Bis sich was Volk an nichts mehr was stört
Das Wort vom "Ekeltraining".
Noch mal "Ekeltraining", das bedeutet nicht, daß man sich nicht vor was ekeln würde. Sondern das, daß man daran arbeitet, sich vor was nicht mehr zu ekeln.
Und so was, das scheint man bei den Leuten in der europäischdeutschen Regionalität tatsächlich an den Tag legen zu wollen. Beinahe tagtäglich ein bißchen was davon mehr, daß Bevölkerung was Scheu verlieren soll, sich nichts mehr größer denken, an nichts mehr sich was stören, was verstören sollte..
Jetzt war also das zu erfahren - als ein wahrer Gipfel in dieser einen Geschichte - daß da sich einer einer Partei nun an gewissen Kleinigkeiten versucht. Eine Figur einer Partei, die sich glattweg mit dem Wörtchen "Alternative" schmückt. Alternativ wie alternativbefreit; alles dessen, das keine Alternative sein kann.
Muß man sich bloß mal vorstellen: die eine Alternative? Da wird dir beim Wort "Alternative" anders.
Tatsächlich, so wurd es einer Allgemeinheit diese Gegenwartzeiten im Jahre '18 nach dem Millenium mitgeteilt, daß da einer, weit oben in jenem Parteiwesen mit dem Schmuckwort "Alternative", Schriften, Texte für sich nutzt. So fasrige, hohle Zeilen, eine Sekunde umfabuliert. Daß dergleichen, aus tristester Vergangenheit herstammend, Gegenwartstauglichkeit hätte. Als was, mit dem Geschehen der Gegenwart besetzt.
Was Zeug und Schrift- und Redebeiträge, wie einer Inhalte in den zwanziger, dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts rüberbrachte. Sie vor Leuten während der "Weimarer Republik" und im "Dritten Reich" ausbreitete. Für Stimmung und Hetze zu sorgen, alle Welt gleichzeitig für dumm zu verkaufen. Jedoch dort auf den Unbedarften der damaligen Gegenwartstage bezogen, eben das einer reichsdeutschen Umwelt.
Da wird denn lediglich schnöde, gibt man das dem staunenden Publikum kund, was Text ein wenig für den Gegenwartszeitbezug umgeschrieben. Umformuliert. Daß es eben als Umgedichtetes ins heutige Weltszenenbild hineinpaßt. Dieses ganz Alte. Uraltprofane. Das "Nationalsozialistische". Mit dem es so einer wie der mit dem "Tramp"-Bärtchen, dem ewigen Breitbärtchen, doch mal schaffte, deutsche Gemüter, Geister durcheinander zu bringen. Daß ihn viel zu viele anders ansahen, als jahrelang früherher in der "Weimarer Republik" noch.
Ganz offen spricht man das an, daß man da als die mit dem Schmuckwort "Alternative" das eine auf der Bühne getan habe. Daß man sich dazu herabließ, was des einen "Tramp"-Fälschers für sich herzunehmen - als könnt man das frisch jetzt bei jeder Menge Lichtlosigkeit in der Weise anstellen. Hämevoll betreiben.
Da Reden, Ansprachen von einem und jenen seiner Umgebung nur mit was Gegenwartszeitbezug für sich zu nutzen, umzufabulieren und als solches für sich erneuert in Gebrauch zu nehmen.
Daß es doch einem jeden klar sein müßte, was los ist. Was man für was ist. Als wär man der Meinung, das mit "Ekeltraining" nach IHRER Art hätte seine Früchte getragen. Obwohl man sich besser jede Wahlstimme sparen sollte. Für SIE. Daß sie wählbar bleiben, erst recht gewählt würden, nachdem SIE ab- und aufdecken. Das, was denen geradezu schlußendlich das Allerwichtigste ist: daß SIE erst mal beim Wählerstimmenfang Erfolg hätten. Daß blöderweise unberatenerweise bei IHNEN das entscheidende Wahlkreuz anlandet.
Trotzalledem, was bei IHNEN abgeht, was sie immer offenkundiger zum Ausdruck bringen. Nichtsdestotrotz liest beinahe jeder tagtäglich, wie sie abscheulich in der Wählergunst sonstwie noch zunehmen. Ungeheuerlicherweise. Wie ihre Prozentzahlen richtig in die Höhe steigen. Als wäre das mit ihnen sonst noch was von großartig, daß man ENTSCHLOSSEN sein müßte. Hätte nicht mit IHNEN das falsche Programm vorm Fernsehgerät eingeschaltet. Daß sie im Jetzt wirklich denken, sogar damit noch einwandfrei daherkommen zu können. Mit so was. Mit dem Alten. Das man lediglich für sich für den Jetztzeittag umtextete. Daß alles Volk demnach so weit wäre, daß man das glaubt, DAS bereits offen mit sich anstellen zu können. Gänzlich unbesorgt. Nicht für die Tonne, daß SIE damit gehen, sondern noch mal was an Zugewinn davon haben. Sie, grinsend beim hinterletzten Gestrigen. Bei den ekelhaften Lug und Trug-Zeilen aus dem traurigsten Vorgestern.
Geradezu, als wäre man bei einem "Ekeltraining" sehr erfolgreich. Daß man selbst noch das Widerwärtigste an Vorstellbarem bei sich entdecken lassen kann. Mit dem aus dem Bühnenhintergrund vorkommt, vor einem grinsend hinzutreten, es abzusondern. Ohne daß einer überhaupt das Kleinste was davon merkt, wie ekelhaftest da was Tour und Ankommen gerade ist. Man sollt es geradezu hinnehmen, dazu kopfnicken, als wäre man selber ganz gut im Ekeltraining dabei. Daß einen deshalb nichts mehr angreift, kein Würgegefühl und nichts mehr des weiteren.
Als hätte das "Ekeltraining", mit dem man sich vor nichts mehr ekeln möchte, vor nichts mehr zurückscheuen, seine Arbeit getan. Hätte man die frühere Scheu verloren. Daß man selbst noch den übelsten Batzen mit der Hand hochnehmen möchte, ohne daß man bei sich was würgend mitkriegt, auch nicht, wenn man dran riecht. Daß man sogar mit der Zunge mal probieren könnte, ohne ...
Wie es doch eigentlich der Wirklichkeit entspräche, dieses deutlicher beschriebene Bild, wenn einer Reden von einem nun eine Sekunde umgestaltet. So was von dort vor lauschendem Volk von sich gibt. Als wäre das der Beweis, daß man denn jetzt bald wirklich so weit wäre, daß man den letzten Erfolg hatte, bei sich und mit den zurückliegenden Trainingseinheiten. Daß man auch das noch ganz deutlich vergegenwärtigen kann, daß man was Wählerschaft auch mit dem noch wählbar bleibt. Mit diesen aus den hinterfotzigsten Tristesse-Tagen, die einer als Deutscher bisher mal sehen konnte. Die damals waren, als der eine mit dem Bärtchen mit so was seine Auftritte gestaltete. Um bei so was auch noch von deutscher Bevölkerung hochzahlig gewählt zu werden. Echt wahr. Taub und blind waren zu viele geworden, als Menschen der "Weimarer Republik". Man hat DEN mit so was diesen Themen sich angefüttert und am Ende des Tages in der Wahlkabine das Kreuzchen bei dem und seiner Partei gemacht. Damit am Schluß für so was wie SIE die "Weimarer Republik" fortgeschickt. Für so etwas wie IHN. Und die SEINEN. Die Jauchegrube des Nationalsozialismus als solches zwölf Jahre für sich genommen. Der deutsche "Reichsbürger", der denn in dieses Joch hineinstieg. Das zwölf dröge, dämmrige Jahre auf ihm lastete. Zwölf lange schreckliche Jahre, die er daraufhin erfuhr.
Ziemlicher Umfang, wie es der "Reichsbürger" von und mit Dem besorgt kriegte. Ende der zwanziger, Anfang der dreißiger Jahre war man in der "Weimarer Republik" übelst mit was des "Ekeltrainungs" vorangekommen. Beinahe jedes Gefühls, jeder Empfindung konnte man beraubt werden. Bis zu einer großen Bewußtlosigkeit von viel zu vielen einer Wählerschaft war DAS voranzuschaffen. Daß man SEINE Absichten sogar offen mitanhören konnte, das, was DIE und DER für die Zukunft der Masse schreiend ansagten. Während man allerdings lange dabei taub war und blieb.
Dabei wäre es da noch kurz das Leichteste auf der Welt gewesen: bei den "Nationalsozialisten" hätte man nichts anzukreuzen brauchen. Der Wahnsinn, was sich der "Deutsche" damit erspart hätte. Die "Nationalsozialisten", die hätten mit sich und ihrer stinkenden Unratdeponie vier weitere Jahre zu warten gehabt. Und, hätten SIE nicht auf was warten können, die Polizei und die Wehrmacht, die wäre wohl vielleicht doch unter Waffen rausgekommen aus den vollbesetzten Kasernen. Hätten die es mit ihrer "SA" wie in den frühen zwanziger Jahren in München anders versuchen wollen. Was sicherlich DEREN Idee gewesen wäre. Nur, so das bedenkenlose, sorgenbefreite Krakelkreuz in der Wahlkabine. Da was wo zu oft damit anzukreuzen, das änderte vieles. Allerschlimmste Folgen hatte diese Tatsache für den "Reichsbürger".
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