Overblog Alle Blogs Top-Blogs Literatur, Comics & Gedichte
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU
Werbung
Blog von TeddeMehr

Was Uraltprofanes im Heute

7. Februar 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Durchaus schwierig, dem immer folgen zu können, wenn im Jahr '18 nach dem Millenium zu lesen ist, daß so Leute, die diese Gegenwartstage wegen einer Koalition verhandeln, bei einer Neuwahl keine gemeinsame Mehrheit mehr hätten.

Und vor allem das, dann mitzukriegen, wo Stimmen, Prozente teilweise hinwandern. In welche Lager. So die derer, die mit der Jahr '17-Bundestagswahl neu in das europäisch-deutschregionale Hauptstadtparlament eingezogen sind.

Leute, die man ansieht - und denkt: Was hat man verpaßt, daß so welche als Gewählte wo auf diesen Parlamentsbänken anwesend sind?

Wie das sein kann, daß Leute derartiges wählen können, das entzieht sich meinem geistigen Horizont. Da kann doch sein, was will, so untauglich sind DIE für alles. Vor allem, wenn man sie auf höheren Posten plaziert - sackt da einem nichts weg?

Das ist wie ein falscher Film, DIE irgendwo zu blicken. Irgendwie scheine ich mir immer ein anderes Programm anzusehen, wenn die wo auftauchen, dann weggehen, ihnen nicht mit was anderem als mit einer wegwerfernden Handbewegung hinterhergeguckt wird. Die hier, so die Wirtschaftsliberalen, wählbar? Oder, als noch größerer Gipfel, die, die das Wort "Alternative" als Namensschmuck mit sich rumtragen.

Die, die das Wort "Alternative" in einen schlechten Witz wandeln. Das, was nie als eine Alternative zu nehmen wäre, quasi eine Alternative.

Mir nicht recht überblickbar, was jemand von denen von dort als eine "Alternative" für sich zu nehmen hätte. Weit und breits nichts von was Alternativem in Sicht.

Bloß das Wort "Alternative" hat was, sonst ist dort alternativ nichts.

Das Wort "Alternative" bei denen, denen man im Grund großalternativ jede Art Parteienfinanzierung streichen müßte. Sie genauso streichen könnte wie den anderen, denen von jener kleineren Rechtsdraußenpartei, denen man die doch zu streichen beabsichtigt. Zumindest hat man danach geklungen, daß diese Art Finanzierung für DIE gestrichen werden soll.

Gleichtun könnte man das mit dem Streicheunternehmen bei JENEN mit der sinnentleerten Alternative auf der Stelle. Würde sich nicht irren. Das wäre kein Irrtum, kein Fehler.

Alles, was man von denen, den weniger Gewählten, von sich gibt, womit man das mit der Streichung aller staatlichen Mittel begründet - doch eins zu eins auf die mit dem Wort "Alternative" im Namen übertragbar. Ebenfalls eine unsägliche Rechtsdraußenpartei, eine der Parteigründungen von derartigen.

Demokratie- und Staatsfeinde. Alles Übel findet sich dort. Bei denen, die einem so die Ära zwischen Anno '33 und '45 verharmlosen, am liebsten umdeuten möchten. Besonders auch, worauf sie wert legen, dort "Helden" zu entdecken. Tja, Helden hat's damals schon oft genug gegeben. Durchaus. Nur ... Als man's ihm erklärte, sind dem und dem Helden die Tomaten von Augen gefallen. Danach hatte er die Kinnlade unten, reichlich Zucken um die Mundwinkel. Und das nicht, um in Lachen auszubrechen. Freudentränen kamen ihm ebenfalls keine. Als man ihm preisgab, für was für Leute er gegangen war. Für wen er Heldenmut gezeigt hatte ...

Zumindestens mühen sich welche von dort mit so was in den Gegenwartstagen ab. Hätten im Begehr, man sollte jene alte Zeit wieder anders betrachten. Den Reichsbürger von früher, als er in so Tage hineingeriet. Ohne noch mal schnell was so locker entkommen zu können. Trotzdem erzählen dir hier Personen, dort wäre was gewesen, das für jemanden aus dem Heute erlebenwert wäre. Wäre was losgewesen, das man zu romantisieren hätte.

Dabei waren so Reichsbürger bei einer Wahl im Jahre '33 sicher nur schlecht beraten damit, sich in eine Stimmung versetzen zu lassen. Die Folgen, die daraus entstanden, konnten DIE ehedem allzu oft nicht direkt überblicken. Was dadurch passieren würde, daß sie auf einem profanen Wahlzettel was Verkehrtes ankreuzten. Dieser Irrgang, viel zu vielen Reichsbürgern nicht ersichtlich.

Im Grunde ungeheuer, was dieser Wahlentscheid von Anno '33 mit sich brachte. Eine irre Fehlleitung. Ein Totalumbau des Staates ereignete sich.

Was alles mit einem einfachen Nicht-wo-Ankreuzen Anno '33 möglich gewesen wäre. Statt so den allerschlimmsten, schädlichsten Dingen das Tor zu öffnen. Ein Tor, das für die Reichsbürger dann nicht wieder zu schließen war. Mit offenem Mund hatten sie hinzunehmen, ein Joch zu tragen. Aus dem herauszusteigen sie Hilfe brauchten.

Es gab nach einem einfachen Wahlkreuzchen nur mehr viel zu bereuen, rückkgängig zu machen war denn nichts hernach. All das, was zu verhindern gewesen wäre, hätte man nicht wo angekreuzt, kriegte zwölf Jahre umfänglicher Macht. Mit einem lockeren Kugelschreiberkreuzchen hatte man Bestimmten zu viel zu hohen Werten bei der Jahr '33-Wahl verholfen. Und es war das allerschlimmste Elend, sonst nichts.

So konnten DIE doch, wegen dieses Wahlergebnisses, erst die Macht im Staate so umfassend nehmen. Mit dem Verweis auf DIESES Wahlergebnis. Daß ihre SIE verharmlosenden Moderatoren, Hindenburg und CoKG, zu den wichtigen Leuten bei Polizei und dem Militärwesen hinmarschierten. Insbesondere eigentlich die von der Polizei, die jahrelang mit den SA-Horden zu tun hatten. Da war das eine oder andere sicher nicht leicht klarzumachen, daß so SA-Gesocks nun plötzlich staatstragend sein sollte.

Also, die Wahlkabine, in der haben die Reichsbürger Anno '33 ihr weiteres Schicksal massiv mitbesiegelt. Eigenhändig hat die Reichsbürgerbevölkerung noch mitgeholfen, ja in das Joch zu steigen, in dem sie sich zwölf lange Jahre wiederfand.

Also ungeheuer, in der Gegenwart, wie hier Personen hofiert werden. Die wirklich nichts einer guten Absicht in sich tragen. Die auch erst mal nur eins wollen: nach Möglichkeit vielstimmig gewählt zu werden. Wie DIE damals. Im Jahr '33 an einem Wahlentscheidtag. Der über das Ende der Weimarer Republik entschied.

Höher und höher zu steigen in der Wählergunst, daß DIE konnten. Die "Nationalsozialisten". Damals, 'Anno '33, der Wahnsinn. Gegenwärtig Verschiedenes nichtsdestoweniger ein Wahnsinn.

So schlecht kann nichts momentan sein, an das heranzureichen, wie schlecht alles erst wird, wenn man DIE erst richtig gewählt hat. Die einen wie die anderen. Ob wirtschaftsliberal oder die von alternativfreien Zone, die sich allerdings nichtsdestotrotz "Alternative" heißen. Jeder echten Alternative ein hämischer Spott.

Außer dem Parteinamen ist an denen wirklich nichts "alternativ".

Doch alles eher gestrig. Vorgestrig, Vorvorgestrig. Muffig. Uralter Muff. Komisch parfümiert dieser Geruch bei IHNEN. Eben, als wäre da ein weiterer Duft dabei. Könnte man das eigentliche Parfüm bei jemandem zwar riechen, aber nicht so deuten. Nur daß mitzukriegen ist, daß da doch noch so ein Duft im Hintergrund begleitetet. Eine zusätzliche Note. Duftnote.

Hätte man Worte dafür, könnte man den Duftbesatz vielleicht genauer benennen. Dem der Schein-Anständigen. Die derer, die sich von  wegen "Nationen" bekümmern. "Nationen", die es eigentlich lange genug gegeben hat. Wohingegen es das eine oder andere heutzutage erst seit relativ kurzer Zeit gibt.

Alles weiß man doch von den "Nationen". Es müßte einem das Wissen darum anscheinend nur wieder besser ins Auge geraten. Mancherlei Geschichte der "Nationen". Die doch oft genug nichts als ein Horror waren. Zu Tagen des Horrors verhalfen Nationen. Dem schlimmsten Horror, wie ihn der Reichsbürger mit JENEN da zwölf Jahe lang zu erdulden hatte. Diesen Nationalisten. Nationalsozialisten. Horrorzeiten, die die Nazis dem Volk brachten, sonst am Ende nicht viel.

Dafür brauchte der Reichsbürger nicht lange Feinde, niedergeschlagen und ins Elend gestoßen zu werden. Er brauchte dafür bloß seine "Führerschaft" zu betrachten. Eher DIE, DAS, der schlimmste Feind jedes "Reichsbürgers". Der Feind, der dem "Reichsbürger, deutsch sprechend, zwölf Jahre lang so richtig aufsaß.

Dieser Feind von allem, der nun Wiederkehr hält.

Erneut bespaßt er sich. Läßt sich und seinen Vorurteilen schon wieder freieren Auslauf. Schon früher hat er dann seine Vorurteile zu handfester Politik werden lassen. Die die Minderheiten im Staate angriff, von "unwertem Leben" sprach. Daß das mit der "Euthanasie" eine Möglchkeit werden konnte. Die Konzentrationslager.

Jeder Reichsbürger konnte ehedem mit dieser Charakterfrage konfrontiert werden. Vielleicht, einfach nicht in Wohnungen einzuziehen, aus denen ihre alten Bewohner entfernt wurden. Nichts sich vielleicht von anderer Leute Besitz zu nehmen, nichts von so Zeug, das einfach da war. Daß es das eine oder andermal sogar wirkte, als wäre da jemand nur kurz weggegangen. Bei nicht so sauber ausgeräumten Zimmerfluchten. Daß es klarwerden hätte müssen.

Das Einfache, das manchmal problematisch sein kann. Womit man aber böswillg verwickelt werden soll.

 

 

-----

Werbung
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post