Manch amerikanische "Fans" in den Dreißigern
Da schau einer an: In den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts hatte manches Greuelvolk so Anhänger, als hätte man die Leute zu der Zeit nicht auch schon kennen können ... Zur damaligen aber noch ein blenderischer Charakter. Einer, wie er denn seit '45 nicht mehr in der Weise überall staatstragend blenden konnte. Trotz vieler, vieler Versuche, Neuanläufe ...
Alles mögliche kam seit den fünfziger Jahren aus den Vereinigten Staaten von Amerika, auch mit dem "Jazz" der alliierten Soldaten. Mit dem "Swing". Dinge waren das ... Das mit den mannigfaltigen Drogenerfahrungen der "Beatniks" in den Fünfzigern auch: der berauschende "Rock 'n' Roll". Bis heute in seiner Wirkung wahrzunehmen. Aber in den US-Staaten nicht überall so geliebt, daß es richtiggehend heißt, konservative Politiker in den USA hassen DAS bis in die Gegenwart. Den "Rock 'n' Roll", die "Hippie"-Kultur, all das Freidenkerische, das sich nicht kontrollieren lassen möchte. Dem es egal ist. Einmal auch, den ewigen Drogenkampf, einen wahren Krieg, den können sie einfach nicht das bißchen gewinnen. Nicht in der Lage sind sie zu einem Eingeständnis ihrer Niederlage. Und die zügellose anderweitige Freigeistigkeit, bis hin zu einer sexuellen Befreiung, dergleichen, das, was sie mit Disziplinlosigkeit zusammenbringen, das widerstrebt ihnen ohnehin seit eh und je fundamental. All die Kleinigkeiten, die sich nicht einfach einer Kontrolle unterwerfen lassen möchte, das unkontrollierbar bleibt, sich dem Zugriff entzieht. Das Geständnis, ein Drogenkrieg, daß er nie zu gewinnen war und ist, daran mangelt es grundsätzlich. Das schaffen sie einfach nicht. Lieber helfen sie im Einsatz gegen "harte" und "weiche" Drogen den Drogenkartellen, sorgen für jede Menge Illegalität, Verhältnisse, die die Gefängnisse füllen. Und das seit Jahr und Tag.
Nun sieht man derzeit in den Nordamerikastaaten eine Politik am Werk. Eine, daß man sich echt fragt. Geradezu ein gewisser Revanchismus. Bestrebungen gegen menschlichen Humanismus, Freidenkerei, Antinationalismus. Immer unzwedeutiger für uraltes Dünkel und allgemeine vorurteilserfüllte Rassenressentements mit Intoleranzen mit allem Drum und Dran, daß man geht. Politiker wie Personen aus den dreißiger Jahren besetzen so im Jetzt Machthebel. Die dreißiger Jahre, als auch in den US-Landen Personenkreise die Geschehnisse im "Deutschen Reich" nicht etwa abwegig fanden. Sondern DAS reichsdeutsche Zeug bejubelten. Wie wo in Großbritannien so was Jubler sich offen zeigten, die ihren Kindern den Nazi-Gruß nachmachen ließen. Vieles war möglich, die Dreißiger, daß USA'ler, Briten nichts dran fanden, wie es bei den Deutschen im Dritten Reich" tatsächlich so zuging. Oder bei den Italienern, bei den Italienern mit ihrem "Duce". Die in den USA zu nennen, die weiterhin ständig meinten, es hätte jenen Sezessionskrieg kaum gegeben, den die Südstaatler am Ende nicht siegreich gestalten konnten. Das mit der Sklaverei mußten die aus dem Süden aufgeben, sich den Nordstaatlern als Sieger ergeben.
Aber, im Heute, scheint es, haben die Nordamerikaner so was wieder ausgepackt. So was, die dreißiger Jahre. Bringen dergleichen als politische Ware überdies boshaft unters Volk. Auch weltweit. Was etwa das mit "Breitbart" und dem deutlich beweist. Viel zielen die "Breitbart"-Leute auf Europa, erhoffen sich für die Europäer die Rückkehr zu einer altvorderen Kleinstaaterei. Nordamerikanische Kräfte sind das, die heutzutage geradezu eine Entsprechung in denen der dreißiger Jahre des letzten Jahrhundert haben könnten. Bei all der mutwilligen nordamerikanischen politischen Rechtsrausdrehung. Bei dem, was man dort durch Bestimmte positiv besetzt sieht. Einzelne für den nationalen Willkürstaat, nur auf nordamerikanisch. Und so was schwappt wie irgendso eine Mode aus dem Nordamerikanischen erneut auch in die Welt hinaus. Was zeigt, wie sich Verhältnisse ändern können: gestern noch "Rock 'n' Roll", "Beatnik", "Hippie"-Kultur. Und schlußendlich das: heutige Gegenwart .... Weit und breit nichts als jenes knöchern Alte, das, gegen das man die damaligen Tage rebellierte. Gegen das auf die Straße gegangen wurde. Die fünfziger, sechziger Jahre.
Welche aus Nordamerika, die die Kleinigkeiten von rechter Hand inbesondere befördern. Dem dieser Landschaft heftig die Stange halten. Solcherart Volk, das die Nordamerikaner etwa in ein neues europäisches "Estäblichsment" verwandeln wollen. Als könnte Europa nicht jahrzehntelang froh gewesen sein, daß es irre lange Jahrzehnte, über ein halbes Jahrhundert lang, so welche nicht deutlicher in der Wahrnehmung gegeben hatte.
Aber jetzt: im Heutigen, wird so welchen ausgeholfen. Und es sind Nordamerikaner, die vortreten, DAS mit voran zu bringen. Geradezu jene Nordamerikaner, deren Großeltern unvermittelt doch Ihr Leben einsetzten, den Charlie Chaplin-Fälscher dorthin zu schicken, wo er von Beginn an hingehört hätte. Ins Nirwana.
Bloß, heute, mit so einem Jahr '17-US-Präsidenten, ist das regelrecht eine ganz neue, andere Kultur. Die immer mehr wird. Da möchte man nordamerikanisch Werte anbringen. Eine unaussprechliche, unsägliche Wertekultur. Wann hätte man dergleichen bisher je aus Nordamerika kommend gesehen? Mitgekriegt? Daß Nordamerikaner ankommen, DAS Rechte in einer derartigen Weise anzureißen?
Das ist in jüngster Vergangenheit was grundsätzlich Neues. Das, was losgegangen ist, seit einer Jahr '17-Präsidentschaft.
Der Wahnsinn, was da die nordamerkanische Neuigkeit ist. Die, zu der ein Jahr '17-US-Präsident scheinbar jedem auf der Erdkugel mit verhelfen will. Was DER predigt.
Gesellschaftliche Experimente verbreiten die Nordamerikaner deswegen immer noch. Es ist nur das dabei die Gegenwart: das alte Experiment des Faschismus. Das SIE einem jeden immer unerquicklicher beibringen wollen. Das mit diesen eitlen "Duces", "Führern". "Eitelkeit", so ein Wort ...
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