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Blog von TeddeMehr

Um "Nationen" Besorgte (Der Witz, der mit der "Nationen"-Sorge)

19. April 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Manches wird einem gegenwärtig nicht so erklärt, aufgehellt, erläutert. Seit diesen Tagen jetzt. Die Seelenverkäufer sind am Werk; ihnen ist bei der Arbeit zuzusehen.

In den Nordamerika-Staaten etwa regiert der oberseltsame Jahr '17-Präsident. Einer, der ... Das Resultat einer unübersichtlichen Wahl.

Auch in der Europaregion "Deutschland" war im Jahr '17 nach dem Millenium so ein Wahlentscheid fällig. Seitdem ist dort manches komisch geworden. Gibt es wegen des Ergebnisses, das dem Wahlabend entsprang, vielerlei Komisches in einem Bundestag zu entdecken. Dinge, Denkweisen, wie man sie vorher dort nicht unbedingt an dem Ort in der Wahrnehmung hatte. Heutzutage allerdings sich ausdrücken, kundtun, umschreiben. Eben weil dort bestimmte Leute höherzahlig auf den parlamentarischen Bänken sich rumräkeln, als Reingewählte. Ein Personenkreis, der ganz was anderes als das Momentane im Sinn hätte, könnte er sich erst mit sich verwirklichen, umsetzen. Total ein Unterschied zu dem Gegenwärtigen.

Geradezu eine Umkrempelung des gesamten Staatswesens, die ankäme.  Alles andere als DIE Demokratie, wie man sie bis dato kennt. Kleinigkeiten bei denen in der Hinterhand, die mit demokratischen Verhältnissen eher weniger als mehr zu tun haben, bei dem, was sie in der Vorstellung hätten. Eine Geisteshaltung, in der sie sich auch in den parlamentarischen Aussprachen, Debatten geradewegs bereits auslassen. Mit ihr eine Atmosphäe erschaffen, einen Ungeist geradezu. Von dem man oft genug nur noch so beiläufig was mitkriegt, weil da eine nebelhafte Dunstglocke tiefer wabert. Daß man kaum davon so recht erzählt bekommt, daß hier welche vor Ort sind, die sich zu den hinterletzten Schubläden an lange außer acht gelassenen Kellerschränken hinabbeugen. Dort zwischen Unsäglichem schnüffeln, herumstöbern und ungerührt, hämeerfüllt Miesestes heraufholen. Wie selbstverständlich, daß hier Sachen präsentiert werden. Solcherart Kleinigkeiten, wie sie etwa auch der Jahr '17-Präsident in den Vereinigten Staaten von Amerika gleichfalls suchte und sucht. Der eine, der kein Mauereinreißer ist, sondern ein Mauererbauer sein möchte, möglichst hoch die Mauerwand, der Wall. Für die, die von draußen kommen. Aber, kaum bedacht bis jetzt, vielleicht auch für die, die drinnen bleiben sollen, hinter der Mauer. Wie doch der eigentliche Gedanke der DDR-Mauererbauer war. Raus sollte dort doch nach Möglichkeit keiner.

Auch dort, im Amerikanischen, sind da nur mehr seltener schwierigkeitenbefreit die Interpretationen mitzukriegen, daß einem Vorgänge besonders aufgehellt würden. Man über was aufgeklärt wäre. Eher weniger was sollen die Amerikaner reflektieren, mitkriegen, was bei ihnen los ist. Vor allem nicht, ohne daß man sich selber darum bekümmern müßte, was über Dinge besser Bescheid wissen. Den Nordamerikanern werden, das bevorzugt der Mächtige, die Batzen nur mehr hingeworfen, die sie fressen sollen. Am besten klaglos, ohne Nachfrage.

Kurz übersetzt, was das heißt: Sorglos kann hier keiner mehr ständig sein, im Heute. Weder in den USA noch in Europa. Daß er nicht selber irgendwo mal mitläuft, zu was kopfnickt, das ihm wie üblich in den Ohren klingelte. Obwohl es, bei genaurem Hinsehen ... Eher was ist, ein Fallstrick, in dem man sich höchstselbst verheddert hat. Weil einem was nicht klar war. Es eine absichtsvolle Falschdarstellung gab. Bei dem Verhältnis, daß weniger jemand da war, der einem was entdeckte.

So schaut es etwa aus. Das, was einem der alte Fantasy-Autor Tolkien als "Grimas Stimme" erklärte. Der alte König des Pferdevolkes, der ganz hin und weg war von dem, was ihm jener Grima einflüsterte. Als Floh ins Ohr setzte. Bis er doch noch zu sich kam, erwachte, mitkriegte, wen er da vor sich hatte: einen hinterfotzigen Abgesandten Sarumans, Saruman, der als Oberster der Zauberer längst seinen Charakter zu wandeln begann, fasziniert woanders hinblickte.

Solche Stimmen, schein-normal klingend, hört man momentan massenweise daherreden. Bei Parlamentsansprachen. Eine Schein-Vernunft, daß sie einem mitteilen. Erfüllt von Schein-Anständigkeit, -Ehrlichkeit. Das in Begehr, daß man sich dort an ihnen orientiert, bis dahin, daß man sich selbst darin wiederfindet. Was dort an Inhalten verbreitet wird. Statt so was eventuell besser zu bedenken, mit wegwerfender Handbewegung zu kommentieren. Unwillig, sich nach irgendwas von dem eines Redners größer richten zu wollen.

Es ist heute da, und es ist dauernd vorhanden, wie ein Hintergrundgeräusch, etwas, das einem unablässig im Ohr klingt. Und des öfteren wird schon in die eine Richtung gegangen. Hauptsächlich, weil hier welche der bestimmten Meinung sind, dort, wo die gewählt werden, die Wählerstimmen "zurückholen" zu müssen. Zu sich selber. Statt die Gefahren des Parcours für sich zu bedenken, den Charakterwandel. Wie man sich eigentich höchstselbst wo einer Gegend annähert, die ständig nichts anderes möchte, als daß was auf andere abfärbt.

Eine gewisse Ungeduld, die man dort allerdings aus einem gewissen "Nationen-Kummer" an den Tag legt. Nicht lange so durch die parlamentarischen Instanzen möchte, wie beispielsweise die Grünen jahre-, jahrzehntelang was mit Kerner-Arbeit leisten. Sondern sofort die nächsten Jahre, die nächstfolgende Wahl, daß man ihn bestimmt möchte: den Machtzugriff. Zumindest mitzuregieren, wenn nicht sofort die eigene Herrschaft. Mit sich bei der Regierungsbildung, für einen autoritäreren Staat. Daß das alte Nationale zurückkäme. Die Exklusiv-Nation hinter einer schwer abgeriegelten Grenzlinie. Die Rede einer Polizei legt man an den Tag, die wieder respektiert, geradezu gefürchtet sein soll. Schon wenn man einen Polizisten nur blöd anguckt, soll man dadurch seine Probleme haben. Und ein Polizist hat immer recht. Überdies das, daß man immer mehr nach Europa verordnet, das möchte man auch raschest zurückbauen. Für sich als eben jenen uralten Exklusivstaat. Nichts mehr mit einem in Zusammenhang mit irgendeinem europäischen Einheitsgeist. Ein uraltprofaner Staat soll wiederkehren, in dem nochgerade mit eiserner Hand geherrscht und gekehrt wird.

Fast wie das diese Tage in der Gegenwarts-Türkei würden sie es sich für sich wünschen. Die Türkei, wo dieser eine, bestimmte Autokrat die Herrschaft nun immer zementierter hat. Mit sich per Dekret von oben herab durchregiert. Keine Opposition mehr dulden mag. Dort, bei den Oppositionellen sind alle, all die "Terroristen", die "Terroristen", die man zu bekämpfen hat. Kritikfreiheit hat nach Möglichkeit.im türkischen Volk zu herrschen. In jedem Sinne ist bei der türkischen Bevölkerung mitzutragen, was die Staatsoberen ihm auftischen, von oben herab indoktrinieren.

Dort wo der ist, der türkische Staatspräsident, würden sie sich am liebsten alle hinwünschen. Diejenigen von rechtsaußen, die sich in Europa derzeit danach drängeln, auf die Machtgestühle zu gelangen. Und schon nach der nächsten Wahl, Jahr '21. Dann wäre man europäisch-deutschregional gerne soweit, den Laden unter Kontrolle kriegen zu können. So ähnlich ungefähr, wie gesichert mal was im Jahre '33 war. Damals, als es dann das Ende der Weimarer Republik gab.

Na, wer möchte jetzt nicht lieber schnell nachgucken, wie das dann damit weiterging? Nicht nachgucken, das mit DENEN? Die in der Gegenwart das Gestern am liebsten abtun, für sich hauptsächlich die Gegenwartszeitthemen in den Vordergrund rücken. Das des Altvorderen, das paßt ihnen nicht so. Höchstens hinter vorgehaltener Hand.

 

 

 

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