"Stille" - auch das sagen SIE dir
Der Gedanke, von Planetengravitation zur nächsten zu springen. Quasi in einem Tempo dort anzukommen, in einem Abprallwinkel dort wegzuspringen, noch mal an Geschwindigkeit zuzulegen. Um von mal zu mal immer geschwinder zu werden.
Diese Idee, von der es in Wissenschaftszeitschriften was zu lesen gibt ...
Der Asteroid "Oumuamua", den man im Auge hat, der beweist einem diese Möglichkeit momentan nicht so.
Der Asteroid "Oumuamua", von dem heißt es, er hätte eher ein "bescheidenes", eingebremstes Flugtempo.
Er wirkt auf den Betrachter, als wäre er lange eine halbe Ewigkeit auf "unveränderlicher" Bahn unterwegs. Sogar um das Sonnensystem, aus dem der Asteroid gekommen sein soll, wollen sie daher Bescheid wissen. So ein "Freak"-Doppelsystem mit irgendwelchen Wandler-Sternen. Ein Bruchstück, der Asteroid, als dort vor Äonen sternentechnisch Dinge in die Binsen gingen.
Seitdem fliegt dieser Asteroid, bockend, torkelnd, taumelnd, sich um sich selbst drehend, im luftleeren Weltenraum rum. Bis er kürzlich "zufällig" im Sonnensystem der Erde eintraf.
Von was 800 000 Jahren Flugreise sprechen sie, nach dieser Herkunftsbestimmung. Bei einem in den Weiten des Weltalls eher beschaulichen, gemütlichen Flugtempo von vierzig bis fünfzig Metern pro Sekunde (einhunderachtzigtausend wären das bei halber Lichtgeschwindigkeit).
Da ist dann wirklich alles profan, üblich. Für den Menschen nicht viel was der Rede wert. Trotzalledem, bedenkt man sich das mit dem Asteroiden "Oumuamua" bei zwei hübsch angefüllten Asteroiden-Gürteln als Asteroiden-Dutzendware, besieht man sich den Asteroiden des weiteren immer noch. Diesen Asteroiden, der sich jetzt auf der Weltraumreise zurück befinden soll. Sprich unterwegs ist, das Sonnensystem zu verlassen. Dorthin zu entschwinden, in den äonenweiten Untiefen, wo er hergekommen ist. Nachdem er einmal knapp bei der Sonne war, beim Erdplaneten. Ohne dabei je von einer Sonnen-, Planetenanziehung, einem Gravitations-, Magnetfeld, allzu zu schlimm in Mitleidenschaft gezogen worden zu sein, daß er etwa dummerweise wo hineinflog. Statt dessen prallte lediglich etwas ab, weg - etwa bei der Sonne. Wie man das mit der Flugkurve auch in der Erdnähe nicht anders vermuten darf.
Zu befürchten hätte man als Erdenbewohner eh nichts gehabt, weil der so Fünfhundert-Meter-Brocken sowieso in der irdischen Atmosphäre verglüht wäre, ohne irgendeinen größeren Schaden anzurichten. So als "zusammengebackener" Eisklumpen. Vielleicht hätte man im besten Falle ein paar Gesteinsbröckchen des Asteroiden noch auf der Erdoberfläche wo gefunden. Sonst aber nicht mehr viel von was.
Wobei, einige Wissenschaftlerstimmen oder so was Leute, die Texte rüberbringen, rätseln, streuen nebenher Kleinigkeiten ein, stellen Fragen. Solche wie: Hat der Asteroid ein Sonnensegel? Eh, "Sonnensegel"? Man wäre wohl in Erdnähe gewesen, hätte da locker herummessen, das schöne blaue Erdenrund abfotografieren können. Oder so. Oder was?
Nur, da wären doch gewissermaßen Impulse auf den verschiedensten Frequenzen von dem Asteroiden "Oumuamua" weggegangen. Frequenzbereiche, Kanäle, die offen gewesen wären. Ein-, aufgefangen werden zu können. Vielleicht zufällig mal was wo zu erwischen. Nicht wahr?
Das ist auch nebenher so eine Qualität, von der man da was lesbar kriegen kann. Obwohl eigentlich für Beruhigung bei einem gesorgt werden wollte. Was das Teil eines Asteroiden anbetrifft.
Am Ende hat man ja direkt selber was auffällig. Blickt man auf einem in die Erdenwelt hinaus geratenem Foto bloß eine Sekunde mit bloßem Auge hin. Das, was man schaut, seitdem das einem zu Bewußtsein gekommen ist. Immer so diese Symbole auf der Asteroiden-Oberfläche, die einem sofort in Sicht geraten. So Zeichen, wie sie ein Mensch auch ungefähr zeichnen könnte. Selbst schon als Kind auf einer an den Kinderkanal geschickten Zeichnung. So ein Männchen beispielsweise, das dort entsteht. So was Rundes, zwei längere diagonale Strichlein drunter. Ein paar Schnörkel links und rechts. Wie was auf Erden Buchstaben einer Bilderschrift entstammen könnten. Wie die alten Ägypter Symbolzeichen als feste Schrift hatten, die Kindern, Jugendlichen bereits gelehrt wurde. Die Chinesen und deren Zeichenvielfalt muß man gar nicht erst ansprechen.
Stellt man sich darüberhinaus vor, daß was nicht nur kurz Schrift ist, sondern mit Zahlen hantiert wird. Dann sieht man eventuell einen Buchstaben mit Zahlen dahinter. Oder so.
Auf Erden könnt man glattweg bei solchem, gerät es einem ins Blickfeld, an eine Seriennummer denken. Die da deutlich erkennbar wäre, vergessen wurde, für ein forschendes menschliches Auge abzudecken. Bei dem, was man unwillkürlich auf der Asteroidenoberfläche gewahren und sogar ablesen möchte. Man stelle sich vor, bei Zahlen, einer Nummerierung existieren bei den Menschen zumeist mehrere Exemplare einer Sache.
Die mannigfaltigsten Hoheitszeichen, Embleme, Wappen gibt es überall auf der Erdenwelt. Nur im Weltraum draußen, wo das Unwahrscheinlichste ist, das plötzlich schrecklich böse wahrscheinlich werden könnte, wird so was nicht in Betracht gezogen.
Hat mit Sicherheit was mit der eigenen Hilflosigkeit zu tun. Möcht man sich lieber erst gar nicht größer aufregen.
Selbst eine Fluggeschwindigkeit, wie sie der Asteroid "Oumuamua" derzeit an den Tag legt. Für den von der Menschheit ist sie viel zu schnell. Dem folgen zu können, ein Ding der Unmöglichkeit. In der Hinsicht hat man gar nichts parat.
Den Asteroiden "Oumuamua", den kann man sich wohl abschminken, auch wenn man vielleicht näher an ihm dran sein sollte. Um doch ein wenig mehr was zu erfahren. Wenigstens nachgesehen zu haben, was droben tatsächlich abgeht..
Deshalb: Ist alles an "Oumuamua" auch wirklich "still" geblieben?
Das ist am Ende, wie die Verhältnisse so sind, ja auch nicht unbedingt sicher. Auch da verbleibt ein besonderer Rest in der Wahrscheinlichkeitsrechnung ... Eventuell, daß das "Nichts", das man hereingekriegt hat, erst langwierig aufgedröselt werden muß. Normal beschäftigen sich Forscher, Wissenschaftler Jahre mit was.
Es dauert halt eben mal, bis man was fremdes Signal wirklich entschlüsselt hat, es jenseits eines gewöhnlichen, normalen Hintergrundgeräuschs kriegt.
So wie man die Hieroglyphen der alten Ägypter erst im Heute besser ... Oder was der Schnüre-Nachrichten der alten Maya, Inkas. Was man da Problem mit hatte, ehe es Leuten auch nur aufging, daß sich die Inkas, Mayas auf die Weise Nachrichten, Botschaften übermittelten. Daß so Knoten nicht einfach nur so komische Knoten an Schnüren waren. Sondern viel mehr als das.
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