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Blog von TeddeMehr

Italienisches Duzie-duzie-Duu (Wir machen dann alle mal bu-bu)

11. Mai 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Irre, wem in Italien vertraut wird. Wer da in Wahlen gewählt werden kann, um auf höchste Staatspöstchen zu gelangen.

In Italien wird außerdem viel was das Altvordere mit dem "Duce" romantisiert. Geheuer kann das einem nicht sein, eigentlich. Heute nicht, gestern nicht.

Sogar so aus dem Gestrigen in die Gegenwart herübergerettete Dampfzüge heißen wie was des "Duces" und dem seines Regimes. Unverhohlen. Das allergrößte Problem daran: vor allem unreflektiert. Die Zusammenhänge des Gestern nicht recht aufgehellt. Es wird regelrecht dahergeredet, das unter dem "Duce", das wären irgendwelche brauchbare, nützliche Tage gewesen. Gut für jeden früheren Italiener.

Daß die Gegenwarts-Italiener sich nicht wundern müßten. Mancher, der im Italien des Heute anscheinend nicht recht weiß, was es mit dem "Duce" in Wahrheit so auf sich hatte. Das nicht blickt, was da los war. Weil das mit dem "Duce" und den Seinen so verharmlosend dargestellt wird. Kaum die Tatsache besprochen, ausgeredet, weitgehend fern das dem Bewußtsein, daß die früheren Italiener in einem blutigen Willkürstaat lebten. Unter einer tatsächlichen Despotenherrschaft. In einem gräßlichen Staat, in dem lediglich alles für die Lobpreisung des einen Gewaltherrschers getan wurde. Bei einer eingeschränkten Meinungsfreiheit bei gleichgeschalteten Medien und staatlichen Institutionen.

Alles in Italien unter dem "Duce" war bluttriefende Diktatur. Auch das mit den Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, den Bauwerken, die der "Duce" errichten ließ. Wovon vielfach noch was in Gegenwartstagen zu entdecken ist; draufgezeigt wird dir auch. Auf die ehemals beim "Duce" verbreitete Architektur, die diesen bestimmten Diktatur-Hintergrund hatte.

Wie vielerlei Architektenarbeit in so einem System, eins wie das, das der "Duce" bei den Italienern unterbrachte, besser besehen werden sollte, das zeigt einem der Deutsche "Reichsführer". Einer, der ebenso über die Maßen viel für so architektische Planspiele was übrig hatte. 

Viele Protzbauten und hochragende Denkmäler und das, das ist das Anliegen dergleichen Figuren wie des "Duce" oder der eine, der sich seiner Bevölkerung als "Führer" darbot.

Muß man sehen, daß momentan, diese Gegenwartstage, der türkische Staatspräsident einer ist, der mit dergleichen Charakterisierung daherkommt. Mit von oben herab angeordneten Bauplanungen, großspurig durchgesetzten Projekten, daß dort in der Türkei diese eine Faschisten-Wahrheit bewiesen wird.  Das, wie hier ein Charakterzug zu sehen ist, das, auf was so Herrschaft ihr Hauptaugenmerk richtet. Was ihnen das Angelegene ist, während bei ihnen die Gefängniskultur groß ist, die Kerker übervoll sind. In der Türkei der Jetztzeit: Wissenschaftler der verschiedensten Fakultäten, Lehrer, Staatsbeamte, Polizei, Militär, Journalisten, Schriftsteller, "Amnesty international"-Mitarbeiter.

Dahingegen: falscher Prunk. Protz, das ist das des "Duce", des "Führers". Je höher, größer, teurer, um so besser. Was "nationales" Volk hat die Dinge zu bewundern, sonst nicht viel an Beschwerden zu äußern. Will es nicht bei den anderen in den Gefängnishalden landen.

Derlei Leute wie der "Duce" tragen auch das Moment der kriegerischen Auseinandersetzung in sich. Sie können quasi nicht recht daheimbleiben, obwohl bei ihnen das Nationale, die "Heimatliebe" so marktschreierisch weit vorn auf der Tagesordnung gesehen werden möchte.

Zur gleichen Zeit wie der reichsdeutsche "Führer" etwa waren auch die faschistischen Italiener im Kriegsgeschäft. Eroberungen wollte man machen, ließ sich dabei von den befreundeten Nationalsozialisten unterstützen. Beispielsweise aus der Luft, als die Flugzeuge der reichsdeutschen "Nazis" noch nicht kaputtgeschossen waren. Zeitweise kämpfte man sogar Seite an Seite. Hauptsächlich in Afrika. Wo man "Feldzüge" führte. Rein der Zweck: die Landnahme.

Schon eine enge Verbindung, weil teilweise ähnliche Interessen, die der italienische "Duce" und der reichsdeutsche "Führer", der mit dem ewigen "Tramp"-Bärtchen, hatten.

Der italienische "Duce", der die Italiener ein paar Jahre früher unter seine Fuchtel brachte, als das dem Bärtchen-Träger so zunächst mal in der "Weimarer Republik" gelang. In der "Weimarer Republik" hatte der sich zu gedulden. Erst im Jahre dreiunddreißig, daß der eine bei den Reichsdeutschen umfassend vorndran auftrat, als so ein Wahlabendendergebnis präsentiert war.

Trotzdem mußten ihm manche Steigbügelhalter dazu verhelfen, sein "Ermächtigungsgesetz" unterzubringen und damit die Abschaffung der "Weimarer Republik" voranzuschaffen. Eine Verfassungsänderung, die benötigt wurde, daß alle Institutionen im Staat gleichgeschaltet werden konnten.

Eine Staatsverfassung, die mit der der "Weimarer Republik" nicht das geringste was zu tun hatte. Die man aber durchgehen ließ, weil es hier einen "Wahlsieger" gab. Auch wenn der Sieger ein Bestimmter war. Den man jedoch wie nichts deutschlandweit vielfach gewählt hatte. Der es nötig hatte, daß mancherlei Kreise der Weimarer Republik-Gesellschaft, Leute, die üblicherweise besser informiert hätten sein müssen, verharmlosend daherredeten, was IHN anbetraf.

Unter dem Einfluß von Hindenburg und CoKG, daß die allergrößten Zweifler beschwichtigt wurden. Insbesondere die in der Polizei der "Weimarer Republik". Bei der waren die Moderierenden am dringendsten notwendig. Bei der Polizei, wo diejenigen sich fanden, die jahrelang Kämpfe mit SA und Konsorten geführt hatten. Selbst tote Polizeibeamte beklagte die "Weimarer Republik".

Aber der Weg wurde schließlich freigeschaufelt. Für IHN. Dem EINEN. Der mit den SEINEN bei der Wahl zwar obsiegt hatte, aber andere durchaus weiter benötigte.

Und man siehe, heutzutage sind SIE zunächst mal in Italien zurück. An erster Stelle. Die, die dir hauptsächlich als Europazweifler daherkommen. Jene bornierten, bräsigen Rechtsrausdreher. Die vor keinem laut geäußerten Vorurteil zurückscheuen, daß auch bei dir und mir die Hemmung mal fallen könnte, nicht auch in der Weise was abzusondern. Betrachtet man SIE, schaden würd's dir und mir nicht. So viele wie SIE schon wieder sind. Freiweg mit sich. Zu denen jeder sich "nur" dazuzugesellen braucht, um unter Schulterklopfern, Kameraden, Freunden zu sein. Statt sie falsche "Kameraden", "Freunde" zu nennen.

Fünf Sterne was, daß eine Regierungsbildung in Italien nun bevorzustehen scheint. Nach einigem Hin und Her ist es soweit gekommen, Anfang Mai des Jahr '18-Jahres. Italien, die Italiener,  die erhalten eine neue Regierung, die allerdings mit vielem von zuvor das Allerwenigste was zu schaffen hat. Viel eher mit was mit der Rückkehr von was aus besten "Duce"-Zeiten.

Fast möchte man sich ausschließlich an jene Vergangenheitstage erinnert fühlen. Als der  "Duce" ... Oder die Jahr '33-Tage, als das Ende der "Weimarer Republik" eingeläutet wurde.

So die Italiener, die waren damals mit jenem "Duce" lange Jahre in erster Position vorn. Und heute, so scheint's, haben sie diese Plazierung wieder. Sie sind dahingehend die ersten in der Reihe.

 

 

 

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