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Blog von TeddeMehr

Der festgefressene Breitbart

12. März 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Wieder was obskures Nordamerikanisches in Sicht. Neue Nordamerikaweltengegend. Wo es für alles hell genug, weil Tag ist, hält einer aus Nordamerika eine Fackel in die Höhe. Mit komischem Fackelschein die Umgebung eher zu verdüstern, als ...

Trotzdem sehen welche Gestalten den und jemand anderen anders. Denken hier an ein Licht, dem für sie zu folgen wäre. Irgendwas, dem vertrauensvoll hinterhergegangen werden könnte.

Kein Gedanke an eine Fehlleitung, Irreführung

Schon was los auf der Welt.

Einer, der hat wo in Frankreich geredet. Eine Ansprache gehalten. Vor so politisch Rechtsrausdrehenden. Die allerdings gerne Kreide fressen und am liebsten noch mehr Kreide fressen würden. Doch noch auf einen wesentlichen französischen Machtposten zu gelangen. Deshalb hätten sie im Sinn, sich noch handlicher für weitere Gutgläubige zu machen, daß ihnen der, der vor ihnen auftrat, fast zu deutlich ein rechtes Bild repräsentierte. Wo sie sich doch abmühten, noch mehr Kanten der Eindeutigkeit bei sich ab-, wegzufeilen. Möglichst Unschärfe an den Tag zu legen, das IHRE. Damit noch mehr Volk Klarsicht verlöre, was sie anbeträfe, dumm, naiv bei ihnen auf einem Wahlzettel ankreuzen könnte.

Alles soll doch nach Möglichkeit verborgen sein, was SIE eigentlich sind.

Der eine, der ehemals was "Breitbart" war, dort von seinem Platz wegmußte, weil er sich mit dem anderen zerstritt, der manchem zu unzweideutig dahersprach. Der eine, der lange bei einem den Einflüsterer gab. Bei einem. Der beständig auf einem der bedeutendsten Machtstühle der Welt rumhockt. Von dort aus bis auf weiteres rumsucht, wie er was demokratische Verhältnisse in den USA verändern könnte. Einmal was, offensichtlich zu merken, dann unmerklicher.

Der, der also zuvor "Breitbart" war, der reist jetzt für eine Internationale der rechten Last in der Welt rum. Für das Kleinteilige, Enge in einer abgegrenzten Landschaft. So Rechtsrausdreher-Kreise, die er gerne miteinander verbrüdert sehen würde. Gegen das "Establishment der Herrschenden", für einen "Willen der Völker, ihr Schicksal wieder selber in die Hand zu nehmen".

Nun, all das Gestrige, für das ist er unterwegs, das es im Grunde ewiglich schon in einem ausreichenden Maße gegeben hat. Tonnenweise Schriftwerke stehen dafür. Geschichtsbücher, mit denen man höchste Grenztürme errichten könnte. Weiteste Bibliothekshallen. Alles, das DAS längst bewiesen hat. Was es damit genauer auf sich hat, man sollte, könnte es wissen. Schrecklichste Bluttaten in Kriegen, Despotenregime zuhauf, die für DAS niedergeschrieben sind. Dergestalt, daß man es beruhigt mal andersrum probieren könnte. Als ständig all das dort aufs neue aufzufinden, als hätte man es nicht zuvor bis ins Kleinste gelesen. All die schönen Sachen, die im Grunde niemand größer für eine Neuigkeit bei sich bräuchte. Was man  innereuropäisch auch länger nicht mehr in der Weise gesehen hat. Die eine Fratze. Die beständig zum Vorschein kommen mag.

Nichts, das irgend jemand am eigenen Leib erfahren müßte. Wenn man sich DAS in den Tausendsten Filmen am Monitor oder sonstwo bis ins kleinste Detail betrachten kann. Jeglichen Charakter könnt man wahrnehmen. All das im Blickfeld haben, wie es früher mal mit dem und dem war, so zuging. Als DAS doch mit sich rübergekommen ist, sich verwirklichen durfte. Wie was zwischen '33 und '45, reinste Schreckensjahre.

Nichts irgendwie ein Geheimnis, einem unter der Hand verborgen.

Trotzdem, diese Leute, im Heute ....

"Breitbart", was es mit ihm auf sich hat ...

Erst hatte Charlie Chaplin diesen "Breitbart" im Gesicht. Mit dem "Tramp", daß Charlie Chaplin größte Erfolge feierte.

Charlie Chaplin meint man allerdings nicht, wenn man von "Breitbart" spricht.

Charlie Chaplins "Tramp", ein haltloser Mann, der trotz allen Mißgeschicks, das ihm beständig mitspielt, noch irgendwie sauber bleiben möchte. Einer, der nicht bei allem mitmacht, was einem in so einer Lage einfallen könnte. Selbst ein Maß an Körperpflege, das er sich erhalten hat, bei einem Knitteranzug, einem Gehstöckchen, mit dem er sich schmückt.

Aber, an den "Tramp" Charlie Chaplins denken die mit dem "Breitbart" eher nicht. Dieser "Breitbart", der betrachtet ganz jemand anders. Dessen Gesicht dieser Breitbart, nachdem er ihn einmal für sich angenommen hatte, seine gesamte restliche Lebenszeit nicht mehr verließ. Nie daß er sich von seinem Barbier das Breitbärtchen auch noch abnehmen ließ, bei aller Finger- und Zehennägelmaniküre. Das Breitbärtchen blieb trotz allem stehen, er war es so schön gewohnt. Selbst als er lächelnd noch vor Jungs hintrat - den zuckenden Zitterarm hinten am Rücken haltend, den der Propagandafilm den Reichsdeutschen nicht zeigen durfte -, hatte er den Breitbart weiter in der Fratze stehen.

Damit erschien er demnach vor den Teens, Knäblein, Schlachtvieh, das er gegen die anrollenden Panzer losschickte. Ihr einziger Zweck: damit er noch die eine oder andere Stunde mehr hätte, im Bunker hinter dicken Mauern bei einer Blonden zu flittern, "Blondie", den Hund, zu streicheln.

Den "Tramp" Charlie Chaplins, den dieser Mann ohne Unterlaß pervertierte. Ihm ein Antlitz verlieh. Das jeder Beschreibung spottet.

Mit diesem "Tramp"-Breitbärtchen in der Visage hatte er viele Dinge befohlen, angesagt. Das Schlimmste, für das er in erster Linie verantwortlich war. Als Ausgangspunkt. All das in den Konzentrationslager und dergleichen. Er sorgte bei seinen Beamten für den passenden bürokratischen Geist. In einem industriellen Maßstab wurden Dinge umgesetzt.

 

 

 

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