Alles dasselbe am Himmel wie gestern, doch andere Lichter
Man guckt in den Nachthimmel hoch. Sieht dort das ewige Funkeln und Glitzern der Sterne.
Ein paar Tausend dieser hellen Objekte bei einem scheinbar finsteren Himmelshorizont.
Das, was man sieht, was ist das dann genauer?
Ist auch für jeden zu sagen.
Erst mal scheint zumeist der Mond in seinen verschiedenen Ausprägungen, ab- oder zunehmende Phasen.
Schließlich könnte man den Saturn, Jupiter, ziemlich die größten und strahlendsten Planeten der Erdumgebung, auf ihren Bahnen erkennen, was des Restes, hat man den Kennerblick.
Des weiteren verbergen sich hinter dem Blinkelicht andere Sonnen. In der Galaxis bei Lichtjahreentfernungen ziemlich weit entfernt. Bis dahin, daß man in einem "Stern" selbst eine ganze Galaxis mit bloßem Auge ausmachen könnte. Bei ein paar nahe rumfahrenden Galaxien, unter denen die "Milchstraße" eine ist.
Das Himmelsrund, es hängt also voller Sterne. Und das Himmelsfirmament, man ist unwillkürlich der Meinung, daran ändere sich eigentlich nie nichts. Das eine Sternenblinken, seit eh und je nicht viel was anderes. Ist da Klarsicht auf die Sternenlandschaft im Rund. Bereits die Dinosaurier könnten das in der Art und Weise überschaut haben, kümmerten sie sich mal drum.
Und trotzdem könnt's schon mal viel was anderes an der Himmelsweite droben gegeben haben. Weil, wie für den Interessierten zu erfahren ist, mit der unmittelbaren Sonnensystems-Nähe haben so die wenigsten dieser Blinke-Sterne viel was zu tun. Eher damit, daß zu viele von ihnen viel zu weit weg sind, als daß sie tatsächlich lohnenswertere Ziele wären
Die Sternengucker, sie sind nebenher lange in der Lage, die unmittelbarere Sonnensystemumgebung besser ins Auge zu fassen.
Was sie dabei gefunden haben, das weist der einen Sonne, die jeder lebende Mensch am Himmel sehen kann, fast ein klein wenig was wie ein lokales Exklusivitätsmerkmal zu. Über Lichtjahre hinweg: einzig und alleine die Sonne. Bei dem, was es, wie von den Sternenbetrachtern mitgeteilt wird, sonst noch so sonnenregional die nächsten Lichtjahre rum für sie zu entdecken gab. Reihenweise Sterne, die in der Sonnensystemsumgebung ihre allerbesten Zeiten in dem Sinne bei weitem hinter sich haben. Implodierte Sonnen, rote, braune Zwerge. Das. Eine wahre Sonnen-"Freak Show" gibt es in der näheren Lichtjahreregion der Erdsonne.
Man nenne nur kurz "Alpha Centauri". Dort befinden sich ein paar vor einer halben Ewigkeit existierende Original-Sonnen scheint's in kleiner, verkürzter Distanz zueinander. Jedoch Stadien, die deutlich darauf verweisen, daß auch Sonnen sterblich, vergänglich sind. Daß Sonnen nach ein paar Milliarden von Jahren verlöschen können. Sonnen, die, um das derart zu umschreiben, ihr Haltbarkeitsdatum überschritten haben.
Man könnte deswegen davon sprechen: Als die Erde noch jünger war, waren da ganz andere Sterne als heute deutlicher am Himmelshorizont zu blicken. Daß der Sternenhimmel zu der Zeit durchaus ein anderes Aussehen hatte als der gegenwärtige, obwohl er mit seinen haufenweise Glitzersternen auch nicht viel verschieden aussah. Der eine Unterschied: daß diese in der Gegenwart verloschenen Sonnen noch in ihrer vollen Pracht als Normal-Sonnen mit ihrem Licht in der Sternenlandschaft rumstrahlten.
Bloß eins, zwei, drei abzählbare Sonnen - die die Gegenwartstage in der unmittelbareren extrasolaren Umgebung der Sonne noch so ungefähr gleichkommen. Ansonsten wären da nichts als abgehalfterte Sonnen, solche in den unterschiedlichsten Resterampen-Stadien.
Daß das sonnenklar ist, die Zentralsonne "Terras", die zählt in dieser Region hier regional zu den jüngsten.
Eins, zwei, drei, wie bei einem Kinderabzählreim, sind das im näheren Lichtjahreradius - mit der Sonne vergleichbar, ebenfalls noch jünger.
Wirklich höchst eine übersichtliche Anzahl: eins, zwei, drei, vier. Bei einer knappen Lichtjahre-Distanz von zwölf bis fünfzehn.
Unter diesen Voraussetzungen, ist es nicht eben eine schwere Wahrscheinlichkeitsrechnung, wo etwas herstammen könnte. Wenn ein ins Universum gerichtetes Teleskop was Komisches, Obskures bemerkt. Zieht man denn als Erdenmensch selber die Möglichkeit in Betracht, eigenes Fluggerät zumindest einmal auf eine Geschwindigkeit ran an die halbe Lichtgeschwindigkeit zu jazzen.
Mit annähernd halber Lichtgeschwindigkeit reist man so fünfundzwanzig, dreißig Jahre, um bei einem zwölf Lichtjahre entfernten Bestimmungsort anzukommen.
Bekäme man also irgendwas auf der Erde zu Gesicht, das abstrus wirkt, umfinstert, wie zusammengepappt, eine seltsame Oberfläche hat, die fast was Symbole wie Schrift herzeigt, könnte es einem möglicherweise glattweg klar sein, von wo was herstammt, wenn man voraussetzt, daß es keine "Warp"-Geschwindigkeit hat, nicht in irgendeinem "Hyperraum" springt. Oder sonstwie Zauberei entwickeln könnte.
Eins, zwei, drei - könnten so Kindergartenkinder es abzählen, mit dem Finger drauf hindeuten. Auf jedes einzelne Sternenobjekt.
------