Ständig Auge in Auge mit dem von Vorgestern
Schwer zu sagen. Aber man müßte empfindsamer sein, noch besser Bescheid wissen. Sich lieber Sachverhalte ständig vor Auge führen. Daß es da kein besondres Augenblinzeln geben sollte. Etwa so als "Sozialdemokrat". Angesichts von so Geschehnissen, Ereignissen. Heute zwar eher Vergangenheit. Wie was Dinge sich abspielten, nach einem Jahr '33-Wahlentscheidabend.
Als sich Verhältnisse entwickelten. Daß die daraufhin vorherrschenden Nationalsozialisten ... Die die "Weimarer Republik" nun nicht mehr nur verlogen abtaten. Sondern sie geradewegs hinwegwischten. Nachdem SIE mit Hilfe von ein paar Steigbügelhaltern anderer Parteien letzte Wege gehen konnten. So die, die von Hindenburg und CoKG. Die, die DAS waren, die für sie umtriebig moderierten. Das "Ermächtigungsgesetz", daß SIE möglich machten. Jene unbekümmert verharmlosend daherredenden Moderatoren. Die sich verhielten, als stünde im allgemeinen nichts für den "Reichsbürger" an. Obwohl der anschließend kein Bürger der "Weimarer Republik" mehr war. Alles bei ihm, das einen bösen Wandel erfuhr. Die regelrechte Verwandlung von einer Demokratie in einen blutigen Willkürstaat. Den unter der Fuchtel, dem übergestreiften Joch der "Nationalsozialisten" und deren trister Führung. Die die Befehlsgewalt über alles Staate gewann. Beispielsweise auch jede Art von Verhaftung durchführen lassen konnte.
Insbesondere auf ihre jahrelangen Gegner hatten die von der "nationalssozialistischen Bewegung" es zunächst abgesehen. Die Sozialdemokraten und die anderen, die sich als "Kommunismus"-Anhänger mit den SA-Kohorten in jahrelangen Straßenkämpfen verloren. Die wurden alle mal an erster Stelle verhaftet. Nach Orten gebracht. In die frühen Konzentrationslager. Wie es damals ganz zu anfangs Dachau bereits eins war. Auch lange da schon blutig. Alle Arten von Mißhandlung, Folter konnte man erleben. Jeder, der nach Örtlichkeiten wie Dachau kam, der hatte einiges zu ertragen, auszuhalten. Schon in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts konnte es geschehen, daß jemand, der vielleicht Sozialdemokrat war, trotz allem, was ihm zusetzte, bei seiner Haltung blieb, spurlos verschwinden konnte. Während andere mit der Zeit wieder aus dem Lager heimkehrten, daß sie spurlos verschwunden blieben. Mancherlei Listen für immer Abgängiger finden sich bis heute in Staatsarchiven.
Selbst schon in den dreißiger Jahren passierte manches. Die dreißiger Jahre, in deren Verlaufe die "Nationalsozialsten" bereits das "Euthanasie"-Progamm anschoben, in Gang brachten. Als das Problem mit dem politischen Gegner nicht mehr so umfänglich war, konnte man sich vermehrt um anderes kümmern. Auch mal den "Röhm"-Putsch, eine Irreführung, denn Röhm, der SA-Führer, hatte nicht geputscht. Als Anführer einer mächtigen Organisation im eigenen nationalsozialistischen Betrieb war Röhm ausgeschaltet worden; gleichzeitig hatte man gegen Röhm und Leuten bei ihm was als "Homosexuelle". Und man sprach Kleinigkeiten was "unwertes Leben" an. "Unwertes Leben", das man rein als Kostenfaktor sah. Was, das unnütz auf der Tasche lag. Etwa die Psychiatrien mit ihren vielerlei Anstalten, die von Staats wegen zu unterhalten waren. Und dann eben der Umstand: die alle, die irgendwie mit körperlicher Behinderung geboren wurden, die paßten den "Nazis" nicht in das Bild.
Dafür mußte man was aufwenden. Aber die "Nationalsozisten", die wollten nichts irgendwie aufwenden. Die hatten genaue Vostellungen, wie so Probleme zu lösen waren. Und, nachdem die Nationalsozialisten das mit dem großen zweiten Krieg anfingen, war alles noch besser in die Tat umzusetzen, im Hintergrund der Kriegswirren. Wie hier zu verfahren wäre, wurde auf den Weg gebracht. Ganz davon abgesehen, daß nun auch noch das mit den Minderheiten im Staate einer "Endlösung" zugeführt werden sollte. Indem man in den besetzten Gebieten nicht mehr nur das mit den großen, umfangreichen Erschießungen unter der Beteilligung von Wehrmachtssoldaten veranstaltete. Sondern zahllos Volk jüdisch-stämmig, Sinti, Roma von der Gestapo, SS-Mitgliedern oder Polizei zusammentreiben und in den Dampfzügen nach Konzentrationslagern verbringen ließ. In denen alles für eine industriellbetriebene Mordunternehmung hergerichtet war. Selbst auf das mit den Leichenverbrennungen war man irgendwann bestens eingerichtet, ersparte sich das mit dem zeitaufwändigen Ausheben von Massengräbern. Nun, daß es Tag und Nacht aus den Schloten der Verbrennungsöfen herausrauchte, daß ein Geruch kilometerweit trug. Nur nicht größer im nationaldeutschen Kern-Reich. Von dem war alles, was die Nase verstörte, ein bißchen entfernt.
Also, schon die Frage, für einen Sozialdemokraten der Gegenwart, was er meint, was es mit dem auf sich hat, das als "neu" in den Jahr '17-Bundestag eingezogen ist. Was er denkt, ergäben sich Möglichkeiten, was er als Sozialdemokrat wohl von jenen zu erwarten hätte. Gewännen da welche ihre alten Gesichter zurück. Die heutzutage einstweilen beiläufig nur so seltsam grienen. Sonst sich mit einem mit sonorer Stimme unterhalten. Fast, als könnt man mal auch bei was bei ihnen mitmachen. Was "Idee" von ihnen mittragen. Die, die des weiteren befreundet tun, als hätten sie Interesse an so was von einem selber. Obwohl das im Grunde klar ist, wo man am Ende mit sich hin müßte: zu IHNEN. Nicht zu was anderem.
Unter der Voraussetzung ... Das, was gestern war, etwas, das zukünftig rasch wieder sein könnte. Bei dem Umstand, wer da nun erst mal bloß öfters gegenübersitzt, mit dem man sich Auge in Auge befindet. Im Jahr ''17-Bundestagsexemplar. Muß man wissen, eine "Sozialdemokratie", die existierte nicht im Dritten Reich. Ebensowenig wie irgendeine "Demokratie". In den Konzentrationslagern, in denen starben viele. Im Gas. Einige andere, die man aussortierte, in denen man "Arbeitskraft" entdeckte, sie mußten sich ausgemergelt zu Tode schuften. Da galt jenes Motto: "Arbeit macht frei".
------