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Blog von TeddeMehr

Was mal Gewinn brachte, weitermachen, bis nichts mehr geht

24. Oktober 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Statt Diesel-Fahrverbote scheinbar eine Anpassung der Grenzwerte an den immensen Schadstoffausstoß jener Fahrzeuge. Die man anscheinend, weil sogar jede Menge Neuware darunter ist, die auch schon besser nicht nachgesehen, überprüft werden dürfte, weiterfahren lassen will.

Unbesorgt. Ohne Kummer um irgendwas.

Vielleicht, weil auch diese vielen, die Diesel fahren, Wähler sind. Denen eine gewisse Rechtsrausdreher-Partei die Abschaffung aller Grenzwerte und allem, was die Rumfahrerei in diesen umweltschädlichen Karren gefährdet, ansagt. Daß bei der Fahrerei wirklich keine Nöte mehr wären, hätten sie erst größer Macht. Nichts mehr, daß zudem rumgeschwindelt werden müßte, weil alles an den Gerätschaften wieder wie eh und je, über dem Daumen gepeilt, dem Standard der fünfziger, sechziger, siebziger Jahre entspricht. Jahre, während denen sich kaum jemand größer wegen was bekümmerte, "Smog", Umweltschutz betreffend.

Zu dieser Zeit mußte keine angesehene Autofirma mit einer klugen Vorrichtung aus dem Rechnerwesen im Fahrzeug rumschwindeln. Die sich beizeiten "intelligent" zu- oder abschaltet. Am besten, ohne daß je jemand die allerkleinste Kleinigkeit davon mitkriegt.

Erst in den Siebzigern kam das Problem denn größer auf, daß man zwar autofahren, aber gleichzeitig ein wenig sauberere Luft atmen wollte. Etwas eines Kümmernisses, mit dem von so einer Autoindustrie bis heute nicht zurechtzukommen war. Statt die Filter für die Luftreinheit zu evolutionieren, gab es am Ende so was wie ... Eben diese hintergründig versteckte "Schwindel-Software". Weil doch der Rest so gut fuhr.

"Software", was anderes hat man gegenwärtig auch nicht im Angebot. Und an der "Hardware" teuer was zu ändern ... Muß doch nicht sein. Da wendet man sich an die guten Freunde in der Politik. Hofft bei denen auf das altvertraute Verständnis.

Dasselbe gilt, sieht man, daß man dort in der Gegend kaum neue Technik größer an den Tag legen will. Die Motorentechnik, höchstens rudimentär was anderes als ganz, ganz früher.

Geradezu überpeinlich am Neuentwicklungsstandort "Deutschland", der deutschen Regionalität in Europa. Nichts größer vom Entwicklermarkt irgendwo. Sondern "Diesel", "Benziner", so weit das Auge reicht. Das wäre "längst nicht tot", das redet man lächelnd.

Regen will man sich für was darüberhinaus nicht besonders. Alles wie immer in Europa, wie es aussieht: der "Kampf" um den Diesel, das Angesagte. Und es ist gut und gerne Charakter, den man dabei zugibt. Ohne sich zu scheren.

All die Bemühungen, daß der Diesel noch bis in die nächsten Jahrzehnte hinein rumkurvt, auf den Straßen. Statt wo am Technologiemarkt stolz voranzuschreiten. In einer europäischdeutschen Landschaft, in der man sich gerne mit dem Erfindungsreichtum seiner Bevölkerung rühmt. So viele neue Erfindungen, die hier patentiert werden wie nirgendwo anders, schreit es dich her. Damit man merkt, wie die Angelegenheit ungefähr beim "walk man" war. Und wie war das beim "walk man"? Den Reibach, den Reibach, den machten andere. Nachdem ein Patent zu billig hergegeben, verkauft wurde. Eins, bei und an dem keiner sonst drüber hinaus viel industrielle Phantasie an den Tag legte. Wie was umzusetzen wäre, das fiel in Japan wem ein.

Und scheinbar will man das beim Auto und dem haarklein genau so. Als diejenigen, die das Geld, die Fabriken und Mitarbeiter noch haben. Dinge voran- und zur Serienreife bringen zu können. Oder eben auch nichts einer Serienreife, nur das Lob für die Erfinder. Die verhungern am kleinen Finger. Ihnen das Lob und der warme Händedruck.

Statt einer Neuigkeit, mit ihr reinzuhauen. Sich was weiter und weiter zu behalten, das geht ab. Willens ist man, mit dem einen auch noch letzter zu sein. Als allerletztes, könnt man sich vorstellen, verschwinden die Stickoxid- und Kohlemonoxid-Schleudern deutschregionaleuropäisch von den Straßen und aus den Städten. Wie man es einem durchaus daherschwatzt. Über die nächsten Jahre hinweg möchte so Industrie was den "Deutschen" auch noch den "Diesel" mit warmen Worten weiterhin verkaufen. Obwohl der ... Selbst alle Neufahrzeuge müßten sofort in den Garagen stehenbleiben, würde man irgendwas bei sich nur ein wenig ernster betrachten. Alles, was sich irgendwie "Diesel" heißt, was fürs Garagenmuseum daheim. Der Diesel, an dem jegliches unmodern, unzeitgemäß ist, außer dem Drumherum, dem Beiwerk. So das scheint's, wie Fenster automatisch hochfahren und dem so was etcetera. Da hast du eben viel Design mitgekauft.

Man muß sich das nur vorstellen: Es war einmal, vor langer, langer Zeit. Man war in der Autoproduktion mit an erster Stelle. Was die Namen der Urväter mancher Firmen beweisen. Mit jenen, daß alles anfing. Und nun, schaut es aus, steht man bei allem nur dabei, wartet irgendwie, daß der Abpfiff nach Möglichkeit nicht kommt. Daß man weiter und weiter rumbolzen kann, und es soll ja kein Schlußpfiff von irgendwoher erklingen. Mit dem man schwer betroffen wäre, wie der allerletzte, verzagte Verlierer am Boden rumläge. Statt als Sieger abzufeiern, taumelt man bei ihnen am Spielfeld rum.

Als wolle man auch noch den letzten Tropfen aus einer Zitrone herausquetschen, die derzeitige Aufführung. Neues sich zu besorgen, das geht gar nicht. Kein Horizont. Nur das alte ist im Risiko. Voll Stoff im Geldaufkommen. Im selbstgepriesenen "Erfinderland". Bis zum letzten Tropfen soll da was in den Regionen weiterlaufen. Bis mal gar nichts mehr weitergeht. Nachdem jemand anderer einen mit seiner Neuigkeit überfahren hat. Einen im Jammertal beläßt. Wie es beim "walk man" war. Tausenderlei Gründe, warum nichts bei einem selber weiterging. Was einem hier die Fahrt verstopft hat. 

Scheint's ist das schnurz. Die paar Piepen da mal beim "walk man" ....

 

 

 

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