"Zimmer achtzehn" - wieder mit Nachbarschaft
Dann entscheidet man sich doch, auch noch andere Zimmer rundum herzurichten, für den "Kunden"-Verkehr bereitzumachen.
Nach dem längeren Weilchen mit dem einen Zimmer, "Zimmer achtzehn". "Zimmer achtzehn", fast exklusiv.
"Zimmer achtzehn".
Neben "Zimmer achtzehn" schließlich nun denn aufs neue deutlicher "Zimmer siebzehn" und "Zimmer neunzehn". Darüberhinaus, gegenüber: "Zimmer sechzehn". "Zimmer fünfzehn". "Zimmer vierzehn".
Schwer zu sagen, woher plötzlich dieses Gefühl für "Zimmer achtzehn" da kommt. Muß man nicht an die gegenwärtige Zeit denken? Daß damit was zusammenhänge? Tage, während denen Bestimmte doch vermuten, meinen ...
Andererseits: Es hatte so wieder aufzuhören. Das daß "Zimmer achtzehn" so alleine und exklusiv für sich war. Praktisch alleinstehend, "Zimmer achtzehn". Wie ein Solo.
"Zimmer achtzehn" als schlappes Bürozimmer. Bereit für den nächsten kürzeren, längeren "Kunden"-Empfang. Je nachdem.
"Achtzehn", das haben einige Leutchen tatsächlich schon mal als reinrassige Lieblingszahl. "Achtzehn", das kann als Trikotnummer ganz unverfänglich sein, oder? Harmlos, weil das mit achtzehn bei der Nummerierung vorkommt, nicht?
Plötzlich hat man denn allerdings einen Verdacht und irgendwelche aufgeschreckte Acht, wegen eines "Zimmer achtzehn". Dieses eine Zimmer mit der achtzehn. Als lediges Besucherzimmer. Für manche.
Waren nicht lange zahlreich welche drinnen in "Zimmer achtzehn"? Seit Wochen?
In der Mitte des Spartanischen, Provisorischen: ein breiter Schreibtisch. Flachbildschirm. Tastatur und Maus. Mehr bräuchte es denn nirgendwo für ein Arbeitsgemach. Bei weißen, schmucklos hohen Wänden.
"Zimmer achtzehn", es benötigte denn zuvor überhaupt nicht das, irgendwelche hervorgehobenere Nebenräume. Das eine Zimmer paßte. Das eine "Zimmer achtzehn". Mit jemandem innerhalb, der empfing.
Jetzt wird "Zimmer achtzehn" nichtsdestotrotz mit den vielen restlichen Zimmern im Umkreis verfälscht. Mit "Zimmer vierzehn", "Zimmer fünfzehn", "Zimmer sechzehn", "Zimmer siebzehn", "Zimmer neunzehn".
"Zimmer achtzehn". "Achtzehn", eine Räumenummer. Eine Nummer, wie jede andere doch auch. Wegen achtzehn muß man nicht rumzuspinnen anfangen, deswegen sich bekümmern. Nicht wahr? Oder? Oder was? Was in ein "Zimmer achtzehn" reininterpretieren, nicht?
Alles vernünftiges Volk hier. Auch in und für "Zimmer achtzehn". Was sieht man da denn seltsame Blicke? Augenaufschläge? Nachdenkliche Gesichtsausdrücke?
Obwohl es ganz drauf ankommt. Durchaus eine eigene Welt. Die von "Zimmer achtzehn". Hat man in der Weise noch nicht direkt länger.
Warum darf das denn nicht bleiben, daß "Zimmer achtzehn" Exklusivität hat, wenn alles in "Zimmer achtzehn" länger nun Exklusivität hatte? Wochenlang stand "Zimmer achtzehn" für sich. Für sich alleine. Und "Zimmer achtzehn" war jedem klaglos gut. Hatte nirgends zu größeren Störungen im Verkehr geführt.
Was muß man sich nun plötzlich um eine doofe Zimmerzahl Gedanken machen? Irgendwelche Besorgungen, deswegen? Als profanes, handelsübliches Besucherzimmer?
"Zimmer achtzehn", "Zimmer achtzehn" war doch lustig. Man hatte Spaß in und an "Zimmer achtzehn". Schon gar nochgerade im Heute. Diese scheinbar brauchbaren Gegenwartstage. Glaubt man doch selber nicht, daß "Zimmer achtzehn" hier Besucherkreisen viel sagt.
"Zimmer achtzehn", das könnte sogar ewig bleiben. "Zimmer achtzehn" - könnten alle Zimmer rundum gegenwärtig gut heißen. Daß man auch an ihnen "Zimmer achtzehn" als Zahlennennung anbringt. Überall "Zimmer achtzehn". Kein "Zimmer vierzehn" mehr. "Zimmer fünfzehn". "Zimmer sechzehn". "Zimmer siebzehn". "Zimmer neunzehn". Nur noch: "Zimmer achtzehn".
Welches Problem hätte man damit? Gäb's denn irgendwann wegen "Zimmer achtzehn" eine sonderliche Erregung? Oder gab's so was schon irgendwann zuletzt?
Ein eins A Zimmer, das "Zimmer achtzehn". "Zimmer achtzehn" müßten noch mehr Zimmer nummeriert sein, daß man weiß. Es jedem klar wird.
Bereit für alles und jeden, "Zimmer achtzehn". Dort kann man gut hinkommen, reingehen. Oder nicht?
Die Nummer achtzehn, man könnte sie an jedem Nebenzimmer genausogut anbringen. Wo wäre das ein Problem? Weiter ein Problem, im Heute?
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