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Blog von TeddeMehr

Strengregionalnationale Wahlkämpfer mit Hang zur Auslandsreise

25. April 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Diese Wiederholungsschleife ... Wie eine Wiederholung auf der nächsten Fernsehstation.

Jetzt wollen türkische Politiker tatsächlich auf ein neues mit sich und dem, was sie in Wahrheit sind, in der Europaregion und sonstwo "wahlkämpfen". "Wahlkämpfen". Nochgerade, bei einer gelenkten Wahl, an der nicht viel was unübersichtlich ist, was das Endergebnis des Wahlentscheidabends so anbetrifft. Weil darauf geschaut wird, daß nichts ins Unübersichtliche gerät. Nichts, das dem Zufall überlassen wäre.

Es geht in der Türkei schließlich nur noch ganz kurz da drum, einen Schlußstrich zu machen. Einen mit dem Anschein, es wäre doch der Wille der allermeisten Türken, in das Joch zu steigen, in das sie bereits gestiegen sind. Jenes, das jedem im Türkenland seit längerem aufgesetzt ist.

Eine Schein-Wahl ist das, bei zumeist gelenkten, ausgerichteten, kontrollierten, gleichgeschalteten Medien. Kaum einer nennenswerteren Opposition. Allerhöchstens so einem Feigenblatt an einer Opposition oder freierer medialer Berichterstattung.

Und trotzdem gerieren sich hier welche als "Wahlkämpfer". Nochgerade ins europäischen Umland wollen SIE mit sich hin. Vor Klatscherpublikum zu sprechen. Der allergrößte Witz hier, daß die im europäischen Ausland wirklich wie verrückt klatschen. Beste Zustimmungswerte hat hier einer, statt daß man ihn und seine Nebenleute von der Rednerbühne runterjagen würde.

Europaweit wünschen sie sich das momentan wieder, groß den echten Wahlkämpfer zu mimen. Reisetüchtig hätten sie den bevorzugten Auftritt. Etwa bei den europäisch-deutschregional wohnenden, lebenden Auslands-Türken, gewissen Türken, unter denen sie einen geradezu fürchterlichen Halt haben. Daß man sich an den Kopf faßt, sich unwillkürlich ständig fragen möchte: Wo leben die denn? Hinter dem Mond? Nicht das bißchen zu begreifen oder zu fassen, wen die deutsch-regional wählen. Obwohl jene Türken eigentlich ausländisch hausen, an Orten, wo man Heimatnachrichten ein wenig anders erfahren könnte. Mancher türkische Herrscher in Europa eher demaskiert als irgendwas anderes sonst.

Unfaßlich allerdings, was das für ein "Ausland" für Türken in Europa ist. Ständig auf die türkische Heimat ausgerichtete Fernsehsender, aus denen es herausquakt, auf Türkisch, selbst wenn man längst in der Lage ist, andere Sprachen zu verstehen. Eventuell sich dort einen genaueren Überblick über Vorgänge verschaffen könnte, über das hinaus, den einen Nachrichten von "daheim". Dieser Dauersülze. Statt dessen: Obwohl man im Ausland rumhockt, hat man fast einen beengteren Horizont, was die Türkei anbetrifft, als die in der Türkei selber. In der Türkei, in der tatsächlich nur immer ständig das ist, das, was man sich europäisch Wohnender tagtäglich dumpf gibt. Bis zum Erbrechen der eine Horizont in der Türkei. Der mit einem Dauerregenten, einer Exklusivpartei. In der Türkei, daß es aussieht, es gäb nie mal auch irgendwo was andres als diese eine Suppe, die aufgetischt wird.

Das eine Präsdial-System, das sich längerdings vorbereitet hat, soll nun kommen, Wirklichkeit werden, für so den unbesorgten Türken, der nichts von seinem Joch ahnt. Das eine präsidiale Staatssystem in der Türkei, im Gegensatz zu dem, was der Türke durchaus noch hätte. Das Präsidal-System jetzt, das dem einen Staatspräsidenten so die "Duce"-gleiche Machtfülle gibt. "Duce", "Duce"-Rufe schallen in der Türkei Tag für Tag. Lediglich, daß der Türke sich das des italienischen "Duce" für sich nicht so zu übersetzen weiß.

Die Gleichschaltung der Institutionen in der Türkei, die soll nun scheinbar schneller als bis vor kurzem noch absehbar in die Tat umgesetzt werden. Daß der EINE seine Dekrete nicht länger als oberster "Terror"-Bekämpfer mit Sondervollmachten unterschreibt. Sondern daß dieses eine System, mit dem sich der Staatspräsident vor keinem Parlament und nichts mehr für sein Handeln zu rechtfertigen hat, sofort staatstragend würde. Kein Zwischenhalt mehr. Bei der Parlamentsdemokratie, längst malade, hinfällig gemacht. Die wird dann ganz abgelöst sein. Nicht nur, quasi so unter der Hand, wie gegenwärtig. Oder die letzten Jahre. Und, als Folge davon, braucht der alleinherrschende Staatspräsident auch jenen Zirkel nicht mehr, der sich alle paar Monate zusammenfand, ihn als oberster "Terrorbekämpfer" zu ermächtigen. Ihm DAS für die nächsten drei Monate zu ermöglichen.

Es könnte dann höchstoffiziell für die Türkei übersetzt heißen: ein Volk, ein Land, ein Führer. Bei einem Ein-Parteien-Staat. Velleicht noch mit der Anscheinerweckung von was demokratischen Verhältnissen, wie es augenblicklich bei den Türken noch so getan wird, als ob was annähernd Demokratie vorherrsche, nicht der Despotismus in Reinkultur..

Dann wird es also nun nach einem Wahlabend im Jahr '18 nach dem Millenium wahr, höchstoffiziell, das, was die Türken so schon haben. Was könnte die Schuld dran haben, daß man sich beschwingter die eine Einrichtung des Präsidial-Systems wünscht? Trotzdem auch mit dem großen "Terrorbekämpfer" den Türken zu spotten wäre? Vielleicht ist der Hund darin begraben, daß man mit kriegerischen Auseinandersetzungen herumspielt. Mit der türkischen Soldateska in ein anderes Land einmarschiert ist, dort viel in Panzerfahrzeugen rumreist

Da mag man scheint's an nicht mehr viel darüberhinaus denken, wenn Kriegsgerät gelenkt wird.

Wirklich, die Türken in der Türkei, die sind, durchaus übersichtlich, bei dem Beklagenswerten, das ihnen aufsitzt. Tag für Tag kriegen die Türken kaum was anderes als DAS vorgesetzt. Diesen ständigen n eine Richtung zeigenden medialen Sud, Aufguß mit allem Pipapo.

Was dabei allerdings wirklich aufstößt, das sind die ausländisch hausenden Türken. Die die Bestimmten, die ihre einheimischen Nationalgrenzen für eine Auslandsreise überschritten haben, nicht von der Rednerbühne runterjohlen, weil diese Leute bei ihnen erkannt sind. Sondern daß SIE das eine in der Türkei fast noch schlimmer abbilden, als das bei denen in der Türkei daheim so ist. Dabei müßten SIE das denn nicht machen, das, bei DEM und den SEINEN irgendwie für irgendwas anzukreuzen. Sogar am Fernsehgerät wäre innereuropäisch mal umzuschalten. Eine andere Welt mitzukriegen, als die verlogen weisgemachte.

Den hiesigen Türken müßte das doch mal erster Linie deutlich, klar sein, wer dort bei denen in der Türkei vorherrscht. Wer hier nun auch noch höchstoffiziell die umfängliche Machtübernahme für sich hätte. Für seine ewige Exklusivregentschaft sich verfassungsgemäß gemacht. Ganz die Art des altvorderen "Duce". Wer in Italien was des altvorderen "Duce" romantisiert - der braucht in der Gegenwart bloß Richtung Türkei zu gucken. Dort regiert einer dieser Art in der Gegend rum. 

Was er am liebsten hat, den Architekten, Baumeister raushängen zu lassen. Bauprojekte nach vorne zu bringen - auch so ein Faschisten-Gesicht. Wie das des Krieges. Geht's dem Faschisten im Heimatland zu gut, will er raus. Drängt's ihn über seine gelobten, höchstgesicherten Nationalgrenzen hinaus.

Und, ist so was bei den Türken in der Türkei im Heute nicht geschehen? Nicht mehr einzig und alleine im türkischen Kurdengebiet rollt die türkische Soldateska herum, sondern nimmt für sich mehr und mehr das der syrischen Kurden mit in Beschlag. Das der Kurden in Syrien.

Erst mal kann man dabei den Eroberer geben, wie damals, als die Soldatenschar von dem mit dem Bärtchen noch siegreich war. Viel Landgewinn war denen, denen der mit dem Bärtchen die Richtung wies, für eine gewisse Zeit möglich.

Bis ...

Bis die Verhältnisse mal andere wurden. Urplötzlich sich änderten.

 

 

 

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