Nebenher das noch
Tja, das eine Foto des Asteroiden/Meteoriten "Oumuamua", jene "künstlerische Darstellung", sie hat was klasse was von einem Hochglanzbild. Mancherlei drauf zu erkennen, blendet man mal das Helle am Bildchen weg, macht dunkler. Und dann erst die zahlreichen umschatteten Höhlungen, beinahe wie Bullaugen eines Schiffes. Von dort könnte durchaus wer rausblicken.
Selbst noch mit bloßem Auge möchte man bei der Bildbetrachtung irritiert sein. Sind das Buchstaben, sind das gar die Symbole einer Schrift? Daß man unwillkürlich was dran lesen möchte, ohne es zu können. So einwandfrei was wie Emblem, Abzeichen oder so, das man mal belassen hat, nicht abdeckte, weil es ja auch mal nicht notwendig war. Wär das was auf der Erde unten, wären da die Möglichkeiten vielfältig. Dort könnt man im Rund rumzufragen anfangen, Botschafter einbestellen, vieles mehr. Überdies: Weiterhin Sprachwissenschaftler, Schriftzeichenkenner - was könnten das für Buchstaben sein? So viele Zeichen dran, die man nachmalen kann.
Aber nun, na ja, eine "künstlerische Darstellung" bleibt es immer, auch wenn die Erwähnung einer "künstlerischen Darstellung" eher dazu dienen möchte, Zweifel in einem zu säen. Dabei darf man schon fragen: So Planetenbilder aus fremden Sonnensystemen, die so Wissenschaftsartikel garnieren - was ist mit denen? Da wird's auch immer komischer damit. Früherdings, tatsächlich nur "künstlerische Darstellungen", die sich Zeichenkundige erdachten. Oder ist das bald schon was anderes im Heute? Doch schon was - einer Realität? Daß ein weit entfernter Planet wirklich in Echt so aussieht, wie auf der "künstlerischen Darstellung". Daß man ihn auf die Weise aus dem Düsterumriß am Bild herausrechnete. Daß das wirklich der Planet eines Lichtjahre fernen Sternensystems ist. Wie sie ihn zwischenzeitlich zum Vorschein bringen konnten? Mit ihren tollen Rechnern ... Eine extraterrestrische Planetenwelt mit so und so der Atmosphäre. Nur zwölf Jahre der Lichtfahrt entfernt. Eine der "Supererden" bei "Tau Ceti". Was war wie auf Erden von vor zwölf Jahren, sieht man was Lichtschein da.
Und man kriegt mit, tatsächlich läßt die Wissenschaftswelt, diejenigen, die sich anständig was mit diesen Fragestellungen beschäftigen, nicht ab. Die, einen, denen "Science Fiction" eher eine Art Greuel ist, SIE, sie können auch nicht recht von diesem einen Asteroiden ablassen, der so viele Spekulationsmöglichkeiten anbietet. Obwohl er seit Monaten fort ist, bleiben sie bei ihm, behalten ihn im Hinterkopf, um unvermittelt, unverlangt selber wieder was mit dem Teil populär anzufangen.
Dabei könnte man doch locker von ihm abkommen, das Wort "Oumuamua" bei sich streichen. Nichtsdestotrotz: Welche bei einem "Gaia-Projetk" der "ESA", die mit so was wie dem Asteroiden "Oumuamua" nebenher was Zeit vertun. An manchem da herumrechnen, was so die mögliche Flugbahn des einen Asterioden gewesen wäre. Selber das reinste Spekuationsmotiv reinster berechnungsfähiger Unwissenheit. Von außerhalb des Sonnensystems, daß "Oumuamua" seine Herkunft hätte, das man sich das überhaupt weiterhin als eine Sprachregelung behält, als wäre das was in Stein Gemeißeltes. Nun hätte der Asteroid also so was wie 6,3 Millionen Jahre an interstellarer Flugreise hinter sich. Sein Herkunftssystem, auf vier Planetensysteme hat man das aus der Sicht richtiggehend ein wenig eingeschränkt.
Vier Planetensysteme. Von denen könnte "Oumuamu" herkommen, man stelle sich vor.
Dabei knickt die Flugbahn des Asteroiden öfters immer wieder mal weg, macht wo die Abbiegung. Beispielsweise, als er nahe der Sonne war, daß er auf seiner Bahn an sie ranflog, bis er leichten Knickflug kriegte. Nicht das bißchen, daß er auf seiner Fahrt in die Sonnengravitation geriet. In die Sonne reinzuknallen.
Hat der Asteroid auch nicht gemacht, als er nahe der Erde war. Überhaupt, die Voraussetzung, warum der Asteroid irgendwelche Relevanz gewann, ins irdische Wissenschaftler-Bewußtsei geriet. Erst, als der Asteroid nahe genug rankam, war er am Bild. Ansonsten hätte man nicht viel was unternommen, das mit ihm zu vergrößern, deutlicher werden zu lassen. Wäre da nicht mit in die Rechnung miteinbezogen worden, daß der Asteroid, so in unmittelbarer Erdnähe auch noch mal näher an die Erde rankommen könnte. Ran an die Erdenwelt mit seinen zig Milliarden Menschen.
So Asteroiden/Meteoriten, die hat's schließlich nun öfter in der Erdgeschichte gegeben. Daß so ein Einschlag auf dem Erdboden von was aus dem Weltall doch nicht von schlechteren Eltern war. Weil da ein Massivgesteinsbrocken runterkam, eine Wucht von Tausenden von Atombomben losbrach Nichts von dem Üblichen, dem mit der Eisfüllung. Wie es sich praktisch Tag für Tag in der Erdatmosphäre zerlegt. Sondern vor so einem Ding ängstigt man sich, das für die Aussterben der Dinosaurier mitverantwortlich war.
War auch seltsam geformt, der Asteroid. Als er am Radar zu einer Möglichkeit wurde. Bei vierhundert Meter Länge, so achtzig Meter Breite. We eine "Speerspitze" benannten Leute sein Aussehen. Oder: langgesteckt "zigarrenähnlich".
Na ja, für mich war da was Fischform am Foto droben. Flossen seitlich. Wie so eine Amöbe. Bloß, so was mit einem Fisch-Aussehen, das beschreibt man nicht. Dabei brachte man dieses an dem einen Hochglanzfoto überdeutlich zum Vorschein. Wie so eine Entdeckung, die man machte.
Jedenfalls, März des Jahres '18, seitdem ist der Asterood "Oumuamua" fort, trotzdem war wieder was von "Oumuamua" für einen schmalen Artikel auf einer Netz-Plattform gut, und man hat sogar in Wissenschaftsmagazinen was von sich verbreitet. Mit dem Hintergrund des "Gaia Projekts" und den "6,3 Millionen Jahren" an Weltraumreise des Asteroiden.
Interessant jetzt hier das, daß man das eine Aufhängerbild, das den Asteroiden/Meteoriten "Oumuamua" zeigte, unvermittelt geändert hat. Vorher war es eher das zunächst bekannte Bildnis. Oder ein anderes, ähnliches. Jetzt zeigt es einen "Oumuamua"-Ausschnitt. Und der schaut echt nicht aus, als müßt man sich bei ihm an was anderes denken, als daß das ein profaner Gesteinsbrocken wäre. Vielmehr was der Dutzendware eines Allerweltsasteroiden. Allerdings nebenher mit so was von fast zu deutlichen Pinselstrichen. Daß es unklar wird, was nun das EINE Bild der Bilder ist, was das andere. Das mit der "künstlerischen Darstellung", das ist am Ende alles daran.
Und warum man das jetzt so abänderte. Während man erst das andere Bekannte herzeigte, das zu anfangs auf den Medienmeldungen, als die Geschichte des einen Asteroiden "Oumuamua" seinen Anfang hatte. Das dem einen weltberühmten "Oumuamua"-Foto entsprach. Obwohl der Körper breiter, gedrungener schien. Als wäre das eine anderweitige Fotografie des Asteroiden, die man nutzte.
Oberseltsam, das nach der Aktualisierung. Als hätte da was einer mit einer Bob Ross-Maltechnik-Idee was einen starrborstigen Pinsel genommen, so "Augenbrauen"-Linien am Kopfende gezogen.
Der Pinselstrich, von was harten Borsten.
Was dran herumzugestalten? Im Gegensatz zu dem anderen, auf dem es aussieht, als wäre hier alles klar, die Fotoaufnahme bloß schärfer, deutlicher gestellt, daß man es selbst noch am Asterioden dampfen sieht.
Schwer zu sagen, was das einem immer andeuten soll. Einmal so ein Bild, dann ein andres. Als müßt hier was einer bestimmten Politik drinnen sein,. Was mit einer, die kaum was mit "Außerirdischem", so das der "Science fiction"-Filme zu schaffen haben will. Besser, den Leuten grinsend den Absacker einer schnöden Bildalternative nachreichen. Daß sie sich desinteressiert abwenden. Abstreiten kann man überall zu jeder Zeit alles. Nur das mit den Planeten bei anderen Sternen, das kann man jetzt nicht mehr bestreiten. Die Erde ist nichts mehr Exklusives im weiten Weltenraum. Nachdem man nun bald noch ganze Sternensysteme betrachten MUSS. Nicht mehr nur das eine System des blauen Planeten.
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