Sie sagte, "rechts" bzw. "links", das war mal
Da sprach eine in einer abendlichen Wahlnachbetrachtung, daß man eigentlich von Althergebrachtem abrücken sollte. Dem in so "Links"- beziehungsweise "Rechts"-Kategorien zu denken. Daß da die Gräben im Heute ganz anders verliefen, als so simpel in was "rechts" oder "links" einzuteilen. Politisch das linke oder rechte Lager.
Der Graben in der Gegenwart, der verliefe vielmehr zwischen so dem des altertümlichen Nationalen, jenen Grenzziehungen mit dem gesicherten Bedarf an Autoritätsstaat, des nämlichen Despotismus, Autokratismus. Linksraus: der "Kommunismus", rechtsraus: der "Faschismus". All das, das Nationalgrenzen benötigt, Einzäunung, Begrenzung. Gegenüber dem des Demokratischen, des Proeuropäischen, dem des Schengen-Raumes mit seinen offenen Grenzen eben und zusätzlich denjenigen, die in der Lage wären, im Klimawandel was Menschgemachtes zu erkennen. Und nicht das, es wäre alles eigentlich wie immer: Wetter eben. Als könnte man nichts davon irgendwo durch eigenes Handeln oder Tatenlosigkeit mitverändern. Ummodeln. Etwa das mit dem Ausstoß von Stickoxid hinten aus den reisenden Karren raus. Oder dem mit den Treibhausgasen, die freigesetzt werden und für ein möglichst großes Ozon-Loch sorgen. Wie Gifte und Überfischung für Aussterben verantwortlich sind, sich den Ast abzusägen, auf dem man sitzt.
Also, dort, daß der Graben eigentlich im Heute verliefe, und nicht in irgendeiner Betrachtung einer handelsüblichen Politik-Ausrichtung. Wie man sie ehedem mit so dem des Wortes von "Linken" oder den "Rechten" in der Welt verortete.
Das eine, das wäre das vorgestrige Nationale mit all diesen Dingen, dem einer Zentralmacht, die mit ihren Dingen über alles gebietet, die ebenfalls das Bewußtsein des einzelnen sein können. Gegenüber dem, ein Europäer in Europa zu sein, der keine dieser genug ausge- und verlebten Grenzen mehr anerkennt. Der keinen der früheren Grenzzäune für sich mehr nötig hat. Wie ebenfalls kein bißchen was eines Autokratenstaates mit seinen despotischen Ansagen nirgends. Dem eine regionale Fahndungspolizei zur Verbrechensbekämpfung reicht, im Gegensatz zu einer Abschottungs- und Grenzendichtmacher Vorherrscher-Polizei. Sozusagen, jenem Grenzschutz, der keine freiheitlichen Ideen kennt, einem allerdings Sicherheit und so was wie Autorität vorgaukelt.
Ebensowenig wie ein Maschinengewehr von einem Wachturm herunter benötigt würde. Oder Grenze-Abgeh-Leute unter Waffen. Als hätte es nicht früher auch alles längst gegeben: beispielsweise jede Menge Grenzübertritte von Verbrechern. Tonnenweise Drogen, die in den vereinzelten Staaten eintrafen. Trotz all dieses Grenzenziehens, den Autos und den Rest, den man beständig an der "Landesgrenze" anhielt und kontrollierte. Um anscheinend doch zu vieles an Kleinigkeiten zu übersehen und ins Land kommen zu lassen. Oder vielleicht doch nicht zuviel gegen was tun zu können, weil der Drogenhandel seine Wege findet, nachgefragte Ware anliefern zu können.
Der Drogenkrieg, längst ein verloreren Krieg. Seit ewiger Zeit in Sachen Drogen alles unverändert in seinem Wesen. Nur, die Niederlage in diesem "Krieg", die kaum ein Staat je eingestanden hat. Anscheinend ein Ding der Unmöglichkeit, vor sich zuzugeben, daß ein Kilo aufgefundene Drogenware nichts anderes bedeutet, als daß das zigfache davon lange seinen Anfahrtsweg gefunden hat. Von woher auch immer. Darüberhinaus: die Designer-Drogen aus dem Labor. Selbst für daheim, von jedermann selber zusammenzumischen. Hat man dazu die Lust.
Das sprach also eine: Von der neuen Linienziehung in Europa. Daß hier das Denken "links" oder "rechts" dem Ganzen nicht mehr real so ganz entspricht. Sondern daß hier die Grabenziehung in Gegenwartstagen anders verläuft. Bei dem, was die altertümlichen "Nationen" mal waren. Wie man sich jegliches aus den Geschichtsbüchern berichten lassen kann. Was das alles mit DEM und DEM in Vergangenheitszeiten schon mal war. Im Gegensatz zu dem anderen, dem Geist eines Gesamteuropas, in der es nur mehr die einzelnen mehr oder weniger autonomen europäischen Regionen gibt,. Während der nationale Überrest mit seinem Hymnensingen was Exklusives für den Fußball wäre. Oder den Sport im Allgemeinen, der wie gehabt mit Regionalem wie "Staaten" diese und jene Europameisterschaften veranstalten möchte.
Schwer hier, das wiederzugeben, was die eine genau meinte. Hätte ich wohl besser in der Schule aufgepaßt. Wenn man schon was erzählt bekommt. Von der Lehrerin.
Schließlich auch deutlich, was man gewählt hat, etwa für so einen Jahr '17-Bundestag. Großartig unter anderem die nächste Parteineugründung von welchen Bestimmten mit einer Rechtsrausdrehung. Die selbst noch das nächste dumpfbackigste Autokraten-Regime für sich zukünftig in Planung hätten. Die am liebsten den obertristesten Despotismus wiedergebracht sähen. Gedankenbefreiten Gehorsam und Kadergeist, bis auf die Knochen. Könnten sie erst zahlreich genug für so was angewählt werden, wäre es so weit. Durch so schnöde Krakelwahlkreuzchen in der Wahlkabine. Ähnlich dem eben, wie das Anno '33 bei einer echt entscheidenden Wahl war. Bei der so "Weimarer"-Bürger komisch in die Kabinen fürs Wählen latschten. Um auf Stimmzetteln schlimm, böse was anzukreuzen. Für jemand zu gehen, dessen Trugbild das größte war. Für die eine Gräßlichkeit von dem mit dem Charlie Chaplin-"Tramp"-Fälscher- Bärtchen, daß sie angehäuft stimmten. Die demokratische "Weimarer Repuplik" wurde für dem seine willkürliche Diktatorenart in die Tonne gekloppt. Für DEN und DIE, das muß man sich mal vorstellen. Daß der eine dann, in seiner gesamten allgemeinen Billigkeit das Übel schlechthin nach vorne bringen konnte. Jede "Rasse"-Frage beantworten lassen wollte. Was die Vertrauensvollen, die Anno '33 in die Wahlkabinen reinspazierten, noch nicht so ahnten, wie das mit dem enden würde. Das einzige, was man denen im Jahr '33 zugute halten kann: daß sie bei einer aufgeheizten Stimmung im Land geblendet waren. Durch eine Propagandamaschine mit eigenen Zeitungen und dem, zu das hinterkünftige Wirtschaftsbosse den "Nationalsozialisten" mitverhalfen. Daß keiner im Jahr '33 noch restlos absehen konnte, nur so umschattet Dinge erkennen, von denen man allerdings in der Gegenwartszeit des Jahres '18 nach dem Millenium allüberall alles ganz genau weiß. Wie sich die Geschichte nach dieser Machtergreifung durch ein "Ermächtigungsgesetz" weiterentwickelte. Wohin man dann als deutscher "Reichsbürger" mit dem arroganten Großsprech-Nationalen geführt wurde. Daß der Deutsche sich am Schluß vor sich selber erschrak, als man ihm alles nach dem Kriegsende im Jahr '45 verdeutlichte. Da was Charaktere bei ihm, dem "Deutschen" zum Vorschein kamen, unglaubliche Charaktere. Die vielfach wohin führten, schlußendlich in die "KZ". Als DIE einen Bestimmten denn fort und vergangen waren, ergriff die Erschütterung die Weltkriegsüberlebenden.
Es war DAS ja schon mal, das, "Drittes Reich", so wurd es geheißen. Bei einem Großtuer-"Führer" mit durchorganisiertem Unterdrückerwesen, bei "Gestapo" und "SS". Das mit der Bürokratie, das hatte man auch zur Hand. Das mit dem in den Beamtenstuben, aus denen heraus ... Bis hin zu der KZ-Realität. Die KZ-Realität, in die der politische Gegner schon ab '33 gelangte. Erst mit dem Krieg ab '39, daß man das, wie man in den "KZ" darüberhinaus weitermachen wollte, auslagerte. Als man das mit der Verfolgung der Minderheiten im Staat, das mit den Zigeunern, Juden und manchem anderen, im großen Stil in einem bürokratisch-industrialisierten Mörderwesen gipfeln ließ. Die raissistisch-motivierte Verfolgung, die war ab '39 bei einem ausschließlichen Tötungswillen angekommen. Bei dem, das die "Euthanasie" nebenher war. All das, das verschiffte man mit den Gebietszugewinnen in die eroberten Gebiete. Damit der deutsche Bürger was des Geschehens nicht so ganz überdeutlich als was in seiner Nähe mitkriegte. Der Dampf aus den Schloten der Verbrennungsöfen sollte das reichsdeutsche Näschen nicht zu stark in Irritation vesetzen. Damit nicht doch die Aufregung mal überhand nähme, im Volk, das im Krieg darbte, elendlich was litt. Einen Krieg, den man verlängerte, um daheim im Bunker den Hund herzustreicheln und wie was des Handelsübelsten für den Boulevard eine Blonde zu heiraten. Faktisch, der Normalität eines Kleinbürgerlebens, der man frönte. Als Befehlshaber in einem Weltkrieg, der ruhig noch ein paar Tage dauern durfte. Trotz der Deutlichkeit der Niederlage. Um jede Minute war der eine Breitbartdauerträger froh. Egal, was dafür zu unternehmen war. Selbst Kindern, kleinen Jungs händigten DIE dafür noch Waffen aus, patschte ihnen, ehe sie rausgehen sollten, rein zwischen die Ruinen, die Wangen her.
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