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Blog von TeddeMehr

Nur wenig gesicherte Erkenntnisse

12. Mai 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Was es mit dem Asteroiden "Oumuamua" auf sich hat?

Offiziell, was so die respektierte, angesehene Wissenschaftswelt anbetrifft: nicht viel!

Ein zusammenbackener Batzen Eis mit einer Kruste drumrum, als das wird der Asteroid bezeichnet. Von den Besseren, Angesehenen. Ein schnöder Allerwelts-Asteroid. Dutzendware. Zigfach gesehen. Einer, der nicht mal bei einem Eintritt in die Erdatmosphäre größer der Rede wert gewesen wäre. Gähn. Weil so was wie dieser Asteroid im blanken Dutzend Tag für Tag billiger Erdatmosphären-Eintritt hat.

Wünsch dir was, das sollst du bei dir machen, wenn du so was am Nachthimmel verglühen siehst. Vielleicht erfüllt sich dein Wunsch ja mal, solange du ihn nicht laut aussprichst.

Selbst das eine Foto des Asteroiden, das um die Welt ging, das soll nichts als eine "künstlerische Darstellung" sein. Daß du daran zu denken hast, da hat einer mit einem Foto-Programm nachbearbeitet. Nur - inwiefern? Eine Fotoaufnahmenaufbereitung ist ja auch das, wenn nur dafür gesorgt wird, daß am Bild alles ein wenig deutlicher, schärfer zu erkennen ist. Mehr Details und so. Ohne sonst was damit angestellt zu haben.

Trotzalledem, daß es Asteroiden wie den Asteroiden "Oumuamua" längst tausendfach in zwei Asteroidengürteln im Sonnensystem gibt. Der Asteroid tatsächlich auch schon ofters mal abgebogen ist, etwa in Sonnen- und Erdnähe. Sind SIE irgendwie bei der Sprachregelung geblieben, der eine Asteroid, der wäre von außerhalb in das irdische Sonnensystem eingeflogen. Ein Äonen-altes Bröckchen, vierhundert bis fünfhundert Meter lang. Der Asteroid, wollen sie herumgerechnet haben, hat eine achthunderttausend Jahre lange Reise hinter sich. Aus einem System herstammend, in dem heute dem Astronomen beim Hingucken eine müde "Freak show" geboten wird. Weil da anscheinend zwei verloschene Sterne sich in Jahrmillionen angenähert haben - interstellare gegenseitige Gravitationsanziehung, dergleichen -, um in Gegewartstagen ein Doppelsystem zu bilden. Viel was anderes als ein Jupiter-, Saturn-ähnlicher Planet kann dort bei den "Freaks" eigentlich nicht existieren. Anderes, das geben die dortigen Begebenheiten nicht so her, da kann man beruhigt sein.

Also, man ist auf der sicheren Seite. Alles weit entfernt von einem Planetenystem, wie man es in irdischen Gefilden so kennt. Bei Mond, Mars, Jupiter, Saturn und so fort. Wie überhaupt in unmittelbarer Sonnennähe bis hin zu fünfzehn Lichtjahren im Umkreis nicht viel was anderes ist als "Es war einmal". Nur noch so jene Reste von Sternen, wie dieser Herkunftsort, den man sich für den Asteroiden "Oumuamua" ersonnen hat. Die Zustände, daß die hiesige Sonne hier fast schon wieder was wie ein religiöses Alleinstellungsmerkmal hätte. Wären da nicht doch blöderweise noch so drei anderweitige Objekte. "Tau Ceti"und so. Eins, zwei, drei, wie ein Kinderzählreim - womit man aber schon leicht nervöser werden möchte ...

Immerhin drei von dreißig, fünfunddreißig, je nachdem. Tatsächlich keine besondere Auswahl. Keine solche, daß man, erhielte man von einem seltsamen Fluggerät im "Solarsystem" Besuch, groß Rätselraten müßte, wo was herkommen könnte. Bei einer dreiunddreißigprozentigen Wahrscheinlichkeit.

Außer der einen Sonne, die auf die hiesige Erde herabscheint, demnach: noch so eins, zwei, drei. An die man immerhin sofort zu denken hätte, gäbe es mal ein unmöglicheres Ereignis. Das man in der Wahrscheinlichkeitsrechnung am liebsten so niedriger als Lottozahlen-Niveau ansetzt, was unter drunter der Ebene der Möglichkeit von sechs Richtigen. Weil so die Lichtjahreweiten, sie zu überwinden ...

Wobei, bei der halben Lichtgeschwindigkeit angenäherten Flugtempo wären die mit dem Erdplaneten allerhöchstens fünfundzwanzig, dreißig, vierzig Jahre weit weg.

Dann müßt man sich kurz überlegen, was so vor fünfzig, sechzig, siebzig Jahren Interessantes auf Erde war. Welches Interesse könnte man irgendwie vor sechzig, siebzig, achtzig Jahren geweckt haben? Oder schon viel früher, als der Lichtschein auf Erden unvermittelt greller wurde. Insbesondere der Zeitpunkt, als das mit den Radio- und Fernsehempfangsgeräten für jedermann sich vermehrte, Dinger, die mit ihren Sendemasten auch ins Weltraum hinaus abstrahlen.

Sieht man demzufolge unbestimmt was Komisches irgendwie im leeren Weltall draußen ... Was mit so Hieroglyphen und derartigen obskuren Aufbauten auf der Oberfläche. Eine Bruchkante an manchem Gestein, die man etwa im gegenwärtigen Ägypten sofort auch mit menschlicher Bearbeitung in Zusammenhang setzen könnte. All das, das man an einem außerirdischen Asteroiden natürlichen Ursprungs heißt.

"Tau Ceti" - und zwei weitere Möglichkeiten im Radius von zwölf Lichtjahren doch nicht von schlechten Eltern.

In Ägypten, überlegt man sich das, würde man einen steinernen Gegenstand, der komisch wirkt, mal bei jemand vorbeibringen, der Natur von Werkzeugbearbeitung unterscheiden kann. Solange man eigentlich von nichts irgendwie besser was weiß, mehr von einem Ding zu erfahren.

Im Grunde ist hier jede Geschichte anzweifelbar. Selbst das, wenn man den Asteroiden jetzt für "still" erklärt hat. Leblos, unbewohnt. leer. Nichts als eine aufgebackene Pampe Eis mit ein paar Bröckchen Gestein.

Woher könnte das allerdings wirklich jemand genauer wissen, der sich nicht mit den Signalen beschäftigt hat, und plötzlich auch ins Zweifeln gerät, was DAS angeht, was einem hier vermittelt wurde, wird? Weil auch das einem tatsächlich darüberhinaus genausowenig nachprüfbar ist wie das andere. Während man das fressen muß, in Kauf nehmen, was einem als verläßliche Wirklichkeit, Wahrheit serviert wird.

Nrgends war irgendwer bei den Frequenzbereichsmessungen selber dabei, hat mal was dagegen einzuwenden gehabt, wenn man mit was nicht weitermachte. Niemand war selber anwesend, als man dort nichts reinkriegte, als die Stille eines lebensfeindlichen, im All herumirrenden Steinbrockens. Man liest nur immer was von dem, daß es NICHTS da gab. 

Ob auch das allerdings wahr ist, ist das denn zu einhundert Prozent gesichert?

Schon die Frage: Wie viele Frequenzen hat man genommen, mit was für Programmen gearbeitet? Hält man mal kurz fest, daß dort das der Weite des Weltalls ist. Ein Weltall, in dem selbst das Unwahrscheinlichste einer Wahrscheinlichkeitsrechnung plötzlich wahr werden könnte, weil es dort jede Möglichkeit gibt: Bei halber Lichtgeschwindigkeit, zu der man sich hoch-jazzen könnte, wäre "Tau Ceti" nur so fünfundzwanzig Jahre von hier fort. Von dem Menschen.

Daß das Schauderhafteste, Gruseligste einem wahr werden kann. Etwa derartiges wie so eine Sichtung. Eines fischähnlichen Flugkörpers, der steinern rüberkommt, dabei Zeichnung auf der Oberfläche präsentiert. Emblem, Wappen, Seriennummer?

Kontaktaufnahme hat es keine gegeben? Oder? Oder - kann man sich dem sicher sein, daß man bei einer Frequenzbereichsmessung nicht doch was hereinkriegte? Als Reaktion nicht so Signale zurückschickte? Entschlüsselung kostet aber Zeit. Hinter ein bloßes Rauschen zu kommen und so.

Bleibt festzuhalten, daß Wissenschaftler durchaus ein Risiko mit sich eingingen. In dieser Welt der Respektablen, Träumerei- und "Science fiction"-feindlichen Leute was zu verbreiten. Die von der respektierten Wissenschaft, die sich viel daran erfreuen, daß es in Sonnensystemumgebung so viel "Freak show" gibt. Sterne, deren beste Zeit Vergangenheit ist. Daß hier die Sonne tatsächlich ein kleines Alleinstellungsmerkmal hat, richtiggehend ihr religiöses Exklusivitätsmoment. In dieser unmittelbareren interstellaren Landschaft, bei lediglich dreimal was anderem. Dreimal was zu vergessen.

Vielleicht hat sich einer, eine hier seinen beruflichen Aufstieg ein wenig verbaut. In der respektierteren Wissenschaftlerwelt. Weil er oder sie nach der Art eines phantasie-gesteuerten "Ufologen" zu laut wegen eines "Raumschiffs" rumschrie, zuviel an Symbolen, Hieroglyphen an dem einen Asteroiden "Oumuamua" erkannte.

Jedenfalls hat man eins erreicht: Im Heute kann sich jeder selber sein eigenes Bild von diesem Asteroiden "Oumuamua" machen. Was man darin sieht, was nicht, das kommt einfach auf einen selber an.

 

 

 

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