Wenn man wahre Führungsschwäche kennt
Leute sehen wo eine "Führungsschwäche" ...
Etwa beispielsweise bei einem, der bereits einmal in der EU auf einem ziemlichen Führungsposten war. Ziemlich weit oben. Daß er im Grunde mit aller möglichen Art von "Führung" vertraut sein müßte. Unter diesen Voraussetzungen.
Aber, es scheint dieses Gefühl während den Gegenwartstagen zu geben. Eine Art obskures Empfinden, als wäre man nicht so geführt. Obwohl es weit und breit nirgends gar nicht schlecht ausschaut, eigentlich. Und die heutige Politik, die verlangt vor allem eins: Kompromißfähigkeit. Man muß als Politiker auch mal von einer Position herunterkommen können, damit sich in einer verfahrenen Situation was bewegt. Das möchte man schließlich auch. Darauf wird viel wert gelegt.
Und trotzdem hat man da so eine unübersichtliche Gefühlswelt von einer Art "schlechtem Anführertums".
Wobei etwa die europäisch-deutsche Region in der Vergangenheit schon was von besonderen "Führern" erfahren mußte. Personen, die ohne Rücksicht auf Verluste handelten. Etwas vorndran bei den Leuten durchzogen. Ums Verrecken. Wie das in den dreißiger, vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts der Fall war.
Eine Führerschaft, die da die Reichsdeutschen erlebten, die am Ende jeder Beschreibung spottet. Für allen möglichen Zerfall, Niedergang steht die. Ein großes Reich, das sich in seine Bestandteile zerlegte. Zuvorderst mit Hilfe dieses Anführertums. Bis hin zu dem, was man eventuell an Charakteren bei sich selber damals in Erfahrung bringen konnte, wenn man wo mit dabei war und die Selbstreflektion dessen abkriegte.
Tja, ehedem hatte man das, Führung. Anleitung. Eine einzige Partei, die alles vorgab. Bei einem einzigen Ansager oben an der Spitze der Pyramide.
Auch das mit der Erkenntnis von einem selber konnte einem während jenen Zeiten schlimm überkommen, als was, das zum anderen hinzu ebenfalls in die Binsen gehen. Jedes Heldentum irregeleitetes Heldentum. Heldentum für das Falsche. Selbst Kinder, kleine Jungs, warfen sich damals, mit Panzerfäusten bewaffnet, noch vor ranfahrende Panzer. Und für was?
Daß einer im Bunker weiter seinen Hund streicheln konnte. Eine Blonde, die er denn doch noch heiratete. Nach einigem Hin und Her. Als jeder fast dachte, der eine, der fände nie mehr eine Frau fürs Leben. Trotzdem gab es denn noch eine Hochzeit. Während Mörsergranaten dröhnten. Manches, das in Bunkernähe einschlug, daß es selbst hinter dicken Wänden spürbar wackelte. Wobei man trotzdem noch die Neuigkeit in die Reichsbürgerwelt hinaustrug: ein "Führer", DER, er hätte denn geheiratet. Eine Frau.
Und weiter ließ er Kinderchen, Greise aufsammeln, besser bewaffnen, daß sie sich rankommenden Heerscharen entgegenstellten. Bis es dem "Führer" zu Bewußtsein kam, die Einsicht einkehrte, es gäbe nicht mehr viel zu machen; allem bei IHM würde rasch ein Ende gesetzt werden. Und er war jetzt DER, der eine Politik betrieben hatte ... Nichts würde unter den Teppich gekehrt werden, weil es zu schrecklich war.
Da kam es dann zu einem Selbstmord. Im Bunker. Auch der Hund starb. Mußte sterben. Die Blondine. Alle mögliche hochgestellte Mitanführerschaft, sie wählte gleichfalls Gift. Oder gab sich die Kugel.
Also, das damals, das war denn also große Führung? Da hatte man das Empfinden, toll geführt zu sein? Durch so welche? Unter deren Ägide alles erst zerstieb.
Man muß sich tatsächlich doch IHR Ende nur mal genauer ansehen, nicht? Nicht bloß immer bestimmte Propagandafilmchen. DAS. Derartiges. Wegen "besonderer, neuerer Bildperspektiven", Blickwinkel, die Neuigkeiten zu dieser Zeit waren. Heute ein alter Hut. Noch dazu mit DENEN ständig im Bild. Nie verschwinden SIE von dort.
Heute reden hier tatsächlich viele davon, man wäre schlecht geführt. Aber - was war man in Wahrheit im Gestern, oft? Oft genug? Wobei man besonders europäisch-deutschregional mit schlechter Führung ziemlich bekannt ist oder es sein sollte. Irre Vertrautheit. Alles dort kann man sich ganz genau betrachten. Im nachhinein. Was doch ein Glück ist, oder? Weil man nachgeboren ist. Man überblickt Geschehnisse, das, was ANDERE am eigenen Leib erfahren mußten.
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