Wer geht mit 'nem Geigerzähler ins Bett?
Schon ganz schön kühl, die in der Europaregion Belgien Regierenden. Immer hinfälligere Atomkraftwerke ... Sie lassen mal, für den Fall, daß was ist, Jod-Tabletten verteilen. Die man zu sich nehmen soll, vielleicht sogar prophylaktisch oder so. Weil praktisch ständig das eine oder andere sein könnte.
Andererseits mißt im Ernst seltener einer bei sich in der Umgebung mit einem Geigerzähler in der Gegend rum. Daß er genauer wüßte, was in Fragen radioaktiver Verstrahlung im Augenblick bei ihm modern ist.
Hübsch kuhl sind die belgischen Europäer und Verantwortlichen des weiteren, weil sie brüchig gewordene, marode Kernkraftmeiler einfach nicht vom Netz nehmen wollen. Bis nicht ein Rest an Altersbegrenzung erreicht ist, denken sie nicht daran, irgendein Meilerding zurückzubauen anzufangen. Bei den Unkosten, die das im Grunde verursacht. So ein Rückbau.
Mindestens vier weitere Jahre laufen in der belgischen Region Atomkraftwerke nun weiter. Deren bauliche Substanz durchaus ein täglich höheres Risiko darstellt. Bei den sich im Stahlbeton längst zeigenden kleinen, größeren Rissen. Der Anhäufung dieser Kleinigkeiten. Die man trotz der Gefährlichkeit für sich kontrollierbar wähnt. Bei der Tatsache, daß, sollte mal nur irgendeine Kleinigkeit mit so einer atomaren Schmelze und so sein, das Ding groß losgeht. Aufzuhalten ist dabei nichts mehr.
Zig Tausende Tote könnte das bereits am ersten Tag geben. Zuvorderst unter denen, daß die Sterbensrate höher sein dürfte, die in Kernkraftnähe wohnen. Daß dort bald anschließend die Rede gehen könnte, daß viel Gebiet verstrahlt und unbewohnbar geworden ist. Vergleichlich Fukushima in Japan. Und das innerhalb einer kurzen Frist, während die abgegangene atomare Wolke drüberblies.
Bei weiteren möglichen Geschehnissen, die man jederzeit nachschauen kann, wenn man was der Tschernobyl-Katastrophe liest. Wie das in der Region bis heute ist. Daß dort bloß die wandernden, streunenden Tiere sind, bei einer niedrigeren Lebensdauer und so. Essen sollte man davon kein Fleisch. Im Gesträuch und Gestrüpp, daß sich die in den Boden eingesickerten Substanzen anreichern. Die bei dir eine Veränderung deiner Zellstruktur verursachen können.
Viele Menschen dürfen deswegen bis heute nicht in die Gegend um Tschernobyl hinein. Müssen, wenn sie die Landschaft betreten, genaue Verhaltensregeln einhalten.
Ein paar der belgischen Atomkraftmeiler sollen nebenher in einem wirklich abgehalfterten Zustand sein, daß welche der europäischen Nachbarschaft ganz erregt sind, sich die Fingernägel herkauen, denken sie ein bißchen daran, was denn mit ihnen und bei ihnen geschehen könnte, passiert auch nur einmal eine Kleinigkeit. Daß es wegen der Ansammlung größerer, kleinerer Risse an der Meileraußenhülle zu einem rapiden Druckabfall innerhalb kommt. Das mit der Kernschmelze, ein Prozeß, beginnt dieser, ist der nicht mehr aufzuhalten. Bloß die Folgen danach, die muß man ertragen können, die Situtation, die sich aus dem Gesamten ergibt. Bei dem, wie es in Tschermobyl war. Tschernobyl, dessen Panzer erst vor kurzem erneuert wurde, weil eben die Tatsache erneut drohte, daß ... Ist man nicht bereit zu höheren Geldausgaben - verschiedene Milliarden -, daß ..., das wurde in Europa herumgeredet. Die Millardensumme, die man auch zusammenbrachte ...
Überall am Ende überklar, daß der alte Beton, stellt man mit ihm nichts an, demnächst in die Binsen geht. Daß alles sich wiederhole, wie es bereits mal dort war. Jetzt hat man gerichtet, sich wieder für länger ein wenig Ruhe davor verschafft, vor dem, was im Innern wie eh und je arbeitet und strahlt. Während die belgischen Europäer ihr Blatt an einem Pokertisch spielen, keine größere Lust haben, auf warnende Stimmen zu hören. Als hätten sie das bißchen was einer Kontrolle, hätten bei einem Ereignis noch so Chancen ...
Klar, sie sind vor Ort. Unmittelbar vor Ort. Sie MÜSSEN wissen. Die Bevölkerung hat am Ende wenigstens mal Jod-Tabletten griffbereit ... Dort, wo Belgien ist und mancher Ort, noch Belgien oder ein paar kurze Meter entfernter, alles andere als dünn besiedelt ist. Bei der Tatsache, daß ein einziger GAU genügt. Wie viele sofort umzubringen? Oder ihre Lebenszeit so ziemlich zu verkürzen. Jedem den Tod unmittelbarer näherzubringen. Ganz gleich, wie alt er ist. Jugend hilft da dabei überhaupt nicht viel. Die Ansage, daß einer mit zwanzig noch sogar mindestens fünfzig Jahre haben könnte, läuft es nicht so schlecht.
Durchaus kuhl, die Belgier. Obwohl ihre Reaktoren, nachweislich ... bedrohlich gefährlich sind. Für sie selber. Und die nähere europäische Umgebung gleichfalls.
Knallt da mal eben was, dann aber einmal so richtig.
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