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Blog von TeddeMehr

Die, die man einfach nicht in der Unter-fünf-Prozent-Heimat läßt

16. Oktober 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Muß zugeben, so zwei Parteien, die fehlen mir im Jahr '17-Bundestag nicht. Und woanders würden sie mir erst recht ebensowenig fehlen. Bei keiner Neuigkeit der Gegenwart des Jahres '18.

Hätten sie die Möglichkeit gehabt, dort bleiben zu können, wo sie hingehören: mit sich unter den fünf Prozent. Unter der Fünf-Prozent-Hürde. Kaum, daß was deswegen was zum Traurigsein gewesen wäre. Für niemanden.

Schwer einzusehen, daß diese beiden nicht dort sind, in ihrer alteingesessenen, bewährten Heimat: unter den fünf Prozent. Wo alles für sie bestens eingerichtet wäre. Im Grunde genommen verdeutlichen sie das beständig bei jedem Wort. Das er dort ist, unter den fünf Prozent: ihr allerbester Heimatboden. Besseres kriegen sie doch nirgends. Alles unter den fünf Prozent, umfänglich das IHRE. Jeder Prozentpunkt unter den fünf Prozent. Sieht man sie denn nicht ihre herablaufenden Tränen? Die, die sie vergießen, nur, weil sie diese Probleme haben, die eine Riesenschwierigkeit: erneut unter der Zahl fünf zu landen. Zurück nach Hause zu kommen.

Die eine Partei, so eine neuere Partei. Zumindest wird von ihr als eine "Neuheit" geredet. Als wäre da diese nicht eine, eine von jenen Parteien-Neustartversuchen in Wahrheit. Von welchen, die es mit solcherart Parteineugründungen nun schon seit dem Ende des zweiten Weltkriegs ständig mit sich probieren. Praktisch, der zweite Weltkrieg, der war Anno '45 kaum vorüber, wollten DIE schon wieder was. Von der Großmutter, dem Vater, dem Vater des Vaters. Immer und zu jeder Zeit: die fünfziger, sechziger, siebziger, achtziger, neunziger Jahre. Bis heute. Als hätte das noch gar nicht gereicht, was sie so  die Jahre vor '45 alles haltlos absaufen haben lassen,. Daß es sogar mal ins dröge deutsche "Reichsbüger"-Bewußtsein geriet. Das mit IHNEN. Mit all den miesen Charakteren. Die gesamte Sammlung, die dem "Reichsbürger" eröffnet wurde, ein wahrer Katalog. Selber hatte man sich zu erkennen, dahingehend wurde ausgeholfen. Und es war einzugestehen. Einsicht zu kriegen.

Seit jenen Tagen, daß sie also bei den meisten ihren Unternehmungen und Bestrebungen ziemlich erfolglos geblieben sind. DIE. Mit dem Sologehen außerhalb anderer Parteien, in denen sie Mühe hatten, nach vorn zu gelangen, sprachen sie von sich zu offen was an, daß dann wer irgendwann nicht mehr groß was war. Wegen dem Vergangenen mit seinem Umfang. Der unanzweifelbaren Beweislast. Was immer ihnen möglich war, sie hatten es mit sich bewiesen, und das wußte man tatsächlich weiter von IHNEN. Besten Überblick hatte man. Und kriegte man sie deutlicher in Sicht, dann ... Dann hatten sie zurück zu treten. Daß keiner mehr sonst zuviel was von ihnen sähe. Was Schaden bei einem bringen hätte können. Bei bester Klarsicht auf da was, was SIE in IHRER Tollheit vor '45 angebracht hatten..

Aber, so nach über siebzig Jahren, da scheint sich einiges am Horizont zu verlieren. Daß so welche, die sich so beiläufig in so Tage vor Adenauer, Erhard zurückwünschen, tatsächlich glattweg nun neuerlich größer mit sich umgehen können.

Fast sieht und hört man die bereits mancherorts, als könnten sie sich schon überhaupt nicht mehr einkriegen. In all ihrer unwiderlegbaren Überdeutlichkeit. So toll empfinden sie sich im Heute.. Drohen einem, der nicht mit ihnen mitgeht, demnächst weggesperrt zu werden, weg- und aufgeräumt. Geradezu zunächst was Ansage von einem profaneren Gefängnisort. Oder plötzlich direkt überklar: das mit dem Vergasen. In einem "KZ". War ihnen ja duchaus schon mal möglich, so was mit sich beginnen zu können. Es spielte sich was in "KZ" ab. Ihre Vorurteile und all das kleinteilig Bornierte, das brachten sie blutig für viele Leute zur Umsetzung.

Und die zweite Partei? Die als "außerparlamentarische Opposition", so schlimm war das doch nicht. Die frühere "Partei der Besserverdienenden", mir sind die nirgends mit nichts abgegangen. Wie auch derzeit öfters im Bundestag deutlich wird, sind die auch was. Beweisen es nebenher, wie wenig sie eigentlich wo irgendwie fehlten. Beispielsweise, wenn man von denjenigen mitkriegt, wie sie so Eingaben machen, zusammen mit so denjenigen, die als die eine "Parteineugründung" das Schmuckwort "Alternative" an den Tag legen. Dieses schöne Wort "Alternative" haben DIE für sich genommen. Gemeinsam, daß da von den "Wirschaftsliberalen" mit jenen einen aus der einen aus der Rechtsraus-Klitsche mitgegangen wird, die dem Wort "Alternative" einen Charakter verleihen, einen schwer zu parfümierenden Geruch. Mancher der eigenen Texte der "Wirtschatsliberalen" mitunter nur ein wenig anders, moderater formuliert. Um dann, denkt man dem ein bißchen hinterher, DAS richtiggehend wahrzunehmen, daß das am Ende geradewegs das EINE Ergebnis hat. Daß da genau dasselbe rauskommt. Unterm Strich. Wie bei JENEN mit dem einen Wörtchen "Alternative".

Daß klar ist: die gingen der Welt echt nicht ab. Hätten beruhigt überall im Außerparlamentarischen verbleiben dürfen. Bei den anderen, die einem was das Wort "Alternative" spotterfüllt hersprechen, als die, die nirgends jemandem eine Alternative sind.

Trotzdem, sie werden gewählt. Von irgendwie unbestimmt Unzufriedenen. Schwer zu sagen.

Schwer zu sagen: Macht sich da ein Zuwanderer das Essen selber. Was der sich immer am Herd kochen könnte. Daß dem das am Ende noch schmeckt. Und, kann einer, eine nähen, was der sich selbst aus Resten noch selber für sich herschneidern könnte. Um darin in dieser Gewandung ganz gut auszusehen. Nach was Modischem. Einfach der Wahnsinn, was man dann erst neidisch sein muß.

Selbst aus der Restmüll- oder Biotonne kann man heutzutage noch was Gutes rausholen. Prall rote Tomaten etwa. Weggeworfen. Ohne die kleinste Schimmelstelle zu betrachten. Außer der einen Schimmelstelle, daß es da jemandem zu wohl war, daß er so was im Überschwang wegwarf. Weil er etwa zuviel davon hatte? An jemand es weiterzureichen, das wollte er denn dann auch nicht. Lieber schmeißt er weg?

Also ...

Zwei Parteien scheint man heutzutage irgendwie voranbringen zu müssen. Als Wähler. Schwer einzusehen, tatsächlich, weshalb. Was einem da fehlt, beständig mißlingt, daß man DIE wählt, IHNEN ein Wahlkreuz schenkt, während man andere fast von oben herab hintendran läßt. Denen den Absacker verpaßt, obwohl die zu denen rechnen, bei denen das Allerschlechteste wirklich noch besser ist, als irgendwas des Besten derjenigen, mit Sicherheit dieser zwei nun nach vorn gebrachten und wie toll hergewählten Parteien. Denen eigentlich alles unter den fünf Prozent restlos gesichert sein sollte. So die Art, wie sie reden, bei einem daherkommen, hätten sie den einen alten hergebrachten Drang: den für alles unter den fünf Prozent. Darauf kann man wahrlich bei ihnen vertrauen, auf ihren Unter-fünf-Prozent-Charakter. Der ist wahrnehmbar. So hoch auch die Prozentzahlen sind, man müßte nur Witterung aufnehmen.

Nur, so die Fünf-Prozent-Hürde, von der die beiden ständig jedem alles heimatvertrieben sprechen, an der mangelt es IHNEN.. Richtig wegsaufen müssen sie sich derzeit diese Traurigkeit. Mit trübem Bier. Literweise.

Müßt man ansonsten nur kurz wissen, was man auf der Welt bloß verpaßt hat, daß zu viele hier die beiden wählbar finden. Diese fremden Gestalten, beständig was von unter den fünf Prozent, ohne unter den fünf Prozent zu sein. Fremdest zu betrachtende Figuren. Mit Gesichtern. Die Mienen ziehen ... In den Jahr '17-Bundestag durften sie als so was in all ihrer Fremdheit und deutschsprechend einziehen, wirklich wahr. Nirgendwo haben sie momentan einen Mangel bei den Zustimmungswerten. Die einen, jene abstrusen, undurchsichtigen "Wirtschaftliberalen", und die anderen, die mit den altvorderen Wünschen und jenen häßlich gräßlichen Möglichkeiten der Rechtsrausdrehung.. Daß sich da ein krakeliges Wahlkreuzchen zu denen hinverirrt, es ist nicht zu fassen. Und außerst befremdend.

 

 

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