithelfe, sie samt einer aufscheinenden Abseitigkeit ins Leutebewußtsein zu rücken.

Sie, Gesichter für jeden Mädchen-, Frauenschwarm. Männlichkeitsausdruck hinter Sonnenbrillen. Wie ihn die von der Homo-Erotik ebenfalls gerne haben könnten.

Plötzlich, daß man sich trommelnd mit was vorzeigte. Der bestimmten politischen Ausrichtung. Einer vollen Rechtsdrehung.

Meterbreite Trommeln,  die der "little drummer boy" vorndran vorgebunden herabhängen hatte, das verrichtete, wofür er Geld kriegte. Zweifellos auch Geld, Geld, mit dem man sogar eigene Überzeugung abstreiten könnten. Geld, das schließlich nicht stinkt. Der schnöde Fünfer mehr, den man überreicht kriegt, für den man überall hinreist. Auch dorthin.

Oder steckt doch mehr als die Geldfrage dahinter?

Schlußendlich, so das Thema "Geld" ... Im Grunde wäre man mit sich selber ganz gut unterwegs. Eigenes Austrianer-Städtereiseunternehmen. Von Stadt zu Stadt, daß man was bestreiten kann. Und selbst bei einem Großfestival mit internationalen Antrittsleuten, daß die schon etwas auf die ganz großmächtige Schaubühne für alles exklusiv Ruhmreiche mit raufkommen durften, dort bejubelt zu werden. Für was der höchsteigenen Trommelarbeit, daß geklatscht wurde.

Trommelarbeit, die nun allerdings in etwas anderem gipfelte: einem unverhohlenen Bühnentanz für DIE, die mit der großgehenden politischen Rechtsrausdrehung. Die eine Gesellschaft gerne totalverändert sehen würden. Die, die einmal eine wirtschaftsliberale Partei waren. Bis der Rechtsrausdrall dort überhand nahm. Zu ihrem Kerngeschäft wurde. Anständigkeit, Bürgerlichkeit anzutäuschen, mit was undeutlich in der Hinterhand, ganz was aus tiefster Vergangenheit. Daß es einem gruseln könnte.

Für die und mit denen zeigt man sich nun als eine schmucke Trommlergruppe. Und - es schadet hier einem wirklich nichts mehr? Alles dort schadet keinem lange nichts mehr? Es ist bei ihnen, den Trommlern, eine gebongte Welt? Ihnen wird mit so was nochgerade mehr ausgeholfen als sonst irgendwas, selbst wenn das Auftreten jetzt negativ ins Auge gefaßt werden kann? Auch der eine Festivalauftritt bei den internationalen Größen, der könnte denn von wegen der austrianischen Krustigkeit des Wenig-mehr-Merkens wieder vorkommen? Das bei den Weltleuten, das bleibt im Bereich des möglichen, daß sich das demnächst wiederholt? Daß dort das mit dem Applaus blöde tost?

So gut ergeht es einem, mit so was heute gesichtet zu werden? Angesehen, bemerkt? Kein Schaden weit und breit, keine Beschädigung irgendwo nirgends?

Bleibt jemand weg, kommen dafür um so mehr andere Leute nach? Überall in den urbanen Stadtlandschaften?

Und die Auftrittsgelegenheiten werden auch nicht weniger, bloß weil man SO nach vorn geprescht ist? Es helfen einem, weil man Sichtung erfahren hat, andere weiter? So "frei"? "Wild"? Ein Kreis, in dem es einem kaum besser gehen kann im Augenblick?

Kommt man mit so was vor, fliegt einem echt nichts mehr entzwei, geht zu Bruch, in die Binsen?

Alles heute sogar noch erstklassiger wie zuvor? Obzwar die lange selber was hatten, bei einem internationalen Festival schon auf der Bühne droben stehen durften - müssen sie echt bei so was wie dem mit der Rechtsaußenlast zusätzlich noch Bühnenluft schnuppern?

Schwer einzusehen, was man unter gewissen Voraussetzungen wo hinzukommen hätte. Es sei denn ...

Es sei denn, DAS geht im Grunde gesichert ab.

 

 

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