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Blog von TeddeMehr

Der eine nun geschwinder raneilende Solo-Stern

26. September 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Schon lustig.

Das Rätsel scheint direkt gelöst, wie so ein Stern so einsam und verlassen von allem des Üblichen in der Milchstraße rumirren kann. Mit ein paar Meilen mehr am Tachostand droben, wie bei einer neueren Tempovermessung das Resultat war. Statt so vierzig, hat man demnach fünfzig drauf. In den unendlichen Weiten des Weltraums. Glattweg zehn mehr, als so noch die neunziger Jahre das Ergebnis berechnet wurde. Aus der Jahr '18-nach-dem-Millenium-Sicht: vor knapp zwei Jahrzehnten..

Der eine Stern, der sich in ein paar laschen absehbaren Äonen an Zeit dem Sonnensystem der Erde angenähert haben wird. Daß diese Ankunft ein wenig Unordnung in so die relativ gefestigten Planetenbahnen bringen könnte, sozusagen: die Bröckchen durcheinanderschmeißen.

Allerdings etwas fernere Zukunftsmusik. Die wahrscheinlich keiner der heute lebenden Erdbewohner leibhaftig erfahren wird. Nichts von dem, daß da selbst um die Erde gefürchtet werden muß, gestaltet sich was mit einer Sonnen-Ankunft mieser.

Die Erde, der eine "blaue Planet", bekanntlich der Sitz der großen Menschenrasse.

Was des Rätsels Lösung für den einen Sternen-Irrläufer ist, so für sich und alleine am Flug, höcstwahrscheinlich eher unbegleitet von Planeten?

Ein Zusammenstoß der Milchstraße vor Jahrmillionen mit einem kleineren Sternenhaufen!

Diese Kollision soll der Grund sein, daß sich innerhalb der Milchstraßengalaxie manch tanzendes Sternenverhalten vom Rest unterscheidet. Einzelne Sterne des Sternenhaufens blieben in der Milchstraße, als sich die große und die kleine Galaxie wieder voneinander lösten, wie gewißlich der Widerpart Sterne und Brocken aus der hiesigen Sternenansammlung mit sich mit entführte.

Und nun, so ein seltsamer Wirrläufer, der mit dieser Vergangenheit zu erklären wäre, kommt irgendwann an das irdische Sonnensystem ran, gerät in die Anziehung, mit unabsehbaren Folgen. Für die hiesige Sonne. Und so die Planetenreihe samt Monden.

Nur, wie viel Menschheit dieses Geschehnis in der fernerer Zukunft denn erleben wird, daß man sich heute bereits drum größer Sorgen machen müßte? Schwer zu sagen. Machen kann man gegen die Ankunft jenes Solo-Sternes sowieso nichts. Wenn er rankommt, dann kommt er ran. Es hat das Niveau, wie sich auch öfters schon Meteoriten/Asteroiden der Erdenwelt annäherten. Einmal, um an ihr vorüberzufliegen. Von der Erdgravitation wegzuprallen. Das Allerwenigste davon, das wirklich in die Umgebung der Erdatmosphäre gerät.

Aber, immerhin, es kann. Jederzeit. Und immer wieder.

Und der eine alleine fahrende Stern, der hat nun eine noch schnellere Geschwindigkeit auf dem Tacho droben, wird damit viel geschwinder in der terrestrischen Sonnensystemnähe eintreffen. Als früher noch die Tage vermutet, bekanntgemacht. Vorausberechnet. Bei einer verbesserten Genauigkeit, die außerirdische Tempomessung angehend, im Heute. Daß man nun exakter darüber Bescheid weiß. Daß man diese Solo-Stern-Ankunft bei sich früher ansetzen kann, als die Jahre über sonst so gedacht.

Bis hin zu mancherlei Stellen hinter dem Komma, daß man das nun kennt, das mit dem Geschwindigkeitsaufkommen des einen verirrten Sterns. Der da so ranturnt. Behält er seine Reisebahn bei, der Erdsonne beizeiten ins Gehege geraten wird.

Könnte der eine Stern allem noch gefährlicher werden, als man es sich auch nur irgendwie ausmalen kann - was wohl vom dem einen Sonnensystem, wie man es heute so als eine Art festgezurrte Üblichkeit kennt, bleibt?

Selbst das wäre schlußendlich vorstellbar, daß sich die beiden Sonnen in relativer Entfernung zueinander aufstellen. Daß aus einem Eine-Sonne-System ein Zweisonnensystem würde. Weil die Erdsonne die Irrläufer-Sonne zum Anhalten bringen konnte.

Was dann?

Doch auch eine Möglichkeit, sie mit ins Kalkül einzubeziehen, nicht wahr? Etwas, das wirklich keine kleine Gefahr wäre. Für die Erdkugel, den "blauen Planeten". Für alles Leben auf dem blauen Planeten. Oder jedes zukünftig sich auf der Erde neu entwickelnde Leben. Nach einer großen Katastrophe. Ähnlich den Katastrophen, wie es sie schon des öfteren am Planeten Erde gab.

Beispielsweise, die Dinosaurier, die löschte so was vor sechzig Millionen Jahren aus. Bis auf einen schnöden Rest: die Vögel. Und so die ganz frühen Säugetiere., die sich damals noch lieber verhuscht vor den Dinosauriern verbargen, statt ihnen ständig als Futter zu dienen  So rattenähnliches Viehzeug. Die Vögel und das und das Säugegetier, das kam vor diesen zig Jahrmillionen trotz ziemlich andauernden miesesten Lebensbedingungen davon.

Wie bestimmt nach der nächsten großen Katastrophe das Leben sich aufs neue entwickeln würde. Von woher auch immer.

Bei den Schwarzen Rauchern in der Tiefsee kreucht und fleucht mit Sicherheit das Tausendste. Gewohnt, dort auch bei unwirtlichsten Bedingungen leben zu können. Von dort aus, von da könnte sich vielleicht auch wieder das nächste der Reihe ausbreiten. Daß sich was bei den Rauchern so vermehrt, daß es einzelne Kreaturen aus der angestammten Heimat bei den Rauchern verjagt. Diejenigen, die von wo wegmüssen. Sich an veränderte Bedingungen jenseits der Raucher anpassen, möchte man nicht vergehen, nachdem dort bei den Schwarzen Rauchern der Platz spärlicher geworden ist.

Neues Leben also, das sich jederzeit neu plant.

Zumindestens solange, wie sich die Erde sich noch in einem Sonnenbereich befindet, der das mit dem Leben ermöglicht. Ansonsten wäre das mit den Lebensmöglichkeiten wohl weniger, würde der Erdball zu irgendwas Mars-, Mondähnlichem. Droben an der Oberfläche ist am Mars, dem Mond echt nirgends viel. Daß nur noch der trübe Gesteinsbrocken bliebe, mit kleinen Überbleibseln von dem, was einstmals den stolzen "blauen Planet" ausmachte. Was die eine Solosonne dann vielleicht zu verantworten hätte. Kegelt sie nach ihrem Eintreffen alles im terrestrischen Sonnensystem erst so richtig durcheinander.

 

 

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